[CES] Asus: Eingabegeräte, Z170-WaKü-Mainboard, Monitore und externe Grafikkarte

Das Asus ROG Maximus VIII Formula ist ein Top-Modell für Intels Sockel 1151 mit Z170-Chipsatz und einem bereits werksseitig verbauten Wasserkühler.

Zu diesem Zweck hat sich der Hersteller mit EK Water Blocks zusammengetan und nutzt einen farblich zum ROG-Farbschema passenden CrossChill EK-Kühler, der internen Tests zufolge die MOSFET-Temperatur um bis zu 23 Grad unterhalb der Werte halten können soll, die mit normalen Kühlkörpern für luftgekühlte Gehäuse erreicht werden.

Zusätzlich gibt es die neue und anpassbare Aura-RGB-LED-Beleuchtung mit diversen Beleuchtungseffekten und eine üppige Ausstattung.

Auch für AMD-Jünger gibt es überraschende Neuigkeiten: Mit dem Asus 970 Pro Gaming/Aura bietet Asus eine Basis für AM3(+)-Prozessoren mit AMD 970-Chipsatz an, das als erstes Mainboard seiner Art Nvidia-SLI-zertifiziert ist und ebenfalls über Aura-RGB-LEDs verfügt.

Ungewöhnlich für eine Hauptplatine für diesen Sockel: Das Mainboard besitzt einen per NVMe angebundenem M.2-Slot und zwei USB-3.1-Steckplätze.

Beim Asus ROG XG2 handelt es sich um einen externen Grafikkartenadapter, der mit allen herstellereigenen AMD- und Nvidia-Grafikkarten kompatibel sein soll und sich an Asus-Notebooks anschließen lässt. Damit soll man ein mit einer leistungsstarken CPU ausgestattetes Arbeits-Notebook auch als Gaming-Maschine nutzen können, statt hier auf zwei unterschiedliche Geräte setzen zu müssen.

An der Eingabegerätefront gibt es das mechanische Gaming-Keyboard ROG Claymore und die wahlweise kabellos oder verkabelt nutzbare Gaming-Maus ROG Spartha. Die Tastatur ist mit unterschiedlichen Cherry-MX-Switches (Red, Blue, Brown, Black) erhältlich und bietet RGB-Hintergrundbeleuchtung, ein abnehmbares Num-Pad, Makro-Programmierung und natürlich N-Key-Rollover.

Die passende Gaming-Maus Spartha verbaut einen Laser-Sensor mit 8200 DPI und richtet sich mit insgesamt 12 programmierbaren Tasten (davon sechs ergonomisch geformte Daumentasten an der linken Seite) vor allem an MMO-Spieler. Auch hier gibt es eine RGB-Beleuchtung, die sich in drei getrennten Zonen regeln lässt. Die Polling Rate liegt bei maximal 2000 Hz.

Für Spieler gibt es ein neues Top-Modell im Bereich der Full-HD-Monitore mit 24 Zoll Bildschirmdiagonale: Das gezeigte Modell verfügt über denselben Standfuß mit allen ergonomischen Vorteilen der größeren Modelle, bietet einen Kontrast von 1000:1, eine Helligkeit von 350 cd/m², G-Sync, ein 144-Hz-Panel und einen sehr schmalen Rahmen.

Als Zweitmonitor mit der Möglichkeit zum mobilen Einsatz möchte der MB169C+ punkten: Der 15,6-zöllige Monitor ist laut Asus der derzeit schmalste und leichteste portable Monitor seiner Größenklasse. Für die Videodatenübertragung setzt Asus auf einen USB-Typ-C-Stecker. Zum Lieferumfang gehört auch eine entsprechende Transporttasche, die gleichzeitig als Standhalterung genutzt werden kann.

Abgerundet wird das neue Gaming-Lineup durch den Desktop-PC GT51 für High-End-Ansprüche: Dieser setzt in jedem Fall auf Intels Core i7-6700K und wird mit bis zu zwei Nvidia GTX Titan ausgeliefert. Die Gehäusebelüftung ist umfassend, der Prozessor wird mit Wasser auf Temperatur gehalten und für die Grafikkarte steht ein eigener Lufttunnel zur Verfügung.

Besonders auffällig ist der Lufteinlass an der Front. Die intern verbaute M.2-SSD ist über PCIe 3.0 x4 angebunden und Asus bietet ein spezielles ROG-Armband an, dass es ermöglicht, auf eine versteckte Partition der Festplatte zuzugreifen, wo demzufolge persönliche Daten ausgelagert werden können.

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2 Kommentare
    Dein Kommentar
  • klomax
    Das Asus 970 Pro Gaming/Aura ist ja ganz nett ausgestattet (Intel-LAN, Sound, ...). - Aber irgendwie sträubt sich da was...schön wie obsolet.

    Wenn ZEN aber noch länger als ein Jahr benötigt, dann ist das ein prima Brett Zwecks Überbrückung..."AMD-Jünger" freut es.

    Frisierter Altensturm gegen Skylake.:D
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  • Myrkvidr
    Ich hab noch zwei FX-8350 zu Hause und mich immer drüber geärgert, dass keine modernen Boards rauskommen. Die zulässige TDP wär jetzt noch spannend bzw. ob sich darauf etwas hochtakten lässt, ohne dass das Board gleich durchbrennt. Das war bei den jüngsten 970ern oft etwas unschön...
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