US-Umweltbehörde bescheinigt Chevy Volt einen Verbrauch von 3,9 Liter/100 km
Das hatte sich General Motors (GM) sicherlich anders vorgestellt.
Die amerikanische Environmental Protection Agency (EPA) hat dem mit dem Opel Ampera baugleichen Chevy Volt einen offiziellen Durchschnittsverbrauch von 3,9 Litern auf 100 Kilometer (60 Meilen pro Gallone) bescheinigt. GM hatte ursprünglich 1,0 Liter auf 100 versprochen (230 Meilen pro Gallone).
Natürlich ist der Wert sehr theoretisch und hängt stark von der individuellen Nutzung des Autos ab. Durchschnittlich soll eine Batterieladung für gut 56 Kilometer reichen, wobei GM im Sportmodus 40 Kilometer und im Sparmodus 80 Kilometer Reichweite verspricht. Der Fahrstil hat demnach starken Einfluss auf den Benzinverbrauch.
Wie der Volt nutzt auch der Opel Ampera einen gut 150 PS starken Elektromotor der mit einem 80 PS-Bezinmotor ergänzt wird. Fällt der Ladestand der Batterien unter 35%, springt der Benzinmotor an und hält den Ladestand auf einem Batterie schonenden Level. Ein volle Ladung dauert bei 240 Volt etwa vier Stunden.
Die EPA hat errechnet, dass sich der Volt im reinen Elektromodus mit etwa etwa 22,4 kWh pro 100 km bewegen, was laut der Behörde einem Benzinverbrauch von 2,5 Litern auf 100 Kilometer entspricht. Während der Benzinmotor läuft, sind die Effizienz auf 6,4 Liter, was für einen amerikanischen Wagen, der deutlich größer als ein Toyota Prius ist, immer noch respektabel ist. GM rechnet den Batterieverbrauch in Benzinverbrauch natürlich ganz anders um: Solange der Wagen im Batteriebetrieb ist, wird die amerikanische Meilen-pro-Gallone-Einheit (MPG) vom Entertainmentsystem des Volt mit "unendlich" angegeben.
Laut GM sind die technischen Daten des Chevy Volt mit denen des Opel Ampera identisch.
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Das wären beim derzeitigen Energiemix 120g CO2 pro km. Also ein Umweltwunder schaut anders aus.
Dass die Reichweite im Elektrobetrieb in "unendlich" angegeben wird, würde ich schicht für einen Fehler halten.
Wozu ein 80 PS Motor, nur um Rotation für den Generator zu erzeugen ? Kommt mir "über motorisiert" vor.
Dass die Reichweite im Elektrobetrieb in "unendlich" angegeben wird, würde ich schicht für einen Fehler halten.
es geht um Meilen-pro-Gallone(MPG), nicht um die Reichweite
@Haribo_74
weil es auch einen (von GM lange verschwiegenen) hybrid modus gibt...
Schön, dass die Entwicklung voran geht. Sehr interessant finde ich das extreme Drehmoment bei relativ wenig PS. Also es hat sich wirklich was getan in den letzten 5 Jahren.
Allerdings ist für so ein Auto ja wieder eine Garage nötig, was den Unterhalt des Fahrzeuges wieder teurer macht: Wenn man Notebookakkus anschaut, dann weiss man, was passiert, wenn der Akku der Kälte ausgesetzt ist -> Der Akku entlädt sich, auch wenn das Notebook ausgeschaltet ist...ich denke, beim Auto dürfte das nicht anders sein.
Oder was passiert, wenn beim Elektromotor Wasser hinzukommt (Kanns ja geben, bzw. ist bei Benzin/Dieselmotoren ja normal, aber halt in geringen Mengen)?
So ganz überzeugt bin ich noch nicht von dem Ganzen.
Aber WTF hat das auf Tomshardware zu suchen? Bei Motor-Talk oder so -> Ok...aber hier ist das wirklich offtopic
Wie ist das eigentlich im Winter wenn man los faehrt, der Elektromotor erzeugt ja keine Waerme, also bleibt das Auto kalt brrrrr...
Und ich wuerde gerne mal wissen wie lange die Akkus halten wenn die Klimaanlage dazugeschaltet wird um das innere aufzuheizen!?
Tja, mein 1.0 Corsa kann das auch
Schön, dass die Entwicklung voran geht. Sehr interessant finde ich das extreme Drehmoment bei relativ wenig PS. Also es hat sich wirklich was getan in den letzten 5 Jahren.Allerdings ist für so ein Auto ja wieder eine Garage nötig, was den Unterhalt des Fahrzeuges wieder teurer macht: Wenn man Notebookakkus anschaut, dann weiss man, was passiert, wenn der Akku der Kälte ausgesetzt ist -> Der Akku entlädt sich, auch wenn das Notebook ausgeschaltet ist...ich denke, beim Auto dürfte das nicht anders sein.Oder was passiert, wenn beim Elektromotor Wasser hinzukommt (Kanns ja geben, bzw. ist bei Benzin/Dieselmotoren ja normal, aber halt in geringen Mengen)?So ganz überzeugt bin ich noch nicht von dem Ganzen.Aber WTF hat das auf Tomshardware zu suchen? Bei Motor-Talk oder so -> Ok...aber hier ist das wirklich offtopic
Das ist nicht der Grund.
