[CES] Plextor zeigt 1-TB-SSDs und nutzt NVMe-Protokoll

Gamer und „high intensity users“ will Plextor mit der dritten Generation seiner SSD-Laufwerke ansprechen. Die M7V-Serie gibt es als internes (PX-M7VG) wie als externes Modell (PX-M7VC) für SATA-III-Schnittstellen; die M8Pe im M.2-Formfaktor ist für den Anschluss an eine PCIe-Schnittstelle über das NVMe-Protokoll vorgesehen, auf das der Hersteller erstmalig zurückgreift. Es soll durch die Verringerung der Latenzzeiten zu einer deutlichen Steigerung der Transferraten führen. Der Hersteller gibt an, dass die Random-Lesegeschwindigkeit bei 270.000 IOPS liegen soll, die Schreibgeschwindigkeit bei 150.000 IOPS. Der M.2-Formfaktor soll der M8Pe dabei helfen, trotz der hohen Geschwindigkeiten thermisch im grünen Bereich zu bleiben.

Plextor PX-M8PePlextor PX-M8Pe

Für hohe Geschwindigkeiten der Speicherlösung, die es mit Kapazitäten von 128 und 256 Gigabyte bzw. einem Terabyte geben wird, soll die PlexTurbo-3.0-Technologie sorgen, die den RAM als Cache zur Beschleunigung nutzt. Mit PlexCompressor sollen mehr Daten gespeichert werden können, während PlexVault eine sicher und unsichtbar Unterbringung bewerkstelligen soll.Plextor M8Pe, MV7G und MV7C (v.l.n.r.)Plextor M8Pe, MV7G und MV7C (v.l.n.r.)

Die M7V-Serie ist die erste SSD von Plextor, in der TLC NAND-Bausteine verbaut werden. Diese Bausteine sollen in einer Speicherzelle mehr Daten unterbringen können als die herkömmlichen SLC- und MLC-NAND-Technologie. Am SATA-III-Interface erreichen diese SSDs Lesegeschwindigkeiten bis zu 95.000 IOPs und Schreibgeschwindigkeiten bis zu 87.000 IOPs.

Plextor-Suite im Aida Las VegasPlextor-Suite im Aida Las Vegas

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