[Computex] FSP zeigt SFX-Gold- und redundante Netzteile

Mit den neuen Dagger bietet man zukünftig 80-Plus-Gold-Spannungswandler mit 500 und 600 Watt Nennleistung im kompakten SFX-Format an. FSP setzt dabei natürlich wie gewohnt auf Technik aus eigener Fertigung. Dabei kommt eine komplett neu entwickelte Plattform mit DC-DC-Technik auf der Sekundärseite zum Einsatz. Die Spannungsregulation profitiert von dieser Design-Entscheidung vor allem bei asymmetrischer Belastung, wie sie in modernen Rechnern überwiegend auftritt.

Sowohl beim Primärkondensator als auch bei den Elkos auf der Sekundärseite setzt FSP auf 105-Grad-Modelle japanischer Marken. Für den notwendigen Luftstrom sorgt wie bei klassischen SFX-Netzteilen ein kugelgelagerter 8-cm-Lüfter, während mit Corsair bereits ein erster Wettbewerber bei seinen Gold-Modellen auf einen größeren 9,2-cm-Lüfter setzt.

Auffällig ist, dass FSP trotz der mit 12,5 x 6,3 x 10,0 cm (BxTxH) kompakten Abmessungen auf voll-modulares Kabelmanagement setzt; alle Anschlüsse sind abnehmbar. Insbesondere beim Einsatz in besonders platzsparenden Gehäusen erweist sich der modulare Aufbau als vorteilhaft bei der Montage oder bei der Verwendung von speziell bezüglich der Länge abgestimmten Kabelsets.

Redundanz im ATX/PS2-Fromat

Die zweite neue Netzteil-Serie am FSP-Stand spricht ebenfalls eine Nischen-Zielgruppe an. Mit der Twin-Serie präsentiert FSP ein redundantes 500-Watt-Netzteil an, das in seinen Abmessungen dem ATX-Standard folgt. Wie der Name schon andeutet handelt es sich faktisch um zwei kompakte Netzteile in einem Einbaurahmen im ATX/PS2-Format.

Fällt eines der Module aus, übernimmt bis zum Austausch der verbleibende funktionstüchtige Spannungswandler. So wird der Einsatz redundanter Netzteile für Privatanwender deutlich einfacher und professionelle Anwender können künftig auf preiswerte Standard-Gehäuse statt teure Server-Modelle setzen.

Dass FSP abseits klassischer Netzteile wachsen möchte, ist auch am diesjährigen Portfolio klar ersichtlich. Mit dem Ion-Mate wird ein Energie-Speichersystem beispielsweise für Photovoltaik-Anlagen präsentiert und auch unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlagen und Wechselrichter werden auf der Computex vorgestellt. Betreiber von Solaranlagen können so ihre Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz minimieren.

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