Luftfeuchtigkeit und Waerme sorgen dafuer, das sich der Akku entlaed. Bei Kaelte laesst einfach nur die Reaktionsfreudigkeit nach.
Akkus haben ganz andere Probleme: Explosionsgefahr, Ladezeit, Lebensdauer und Energiemenge sowie Oxydation. Je nach Akkutyp gibts ganz unterschiedliche Alters und Problemerscheinungen bei schlechter Pflege. Der Innenwiederstand steigt, oder der Akku kristallisiert aus, der Isolator wird loechrig oder die Anoden/ Kathoden loesen sich auf... Und wie bei Notebooks wirds da auch Unterschiede geben, was das Ladegeraet angeht. Damit auch Unterschiede in der Lebenserwartung der Akkus.
"Der Fahrstil hat demnach starken Einfluss auf den Benzinverbrauch":
Wow.. was an hier alles lernt...
Bei einem Elektroauto wird die Wärme für die Heizung ebenfalls von der Batterie entnommen, was die Reichweite erheblich einschränkt. Hierzu gab es letzte Woche einen Beitrag in einer Sendung zu diesem Thema. Etwa ein Drittel der zur Verfügung stehenden Ladung des Akkus ging demnach für die Erwärmung des Autos drauf. Alleine deswegen sind in unseren Breiten Hybridfahrzeuge im Vorteil.
Dabei müsste man nur die zwangsläufig enstehende Wärme (Akkus, E-Motor, Bremsen,...) nutzen. Grade die Bremsen sollten zumindest im Stadtverkehr mehr als genug Wärme erzeugen um ein solches Auto auch bei sibirischen Außentemperaturen mollig warm zu bekommen...
@fragger:
Der Witz an Hybrid und Elektroautos ist die Bremskraftrekuperation ohne diese wären Elektrofahrzeuge aufgrund des schlechten Gesamtwirkungsgrades vollends unwirtschaftlich. Das heisst unter anderem das im Stadtverkehr kaum Wärme an den Bremsen entsteht da der Bremsvorgang durch den Generator ausgeführt wird( abgesehen von starken Bremsungen)
Abgesehen davon wäre eine Flüssigkeitskühlung eher schwer zu realisieren Aufgrund der bewegten Teile.
Akkus werden ja gekühlt, und wer weiß ob die Abwärme nicht auch zum Heizen genutzt wird. Allerdings fällt da auch nicht ausreichend Wärme ab, etwa 5 bis 10% der Antriebsleistung, je nach Temperatur der Akkus
Wie ist das eigentlich im Winter wenn man los faehrt, der Elektromotor erzeugt ja keine Waerme, also bleibt das Auto kalt brrrrr...
Das Problem habe ich mit meinem 206 1.4 HDi jetzt schon. Bei eingeschalteter Heizung und -10°C Aussentemperatur erreicht der Motor kaum die normale Betriebstemperatur und damit auch Heizleistung.
Aber der verbrennt auch nur 4.0 bis 4.2l/100km
Die Bremsenergie Rückführung ist aber leidlich ineffizient, so dass mit 'nem 50kW Motor/Generator bei einem Wirkungsgrad von 60 - 95% (je nach Last) 2,5 - 20kW (ab)Wärme erzeugt werden... weit weniger als bei einem Verbrennungsmotor aber immernoch mehr als genug, um den Innenraum zu heizen.
Abgesehen davon kann ca 1/3 - 2/3 der Bremsenergie (je nach Fahrweise) nicht zurückgeführt werden und wird direkt in Wärme umgewandelt...
Das Potential ist da, man muss es nur nutzen (können)...
Ich frage mich ernsthaft warum die Autos nicht mit Solarpanels ausgestattet werden. Wahrscheinlich weil haesslich und teuer... Da laesst sich aber sicherlich einiges an Kilometern rausholen.
Bei modernen Panels geht es um etwa 100Watt per Quadratmeter. Mann musste schon ein großes Auto haben, um 1 kWatt Leistung bekommen zu können.
Wenn man bedenkt, dass ein Auto 20kWatt während der Fahrt verbraucht, sammelt man bei einem Tag-Auf-Der-Sonne-Stehen gerade mal Energie für eine halbe Stunde Fahrt.
Nicht zu vergessen, dass die Hälfte davon gleich noch von Klimaanlage gefressen wird ;-)
100Watt pro Quadratmeter reichen schon fuer ne einfache Heizung...
Stell dir mal eine 100W Glühbirne oder zwei Notebooks vor. Ich denke nicht, dass man damit ein Auto (was keine nennenswerte Wärmedämmung hat) heizen kann. Da wirst du schon mindestens eine halbe kW brauchen. Wenn du nicht alleine Fährst, dann noch mehr.
Noch ein guter Vergleich. Ein Mensch strahlt etwa 100W aus. Es wird aber im Winter kaum wärmer, wenn noch eine Person einsteigt.
Und vor allem, es ist in DE nicht oft passiert, dass du auf einmal strahlende Sonne hast, und Heizung brauchst. ;-) (Dann lieber mit Heizkollektoren anstatt Solarpanels arbeiten. Sie haben höheren Wirkungsgrad)
Und sogar wenn, diese 1 bis 2% Reichweite, die dir das riesige Panel ermöglichen würde, verlierst du gleich durch die Verschlechterung von aerodynamischen Eigenschaften des Wagens.