Intel Coffee Lake-H: Takt-Rekord für mobile CPUs?

Im chinesischen Chiphell-Forum sind Informationen rund um die kommenden Notebook-Prozessoren von Intel aufgetaucht, die auf der Coffee-Lake-H-Architektur basieren. Wenn man dem Dokument glauben darf, dann wird der Core i9-8950HK als Flaggschiff die Serie anführen. Dieser Prozessor verfügt sechs physische sowie zwölf logische CPU-Kerne. Der Takt kann von standardmäßig 2,9 GHz auf bis zu 4,8 GHz steigen. Außerdem steht ein zwölf Megabyte großer L3-Cache zur Verfügung. Auch die GPU ist neu. Der Hersteller setzt auf die Intel HD Graphics 630, die auf der GT2-Architektur fußt und mit 24 Execution Units (EUs) aufwartet. Diese erreicht eine Taktgeschwindigkeit von 1100 MHz und wird in jedem der Coffee-Lake-H-Chips integriert.

Trotz der vergleichsweise hohen Taktfrequenz soll sich der Prozessor frei übertakten lassen. In Anbetracht der thermischen Verlustleistung, die zwischen 45 und 65 Watt schwanken kann, wird vermutlich dennoch ein vergleichsweise leistungsstarkes Kühlsystem benötigt. Daneben setzt Intel mit Xeon E-2176M und 2186M auf zwei Chips, die speziell für den Einsatz in mobilen Workstations gedacht sind, wobei das leistungsstärkere Modell die gleichen Spezifikationen wie der i9-8950HK aufweist.

Darunter angesiedelt ist der i7-8850H, der ebenfalls über sechs CPU-Kerne verfügt und zwölf Threads parallel abarbeitet. Dieser ist jedoch geringer mit standardmäßig 2,6 GHz geringer getaktet und verfügt nur noch über einen neun Megabyte großen L3-Cache. Beim i5-8300H und bei i5-8400H werden nur noch vier CPU-Kerne integriert, die HyperThreading-Technologie ist jedoch weiterhin an Bord. Der Cache fällt im Vergleich zur i7-Version mit acht Megabyte noch etwas kleiner aus.

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