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[CES] NZXT CAM: Neue Monitoring-Software mit starken Cloud-Features

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 0 kommentare

Bei der hauseigenen CAM-Software von NZXT geht es in die mittlerweile dritte Runde: Neben einer stark überarbeiteten GUI gibt es nun vor allem eine Anbindung an die Cloud. Dadurch integriert der Hersteller eine Vielzahl neuer Funktionen.

Die aktuelle CAM-Software ist ab sofort verfügbar und bietet Möglichkeiten, die weit über das gewohnte Komponenten-Monitoring hinausgehen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass NZXT geschickt einige interessante Cloud-basierte Funktionen einbindet.

Wir haben uns die dritte Version des Programms in der Präsentationsuite des Herstellers angesehen und mit einigen Fotos dokumentiert, was genau alles mitgeloggt und angepasst werden kann.

Zunächst einmal wirkt die GUI der Software deutlich aufgeräumter als zuvor. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Programm in einem besonders übersichtlichen Modus startet – wer detaillierte Informationen und großer Fülle wünscht, die sich dann nicht mehr ganz so übersichtlich präsentieren lassen, kann auf zwei weitere Stufen detailreicherer Darstellungsmodi zurückgreifen. Noch detaillierter geht es mit einer Vollansicht (siehe unten).

Stufe 2Stufe 2Stufe 3Stufe 3

Das Programm lässt sich zudem farblich an die eigenen Wünsche anpassen und kann auch dann genutzt werden, wenn im eigenen System keine NZXT-Hardware zum Einsatz kommt. Wird eine Hardware-Lösung des Herstellers wie beispielsweise eine Kraken-Wasserkühlung oder eine HUE+ LED-Steuerung genutzt, dann erscheinen leidglich zusätzliche Einstellmöglichkeiten, um diese direkt in der Software regeln und anpassen zu können.

NZXT HUE+NZXT HUE+NZXT KrakenNZXT Kraken

Neu in der aktuellen Version ist die Möglichkeit, dass der Nutzer über ein vorher anzulegendes Konto auf unterschiedliche Cloud-Funktionen zurückgreifen kann. So ist es zunächst einmal möglich, die eigenen Werte mit denen anderer User zu vergleichen. Kommt also z.B. ein Intel Core i5-4570 zum Einsatz, lassen sich die Temperaturwerte im Leerlauf und unter Last mit denen anderer Anwender mit derselben CPU messen. Das gilt auch für die Grafikkarte.

CPU-VergleichCPU-VergleichGPU-VergleichGPU-Vergleich

Ein weiterer Vorteil der Cloud-Anbindung: Besitzt ein Anwender mehrere Systeme, kann er alle gleichzeitig mit der CAM-Software überwachen. Im heimischen Netzwerk geschieht das für sämtliche PCs in Echtzeit, aus der Ferne werden die Daten über das Internet hingegen ungefähr minütlich aktualisiert.

Werden zwei Monitore an einem PC eingesetzt, kann einer zum Spielen und der andere zur Darstellung der Software genutzt werden: Bei der Vollbildansicht gibt es maximale Details.

Aber CAM bietet noch eine weitere Ingame-Monitoring-Möglichkeit: Beim Spielen lassen sich FPS-Werte mitloggen, so dass die Software prinzipiell auch Funktionen mitbringt, wofür ansonsten Programme wie FRAPS gestartet werden müssen. Ein Overlay im Spiel kann zudem die aktuellen Messwerte auf dem Bildschirm anzeigen. Die Werte können auch in Form einer History festgehalten werden.

Nicht zuletzt soll das kontinuierliche Mitloggen von Hardware- und Ingame-Daten auch dafür sorgen, dass die Nutzer beispielsweise Änderungen oder den Leistungszugewinn durch einen Komponentenwechsel vergleichend visualisieren können.

Spannend erscheint das neue Programm mit seiner Cloud-Anbindung vor allem, wenn man bedenkt, was NZXT damit noch vorhat. Wir konnten uns hier eine bereits voll funktionsfähige, aber hinsichtlich der GUI noch nicht final angepasste Version ansehen, die Lust auf mehr macht.

Zunächst einmal sollen Übetaktungsfunktionen integriert werden. Das System-Overclocking soll abermals durch ein Cloud-Feature gerade für Anfänger erleichtert werden: CAM bzw. NZXT loggt die gängigsten und in jedem Fall funktionierenden OC-Einstellungen der von den Nutzern verwendeten Komponenten mit und bietet im Anschluss daran eine Übertaktungsempfehlung, die sich auf Knopfdruck umsetzen lässt. Wie gut das funktioniert, wird sicherlich von der Reichhaltigkeit der zur Verfügung stehenden Daten abhängen.

Zudem ist auch eine Smartphone-App in Arbeit, über die die Funktionalität vom CAM auf ein entsprechendes Mobilgerät übertragen werden soll – auch hier gab es während unseres CES-Termins eine Beta-Version zu sehen.

NZXT verspricht ungefähr monatliche Updates und hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass kontinuierlich an der Software gearbeitet wird. Das bedeutet vor allem effektives Bugfixing und das ständige Bemühen darum, das Programm so schlank und ressourcenschonend wie möglich zu gestalten. Aber es bedeutet auch, dass der Hersteller immer wieder neue Funktionen integrieren wird. Der Grundansatz wirkt immerhin schon sehr ausgereift.

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