[CES] Honor 6X: Mittelklasse-Phablet mit Dual-Kamera

Mit dem 5X hat die zum Huawei-Konzern gehörende Marke im vergangenen Jahr ein 5,5-zölliges Phablet vorgestellt, das einmal mehr viel fürs Geld bot. Nun wurde auf der CES der Nachfolger vorgestellt: Das Honor 6X behält markante Merkmale des Vorgängers: Die Diagonale des Full-HD-Bildschirms misst 5,5 Zoll und nach wie vor wird die - deutlich überarbeitete - Hardware in einem Unibody-Metallgehäuse untergebracht.

Wurde beim Honor 5X noch auf ein Qualcomm-SoC gesetzt, steckt nun ein Kirin 655 im Inneren, der aus der hauseigenen Entwicklung stammt. Der Prozessor setzt sich aus acht Cortex-A53-Kernen zusammen, von denen vier Kerne mit 2,1 GHz und die anderen vier mit 1,7 GHz takten. Außerdem gehört eine Mali-T-830-MP2-GPU zum Chip. Der Arbeitsspeicher ist drei Gigabyte groß, bei einer höherwertigen Ausstattungsvariante sind es vier. Hier wird zudem der Datenspeicher von 32 auf 64 Gigabyte verdoppelt.

Das eigentliche Highlight des Smartphones soll jedoch die Kamera sein: Das Honor 6X bringt nämlich eine duale Heckkamera mit zwölf bzw. zwei Megapixeln Auflösung mit. Es handelt sich dabei also nicht um das gleiche System, das bereits beim Huawei P9 oder beim Honor 8 verwendet wurde.

Vielmehr wird bei der schwächer aufgelösten Kamerahälfte auf einen Sensor mit besonders großen und lichtempfindlichen Pixeln gesetzt, der mit einem Blendwert von F/0,95 Aufnahmen bei nicht-optimalen Lichtverhältnissen verbessern und für eine deutlich bessere Tiefenschärfe sorgen soll. An der Front wird ein Acht-Megapixel-Sensor verbaut.

Die Netzwerkschnittstellen gehören nicht zum Neuesten: Das LTE-Modem basiert auf Kategorie vier, der WLAN-Funkchip unterstützt maximal den n-Standard. Für den kabelgebundenen Anschluss wird noch auf eine Micro-USB-Buchse gesetzt. Immerhin ist der Akku mit 3340 mAh recht üppig dimensioniert.

Auch beim Betriebssystem hätte es durchaus schon etwas aktueller sein dürfen: Auf dem im Dezember vorgestellten Mate 9 wurde bereits Android 7.0 zusammen mit Huaweis EmotionUI installiert, während das Honor 6X jedoch nur mit Android 6.0 in den Handel kommt.

Dort soll es jedoch einmal mehr mit einem günstigen Preis glänzen: Das Basismodell wird für 249 Euro angeboten, für zusätzlichen Speicher (vier statt drei GByte RAM, 64 statt 32 GByte Festspeicher) wird ein Aufpreis von 50 Euro verlangt.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
2 Kommentare
    Dein Kommentar
  • kalzen
    Wenn ich nicht völlig falsch informiert bin, benutzen alle derzeit erhältlichen Handys nur USB 2.0 selbst wenn schon USB-C implementiert ist, richtig? Irgendwas von wegen sonst gäbe es Empfangsprobleme?
    Meine Frage: Warum ist es dann ein Nachteil eine Micro-USB Buchse zu haben, wenn sie genauso schnell funktioniert wie eine USB-C-wäre-gern-3.0/3.1-Schwindelei?
    ( ernst gemeinte Frage )
    -1
  • HaiFlo
    Weil C der neue Standard sein sollte. Schließlich ist C laut Spezifikation für höhere Belastung konstruiert.(Ein und Ausstecken und natürlich Ladestrom) Dazu kann C theoretisch noch viel mehr.(HDMI usw.)
    Der Micro B Anschluss ist natürlich kein schlechter Anschluss, aber C hat durchaus seine Vorteile gegenüber Micro B. Aber aktuell scheint C viel mehr Probleme zu machen als man dachte.(Einhaltung der Spezifikationen usw.)
    0