[CES] Lenovo zeigt seinen ersten VR-Brillen-Prototyp

VR-Brillen versprechen Herstellern neue Absatzmärkte - und so ist es wenig verwunderlich, dass nach Oculus und HTC immer mehr etablierte Firmen aus dem PC-Bereich mit einem eigenen Modell überzeugen wollen. Dies gilt auch für den chinesischen Hersteller Lenovo, der in Las Vegas seine erste VR-Brille zeigt. Dabei handelte es sich allerdings noch um einen Prototypen, der noch nicht einmal mit einem eigenen Namen bedacht wurde.

Die technischen Informationen sind spärlich gesät: Die Brille verbaut zwei OLED-Displays, die jeweils mit 1440 x 1440 Pixeln auflösen. Die Anbindung an einen PC erfolgt mit je einem USB- und HDMI-Kabel. Ein 3,5-mm-Kopfhörer-Anschluss ist ebenfalls vorhanden.

Eines der Highlights der Brille, die Windows 10 VR unterstützt und vermutlich zu einem ähnlichen Zeitpunkt auf den Markt kommen wird wie Microsofts Pendant, soll das Gewicht sein: Mit 350 Gramm ist sie ganze 200 Gramm leichter als die HTC Vive und soll damit einen wesentlich höheren Tragekomfort bieten.

In der Front der Lenovo-Brille sind zwei Kamerasensoren zum Motion Tracking integriert, die aber auch zusätzliche Möglichkeiten - etwa im Bezug auf Augmented-Reality-Anwendungen - erschließen sollen. Details hierzu wurden nicht genannt. Fest steht lediglich, dass es sich dabei nicht um eine Kamera auf Basis von Intels RealSense-Technologie handelt, die der Chipentwickler bei einem eigenen VR-Brillen-Projekt einsetzt.

Der Preis von Lenovos VR-Brille soll bei unter 400 Dollar liegen - und die Chinesen arbeiten wohl derzeit daran, den Preis in Regionen von etwa 300 Dollar zu drücken.

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