[CES] Edwin the Duck: Niedliche Gummi-Ente mit Smartphone-Interaktion

Derzeit ist die kleine Ente von pi lab ausschließlich auf dem nordamerikanischen Markt erhältlich, allerdings ist die Verfügbarkeit einer angepassten Version für den europäischen und deutschen Markt während der nächsten zwei bis drei Monaten geplant. Die entsprechend angepassten Verpackungs-Designs sind schon so gut wie fertig und die Übersetzungen laufen auf Hochtouren - die smart duck kann also kommen!

Auf dem US-Markt kostet Edwin rund 100 US-Dollar – ganz schön viel für eine kleine Gummiente. Aber er kann auch deutlich mehr als seine meist nur über einen rein optische Qualität verfügenden Geschwister: Dank verschiedener Sensoren in Edwins Inneren und der Bluetooth-Anbindung an ein Android- oder iOS-basiertes Smartphone wird er zum Wegbegleiter und Lernspielzeug für Kinder zwischen null und sechs Jahren.

Zunächst einmal gibt es eine ganze Reihe von Apps und Mini-Spielen, in denen Edwin als Protagonist auftritt und in denen er unter anderem durch das Bewegen der kleinen Gummiente bedient wird. So kann das Spielzeug beispielsweise durch schnellere oder langsamere Auf- und Abbewegungen durch ein Level geflogen werden, um Ballons einzusammeln, in die Luft geworfen und wieder aufgefangen werden, um Edwin beim Sortieren der Wäsche zu helfen, oder hin und her bewegt werden, damit er sich regelmäßig die Zähne… ähhh… den Schnabel putzt.

Kinder erhalten durch das SQACK Technology-Tutorial eine altersgemäße Einführung in den Umgang mit dem Spielzeug. Die verfügbaren Apps richten sich an verschiedene Altersklassen. Der Edwin auf dem Tablet reagiert aber nicht nur auf Bewegungen der Gummiente, sondern die Interaktion funktioniert auch Umgekehrt: Gummi-Edwin kann leuchten, haptisches Feedback und Sounds ausgeben.

Neben verschiedenen Lernspielen bietet Edwin the Duck auch eine Bluetooth-Lautsprecher-Funktionalität: Wird Musik abgespielt, tanzt Edwin dazu auf dem Tablet-Bildschirm. Seine Leuchtfunktion erlaubt es der Ente, als Nachtlicht zu fungieren und er kann auf Wunsch auf Timer-Basis beruhigende Geräusche und Schlaflieder abspielen.

Aufgeladen wird der kleine Wasservogel übrigens über eine Docking-Station, die passenderweise als sein Nest bezeichnet wird.

Edwins Nest!Edwins Nest!

Aber was wäre eine Gummiente, wenn sie sich nicht für ihren eigentlichen Einsatzort eignen würde? Edwin lässt sich selbstverständlich auch als klassische Badeente nutzen und lädt zum gemeinsamen Planschen und Gründeln bei gleichzeitiger Musikausgabe in der Badewanne ein.

Dank eines integrierten Temperatursensors kann Edwin sogar dazu verwendet werden, um die Temperatur des Badewassers zu überwachen und übernimmt so die Funktion einer Schutzente. Damit ist er definitiv das CES-Gadget mit dem bei weitem höchsten Sympathiefaktor.

Edwin wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Auf der CES schaffte er es sogar gegen eine sehr breit gefächerte Konkurrenz bis ins Finale des Last Gadget Standing-Wettbewerbs.

Persönliche Meinung des Autors: Endlich kommen im Bereich Kinderspielzeug materielle und haptisch erfahrbare Gegenstände und die amorphe digitale Welt per Bluetooth-Verbindung zusammen. Einer der Haupteinwände gegen rein digitale Spielzeuge bestand bislang darin, dass sie die Fantasie nicht beflügeln und entwickeln würden. Diesen Einwand könnten Spielzeuge wie Edwin the Duck erfolgreich begegnen und das Beste aus beiden Welten zusammenbringen. Bleibt nur zu hoffen, dass es sich um ein robustes und langlebiges Spielzeug handelt, denn nur so können unnötige Tränen vermieden werden.

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10 Kommentare
    Dein Kommentar
  • also ich finde nicht, daß Freudentränen unnötig sind, und solche hast Du sicher vergossen, als Du dein eigenes Testexemplar erhalten hast @Kai :-P

    p.s.: Was hast Du Gerald gezahlt, damit Du das so ausführlich schreiben darfst? *grinz*
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  • Squishy squishy squashy ... swishy swishy swashy ...
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  • ach komm, als tech news können wir das schon durchgehen lassen @nonexistent

    wobei nicht geklärt wurde ob die wichtigste Funktion eine "quietsche Ente" enthalten ist *g* immer die oberflächliche recherche :-P
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