Cooler Master Cosmos SE im Test: Luxusgehäuse für die breite Masse?

Ersteindruck und Bildergallerie: 360° Rundumansicht

Die laut Cooler Master an Supersportwagen angelehnte Linienführung des Cosmos SE erschließt sich dem Betrachter tatsächlich. Vor allem die geschwungene Oberseite zeigt deutliche Anleihen bei der Fließheck-Bauform, wie sie auch heute noch bei vielen „Straßenrennwagen“ Einsatz findet.

Die Tragegriffe und Standfüße aus Aluminium lassen sich analog als Spoiler beschrieben und tragen in jedem Fall zu einem eigenständigen und markanten Design bei, dass sich hinter den größeren Modellen der Cosmos-Gehäusereihe nicht zu verstecken braucht. Da sich die Griffe tatsächlich für einen Transport des Gehäuses einschließlich der verbauten Hardware eignen, handelt es sich dabei nicht nur um optisches Blendwerk, sondern gerade für Gamer mit einem Hang zur Reiselust um einen echten Mehrwert. Für zusätzliche Akzente sorgt im Betrieb auf Wunsch die optional hinzuschaltbare, blaue LED-Beleuchtung der Frontlüfter. Diese wird ergänzt um eine breite, blau beleuchtete Statusanziege für die Festplattenaktivität oberhalb der 5,25" Einschübe und breite, beleuchtete Streifen, die die Taster an der Oberseite einfassen. Obwohl es sich beim Cosmos SE um einen in Anbetracht der Maße gar nicht mal so kleinen Midi-Tower handelt, sorgt die Formgebung dafür, dass sein Erscheinungsbild weniger bullig, als vielmehr schlank, elegant und schnittig wahrgenommen wird.

Auf den ersten Blick überzeugt auch die Qualität und Haptik durch die Bank. Kunststoff muss keinesfalls ein minderwertiger Werkstoff sein: Die entsprechenden mattschwarzen Bereiche sowie auch die gute Spaltmaße hinterlassen einen so wertigen und soliden Eindruck, wie man es in dieser Preisklasse erwarten kann. Hochglanz-Teile sucht man glücklicherweise vergebens, das entspräche einfach nicht der Eignung des Gehäuses als portables Gaming-Case. Der Bodenhalt ist ebenfalls solide und rutschsicher, auf den ersten Eindruck gibt es hier also noch nichts, was unseren Argwohn erwecken könnte – schauen wir also einfach mal, wie sich das Cosmos SE in der Detailbetrachtung schlägt.

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5 Kommentare
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  • Big-K
    Für Wasserkühlung und Netzteil unten. Kurzschluss im Primärkreislauf BÄM.
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  • Myrkvidr
    Also streng genommen bringt das Netzteil unten vor allem mehr Staub im Netzteil selbst - die Vorteile der vermeintlich besseren Kühlung haben sich mir im Praxiseinsatz auch noch nicht offenbart. Mit dem Netzteil oben wär zudem der CPU-Kühler bei vielen Sichtfenstern schöner im Blickfeld - aber unten wird wohl das sein, was sich einfach besser verkauft bzw. verlangt wird.
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  • Big-K
    Da es unten kalte Luft ansaugt wird das NT schon etwas kühler laufen. Aber tut dat not? Ich hab mein bq! schon bis zum OPP belastet und der Lüfter hat net aufgedreht.
    Kann es sein das Gehäuse in letzter Zeit immer teurer werden? Für den Preis gabs früher drei Mittelkasse Modelle und an ner Flut oder Erdbeben kanns ja wohl net liegen ;-(
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  • Derfnam
    Klar, Flut erzeugt Gegenflut :D Keine Gehäuseschwemme ergibt teurere Kisten, wobei ich den Preis für ein Cosmos noch als ziemlich moderat ansehe. Zudem bekommst du drei N400 dafür: http://geizhals.de/cooler-master-n400-mit-sichtfenster-nse-400-kwn1-a943151.html
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  • Myrkvidr
    Budget-Gehäuse gibt es immer noch genug, aber die Hersteller schicken halt eher die Flaggschiffe für Reviews raus. Das CM 690 III wär noch eine sehr gute Alternative zwischen N-Serie und Cosmos. Wobei der Aufpreis für das Cosmos schon die bessere/stabilere Qualität mit sich bringt, das fasst sich sehr gut an. Ich hätte mir da nur noch irgendein weiteres Feature gewünscht. Lüftersteuerung o.ä. sollte das schon an Bord sein. Dafür sind die Tragegriffe echt handlich, wenn man sie denn braucht.
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