Samsung: Vereinbarung mit China zu Senkung der DRAM-Preise?

China gilt als größter Importeur von DRAM-Chips, für die die Preise seit nun mehr sechs Quartalen steigen und damit die Hersteller im Land unter Druck setzen. Nun scheint von Seiten der chinesischen Regierung nach einer Lösung gesucht zu werden: DRAMeXchange berichtet, dass die Kommission für Entwicklung und Reformen eine Vereinbarung mit Samsung, dem weltweit größten Hersteller getroffen hat, um die Preise zu stabilisieren. Bereits seit einigen Wochen kursieren Gerüchte, dass die chinesische Führung aufgrund der Preisentwicklung eine Untersuchung gegen mehrere Hersteller von DRAM- und NAND-Chips einleiten könnte.

Dabei könnte es allerdings mehr darum gehen den koreanischen Giganten zu Zugeständnissen im Reich der Mitte etwa in Form von Investitionen und Wissenstransfers zu bewegen.

Bei mobilen DRAM-Module sollen die Preise im ersten Quartal dieses Jahres zwar weiter anziehen, es wird jedoch mit einem moderaten Anstieg gerechnet wird, weil beim Absatz von Smartphones ein Rückgang prognostiziert wird. Auch bei NAND-Speicher wird mittelfristig mit einer Entspannung gerechnet, denn immer mehr Hersteller können die Produktion von 3D-NAND-Flash ausweiten. Der Druck der chinesischen Regierung könnte dennoch dafür sorgen, dass sich die Speicherpreise - auch weltweit - stabilisieren.

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6 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Necoro
    Gibt es bei tomshardware.de eigentlich so etwas wie Korrekturlesen?
    Das ist der zweite Beitrag heute, der mir Rechtschreib- und Grammatikfehlern nur so gespickt ist. Am Wochenende zu viel gefeiert, Herr Wellendorf?
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  • matthias wellendorf
    Hinzukommt, dass der Kindergarten am Wochenende geschlossen hat... Ist wohl ein schwerer Montag heute. Mal sehen was der Dienstag bringt.
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  • Tesetilaro
    Ich bekenne mich schuldig - ich habe meine selbst auferlegte Pflicht, alle Artikel direkt nach release zu sichten und Matthias mit den Fehlern zu nerven leider heute nicht ernst genommen :-/
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