Cliqz: Browser mit Tracking-Schutz jetzt auch für Android

Telefonica will die Bewegungsdaten seiner Kunden im Mobilfunknetz von O2 zu Geld machen und auch im Internet sollen die virtuellen Bewegungsdaten den Kunden "bessere" Werbung unterjubeln.

Tracking beim Bewegen von Webseite zu Webseite ist ein gängiges Mittel, um seine Besucher "besser kennen zu lernen" – und wird im einen oder anderen Fall auch trotz gesetzter "Nein, ich will das nicht"-Flags betrieben.

Eigentlich will das keiner, und wirklich sittlichen Nährwert hat das auch nicht, wie der Autor dieser Zeilen regelmäßig anhand der "Interessensgebiete" feststellen kann, die Facebook ihm in den Werbeeinstellungen anhand dubioser Statistiken unterstellt.

Der im März vorgestellte und bis hin zu den Erweiterungen auf Mozillas Firefox basierende Browser Cliqz soll damit Schluss machen - jetzt auch in einer Variante für Googles Android.

Dazu werden alle Daten, die von Tracking-Scripten angefordert werden, vom Browser mit Phantasiewerten überschrieben. Parallel dazu kann der Nutzer in einem entsprechenden Fenster nachverfolgen, wer welche Daten von ihm abgreifen möchte.

Dazu gibt es eine integrierte, von der Cliqz GmbH selbst entwickelte Suchmaschine, die in Echtzeit Karten mit Ergebnissen anzeigt. Durch einen Wisch kann man sich durch die verschiedenen Webseiten hangeln, bis ein relevantes Ergebnis auftaucht.

Cliqz für Android steht jetzt kostenlos im Google Play Store zum Download bereit.

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