Commodore 64 kommt als Webserver zurück
Die Commodore-Hacker Peter Eliasson and Adam Dunkels haben den Traum vieler ehemaliger 64er-Nutzer verwirklicht, ihren "alten Brotkasten" in ein sinnvolles und kostengünstiges Internet-Werkzeug zu verwandeln. Das Projekt "The Final Ethernet cartridge" wurde vorigen Freitag fertiggestellt - damit war der erste Internet-fähige Commodore 64 online.
Der Ethernet-Adapter mache es möglich, den C64 mit dem Web zu verbinden und Software downzuloaden oder Netzwerk-Games zu spielen, behaupten die beiden Computerfreaks.
Die extrem kleine Software "uIP TCP/IP" liegt einer Standard-HTTP-Software zugrunde. Die Enthusiasten haben sogar eine Streaming-Software umgebaut, um den 64er von den langsamen Kassetten- und Diskettenlaufwerken zu befreien. Die Entwickler warnen jedoch, dass der kleine 8-Bit-Rechner mit nur 64 KByte RAM keine großen Datenmengen verarbeiten kann. Als Ersatz für einen vollwertigen Webserver ist der kleine Commodore nicht geeignet. Um mit wenigen Nutzern Daten auszutauschen, lohnt sich das Projekt allemal.
Computer-Enthusiasten erreichen den C64-Webserver unter www.tfe.c64.org , wenn er online ist und nicht zu viele Nutzer gleichzeitig darauf zugreifen. Technische Infos über das Design finden sich auf der Homepage von Entwickler Adam Dunkels: http://dunkels.com/adam/tfe/news.html
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