Cooler Master Cosmos SE im Test: Luxusgehäuse für die breite Masse?

Die Cosmos-Gehäuse stehen seit Jahren für luxuriöse Highend-Gaming-Exemplare, die sich dank ihrer Tragbügel an Spieler mit einem Hang zur Extravaganz richten. Mit dem Cosmos SE erscheint nun ein kleinerer Vertreter für knapp unter 140 Euro.

Bislang stellten Cooler Master unter der Baureihenbezeichnung „Cosmos“ ausschließlich Big-Tower vor, die ein schnittig-innovatives Design sowie viele Ausstattungsmerkmale mit sich brachten. Diese Gehäuse waren sie nicht nur im Hinblick auf die stets sehr gute Verarbeitungsqualität, sondern auch preislich dem High-End-Bereich zuzuordnen: Je nach Modell und Ausstattungsvariante mussten hier über 200 bis 350 Euro auf den Tisch gelegt werden, um einen derartigen Traum aus Stahl, Plastik und wahlweise auch Aluminium auf oder unter dem heimischen Schreibtisch platzieren zu können.

Das Cooler Master Cosmos SE versucht sich nun als kleiner Bruder seiner großen, extravaganten Geschwister. Die Verwandtschaft erschließt sich unmittelbar und auf den ersten Blick: Auch das SE bietet die charakteristisch-prägnanten, geschwungenen Formen sowie Tragegriffe, die dem Gewicht von einem komplett zusammengebauten System aus High-End-Komponenten standhalten können sollen. Der qualitative Ersteindruck ist sehr gut, geradezu ein haptischer Genuss und beweist zudem, dass man die Cosmos-Gehäuse deutlich oberhalb der eigenen oberen Mittelklassevertreter in Gestalt der HAF-Gehäusereihe ansiedelt.

Derzeit sind zwei unterschiedliche Modelle des Cosmos SE erhältlich: Eine Version mit geschlossenem Sichtfenster und eine mit Mesh-Einsatz im Seitenteil. Angesichts eines Einstiegspreises von um 140 Euro stellt sich allerdings die Frage: Wie viel Cosmos ist zu diesem Preis möglich? Mit Platz für 8 Festplatten oder bis zu 18 SSDs, gleichzeitigen Montagemöglichkeiten für einen 12, 28 und 36-cm-Radiator, umfassenden sowie leicht entfernbaren Staubschutzfiltern und einer optional zuschaltbaren, blauen LED-Beleuchtung wird zumindest das Soll auf dem Papier erfüllt. Derzeit ist das Cosmos SE mit oder ohne Seitenfenster in schwarzem Stahlkleid erhältlich – uns wurde die Version mit Einsichtsmöglichkeit zur Verfügung gestellt.

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5 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Big-K
    Für Wasserkühlung und Netzteil unten. Kurzschluss im Primärkreislauf BÄM.
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  • Myrkvidr
    Also streng genommen bringt das Netzteil unten vor allem mehr Staub im Netzteil selbst - die Vorteile der vermeintlich besseren Kühlung haben sich mir im Praxiseinsatz auch noch nicht offenbart. Mit dem Netzteil oben wär zudem der CPU-Kühler bei vielen Sichtfenstern schöner im Blickfeld - aber unten wird wohl das sein, was sich einfach besser verkauft bzw. verlangt wird.
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  • Big-K
    Da es unten kalte Luft ansaugt wird das NT schon etwas kühler laufen. Aber tut dat not? Ich hab mein bq! schon bis zum OPP belastet und der Lüfter hat net aufgedreht.
    Kann es sein das Gehäuse in letzter Zeit immer teurer werden? Für den Preis gabs früher drei Mittelkasse Modelle und an ner Flut oder Erdbeben kanns ja wohl net liegen ;-(
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  • Derfnam
    Klar, Flut erzeugt Gegenflut :D Keine Gehäuseschwemme ergibt teurere Kisten, wobei ich den Preis für ein Cosmos noch als ziemlich moderat ansehe. Zudem bekommst du drei N400 dafür: http://geizhals.de/cooler-master-n400-mit-sichtfenster-nse-400-kwn1-a943151.html
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  • Myrkvidr
    Budget-Gehäuse gibt es immer noch genug, aber die Hersteller schicken halt eher die Flaggschiffe für Reviews raus. Das CM 690 III wär noch eine sehr gute Alternative zwischen N-Serie und Cosmos. Wobei der Aufpreis für das Cosmos schon die bessere/stabilere Qualität mit sich bringt, das fasst sich sehr gut an. Ich hätte mir da nur noch irgendein weiteres Feature gewünscht. Lüftersteuerung o.ä. sollte das schon an Bord sein. Dafür sind die Tragegriffe echt handlich, wenn man sie denn braucht.
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