[Computex] Nanoxia CoolForce und Nanoxia Project

Die fünf neuen Gehäuse von Nanoxia sollen durch ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis punkten. Zum Start der CoolForce-Gehäusereihe wird es insgesamt fünf Modelle geben.

Der Einstieg beginnt mit dem CF-1, einem Cube-Gehäuse mit Sichtfenster, das bei Abmessungen von 38 x 28,5 x 38 cm ein reguläres ATX-Mainboard fasst und mit zwei 12 cm großen Lüftern ausgeliefert wird.

ATX-Tower wird es mit dem CF-2 (43 x 20 x 47,5 cm), CF-3 (48 x 22 x 53,2 cm) und CF-4 (48 x 23,2 x 53,2 cm) in drei unterschiedlichen Größenklassen geben, die dementsprechend eine unterschiedliche Anzahl an internen und externen Laufwerken fassen.

Während das CF-2 ebenfalls zwei 12-cm-Lüfter ab Werk integriert und CPU-Kühler bzw. Grafikkarten bis zu einer Größe von 16 bzw. 28 cm aufnimmt, sind es beim CF-3 18 bzw. 31,5 cm sowie beim CF-4 18,5 bzw. 31,5 cm und jeweils zwei 14-cm-Lüfter. Alle Tower-Gehäuse verfügen über modulare Laufwerkskäfige, nach deren Entfernung auch entsprechend längere Pixelbeschleuniger Unterschlupf finden.

Nach oben abgerundet wird die Palette durch das Nanoxia CoolForce CF-5, das angesichts einer beachtlichen Größe von 52 x 23,2 x 55 cm sogar E-ATX-Mainboards fasst. In das Gehäuse passen bis zu 18,5 cm große Prozessorkühler und bis zu 36 cm lange Grafikkarten. Auch hier kann ein Laufwerkskäfig entfernt werden, um überlange Karten mit bis zu 48,5 cm Länge einsetzen zu können. Das CF-5 wird ebenfalls mit zwei 14-cm-Lüftern ab Werk ausgeliefert.

Alle vorgestellten Gehäuse bieten eine mehrstufige Lüftersteuerung und Blenden für die Belüftungsöffnungen auf der Oberseite des Gehäuses. Sie sollen zudem durch die guten Möglichkeiten zum Einbau von Wasserkühlungen überzeugen.

Darüber hinaus zeigt der Hersteller auf der Computex mit dem NanoXia Project ein spektakuläres PC-Tisch-Gehäuse mit zwei Schubladen für zwei Systeme. Der in Deutschland hergestellte Gehäuse-Prototyp fasst pro Schublade drei 5,25-Zoll- sowie drei 3,5-Zoll- oder sechs 2,5-Zoll-Laufwerke.

Die Hardware-Bestückung des in herstellertypischer Farbgebung gestalteten Modding-Systems ist ebenfalls beeindruckend: Beide Systeme basieren auf einem MSI X99S MPOWER samt Intel Core i7-5960X, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher (Kingston HyperX DDR4-2133), einer Intel SSD Pro 2500 und dem Cooler Master-Netzteil V1000. Für die Beleuchtung sorgen die hauseigenen Rigid LED-Bars.

Unterschiedlich ist hingegen die Grafikkartenbestückung: Hier setzt Nanoxia einmal auf zwei KFA2 GeForce GTX 980 und einmal auf zwei PowerColor Radeon R9 290X im SLI- bzw. Crossfire-Verbund.

Für die sehr auffällige Wasserkühlung nutzt der Hersteller teilweise eigene Produkte (CoolForce CF PETG Hard Tubes, CF Fittings und CF No.1 Kühlflüssigkeit), die restlichen Komponenten stammen von Aqua-Computer: Ein Cuplex Kyros CPU-Kühler, Ramplex Full Copper RAM-Kühler, Kryographics VGA-Kühler und pro Seite ein Airplex-Radical-2/420- sowie ein Airplex-Radical-560-Radiator.

Das komplette System wurde in zwei Tagen von einem sechsköpfigen Team verschiedenen Ländern Europas zusammengebaut.

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7 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Chemidemi
    Sieht ja recht interessant aus die neuen Gehäusereihe. Wird es dazu auch Tests hier geben? ^^
    Und eine Frage hätte ich zu den Lüftern, die beim Nanoxia Project verbaut wurden. Ist es zufällig bekannt, um welche Lüfter es sich dabei handelt?
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  • Myrkvidr
    Genaues weiß ich zu den Lüftern nicht, da aber in der Pressemitteilung was von einer neuen, verbesserten Version der Deep Silence Lüfter stand, werden es vermutlich auch die sein.

    Klar, ich würd gern nen CoolForce testen - mal schauen, wann genau die kommen. Bis Mitte Juli sieht der Terminplan gerade leider vollkommen übervoll und einfach nur grausam aus...
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  • Chemidemi
    Vorallem wäre da auch interessant, ob die Gehäuse auch wirklich für Wasserkühlungen genutzt werden können, oder ob es nur ein Werbeslogan ist. ^^
    Naja ich hoffe die verbesserten Lüfter klappern weniger. Ist zwar nur minimal zu hören, aber das Geräusch kann durch aus stören.
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