[CES] OCZ mit neuen SATA- und NVMe-SSDs sowie SSD-Software

OCZs RevoDrive 400 wird mit 128, 256 und 512 Gigabyte sowie einem Terabyte Speicherkapazität auf den Markt gebracht und unterstützt NVMe 1.1b. Dabei handelt es sich um SSDs im M.2-Format, die auf einer PCIe-3.0-Steckkarte untergebracht und über vier Lanes angebunden werden. Natürlich kann die SSD auch in normalen M.2-Slots eingesetzt und somit beispielsweise in Notebooks untergebracht werden.

Temperaturprobleme und thermal throtteling sind bei den aktuell leistungsstärksten NVMe-SSDs wieder zu einem Thema geworden, deshalb legt OCZ auf ein zusätzliches Kühlpad zum optionalen Einsatz bei. Speicherseitig gibt es 15nm MLC-NAND-Flash sowie einen Controller von Toshiba. Der sequenzielle Datendurchsatz beim Lesen und Schreiben beträgt 2400 bzw. 1500 MByte/s, beim zufälligen Lesen und Schreiben von 4K-Blöcken soll das RevoDrive 400 auf 210.000 bzw. 140.000 IOPS kommen.

An Einsteiger richtet sich die Baureihe Trion 150, die im Vergleich zur OCZ Trion 100 über eine deutlich verbesserte Dauerleistung verfügen soll. Für die 120, 240, 480 und 960 Gigabyte fassenden Laufwerke im 2,5-Zoll-Format kombiniert OCZ in 15-nm-Prozesstechnik gefertigten TLC-NAND-Flash und Controller von Toshiba.

Die sequenziellen Lesen- und Schreibraten sollen mit 550 bzw. 530 MByte/s im Bereich des Limits dessen liegen, was beim Einsatz eines SATA-Controllers der dritten Generation erreicht werden kann. Die I/O-Performance bei zufällig gelesenen und geschriebenen 4k-Blöcken liegt laut OCZ bei 90.000 bzw. 64.000 IOPS.

Beide Laufwerke kommen in den Genuss der OCZ ShieldPlus Garantie (RevoDrive 400: fünf Jahre; Trion 150: drei Jahre): Im Falle eines Defekts kann das Laufwerk laut OCZ besonders unproblematisch, schnell und kostenfrei ausgetauscht werden. Für einen reibungslosen Ablauf des Supports im Falle eines Problems oder Defekts mit einer der eigenen SSDs soll auch die neue Software SSD Guru sorgen.

SSD Guru zeigt nicht nur grundlegende Daten zur SSD an und bietet eine Benchmark-Funktion, sondern wird vor allem für weniger versierte Anwender zu einem wichtigen Werkzeug, wenn es ein Problem geben sollte: Per Knopfdruck können automatisch Systemdaten an den OCZ-Support übermittelt werden, der daraufhin eine Empfehlung aussprechen kann – beispielsweise, wenn es zu Komplikationen aufgrund veralteter Treiber kommen sollte.

Zudem gibt die Software ein Feedback, wenn die SSD an sich Probleme machen sollte und fordert dann dazu auf, Kontakt zum Support aufzunehmen.

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