Cooler Master Hyper 103 im Test: Eyecandy im Budget-Bereich

Spezifikationen und Aufbau

Cooler Master Hyper 103 
Maße Kühlkörper (HxBxT)138,5x96x61 mm (ohne Lüfter)
138,5x108x89,5 mm (mit Lüfter)
Gewicht414/508g (ohne/mit Lüfter)
MaterialAluminium, Kupfer
Kontaktfläche zur CPUdirekt aufliegende Heatpipes
Anzahl Heatpipes3x6 mm
Kühllamellen41
LüfterCooler Master A9025-22RB-4BP-F1
92x92x25 mm
800-2200 U/min
4-Pin PWM
Kabellänge305 mm
SockelkompatibilitätIntel
775
1156
1366
1155
2011
1150

AMD
AM2(+)
AM3(+)
FM1
FM2
Garantiezeit2 Jahre
Preis< 19 Euro (Straßenpreis)

Klein und leicht – mit Maßen von 138,5x108x89,5 mm bei einem Gewicht von 508 g (jeweils einschließlich des werksseitig montierten Lüfters) sollte der Tower-Winzling keine Kompatibilitätsprobleme zu Mainboards, Arbeitsspeicher-Riegeln oder normalen Gehäusen bereiten. Die Form des Kühlkörpers weicht leicht vom ansonsten überwiegend rechteckigen Grunddesign der Konkurrenz ab. Der Hyper 103 erfährt zur Rückseite hin eine leichte Verjüngung.

41 Aluminiumlamellen mit einer Materialstärke von jeweils 0,5 mm sorgen für den stabilen Grundaufbau des Kühlers. Wie man von der Unterseite aus erkennen kann, sind diese bis auf die oberste Lamelle V-förmig gelocht und um die Löcher herum nach unten hin leicht ausgestellt. Hierdurch soll eine verstärkte Leitung des Luftstroms zu den Heatpipes hin erfolgen, von denen drei 6-mm-Exemplare zur Verfügung stehen. Um die einzelnen Heatpipes herum sind die Kühllamellen geschlitzt, was ebenfalls dem Abtransport von Wärme zu Gute kommen soll.

Die hintersten Heatpipes wurden versetzt, an der Bodenplatte liegen sie direkt auf dem Heatspreader des Prozessors auf. Die Form ihrer Biegung an der Bodenplatte nach hinten sorgt dafür, dass der Hyper 103 möglichst alle Einschübe für Arbeitsspeicher auf normalen ATX- und Micro-ATX-Mainboards frei lässt. Die Oberseite der Bodenplatte wurde bearbeitet, um mehr direkte Kühlfläche bereitstellen zu können.

Der mitgelieferte 92-mm-Lüfter bietet einen per PWM-Signal geregelten Drehzahlbereich von 800-2200 U/min und wird mittels einer soliden und entkoppelten Plastikhalterung am Kühlkörper befestigt. Wer den Lüfter tauschen möchte, muss nur einen Blick hinter die einzeln verklebten Entkopplungsstreifen aus Gummi werfen: Die Montage am Rahmen erfolgt durch vier Madenschrauben.

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3 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • drno
    Gutes Review, lieber Kai. Ich möchte hier noch aus der Praxis etwas beitragen. Coolermaster bietet m. Ea. bei gemäßigten Preisen ordentliche Mid-Class-Quality. Die Leistungen sind für einen Kühltum mit 92 mm Lüfter sehr anständig.
    Coolermaster hat sich, wie auch schon bei diesem Test der Kollegen von Computerbase
    http://www.computerbase.de/artikel/gehaeuse-und-kuehlung/2009/test-cooler-master-hyper-212-plus-cpu-kuehler/
    dafür entschieden, seine Cooler nunmehr mit Lüfterklammern auszustatten. Das war nicht immer so. Unlängst hatte ich das zweifelhafte "Vergnügen", bei einem Hyper 212 (Rev1. ohne "plus") anläßlich eines lediglichen Lüfterwechsels das gesamte Mobo aus dem Gehäuse auszubauen, den Turm von der CPU abzubauen, den sowohl von unten als auch von oben an einer Montageplatte angeschraubten Lüfter loszudrehen, Tauschlüfter dran, dann das Ganze wieder vorwärts einzubauen. Klammern hätten's damals bei dem 212 auch getan und es wäre eine Sache von Minuten gewesen. Zur Rettung von Coolermaster möchte ich erwähnen, daß der 120er Serienlüfter allerdings 15Tsd Betriebstunden gehalten hatte. Fazit: Wenn man keinen = sprich nur geringen Platz hat, ist ein kleiner Turm eine durchaus annehmbare Lösung, wobei CPU-Cooler mit größeren Lüftern ab 120 mm, gern auch 140 mm zu bevorzugen wären.
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  • Myrkvidr
    Definitiv! Wenn man übnerlegt, dass der Thermalright True Spirit 120M zwischenzeitlich für 23,50€ erhältlich war, wären das gerade mal 4,50€ mehr für deutlich mehr Leistung, als bei einem winzigen 92-mm-Tower. Es gibt aber immer reichlich Leute, die sich Preisgrenzen wie "mehr als 20,-€ gebe ich nicht aus" setzen, für die ist der Kleine dann sicher auch einen Gedanken wert.
    Aus der aktuellen Serie habe ich derzeit noch den Hyper 212 Evo und den 412S hier, um sie für die kommenden Charts aufzunehmen - die setzen auf eine sehr ähnliche Montagelösung für den Lüfter.
    Das Vorgehen beim alten 212 Rev. 1 ist natürlich Terror pur für jeden Anwender (ich wechsle meine Kühlerlüfter selbst ganz gern mal, um sie farblich dem Grundthema des PCs anzupassen, Spielkindtrieb...),
    0
  • drno
    Die Backplate - Montagelösung von Cooler Master ist mir vertraut und findet meine Zustimmung. Ist einfach gehalten - aber sitzt ordentlich fest.

    Ich hatte für Kunden eine Desktop-Lösung im POS als Kassen PC's mit einem A+ oder baugleichem Superflower Gehäuse zu realisieren. Hier guck mal, so eins.

    http://www.joachim-wilke.de/vdr-bilder3.htm

    Da ging von der Höhe her nur der Gemini II Downblower rein,
    und trotz der beiden bestückten Seitenlüfterplätze links und rechts kamen die Gehäusedeckel noch für 2x120 mm Löcher in die hiesige Blechstanze.
    Warum läßt sich denken. Die Kisten wurden die Abluft sonst einfach nicht los.
    Nach 3 Stunden Betrieb Stauhitze unterm Blechdeckel.
    Lösung war rechts ein Einlaßfilter zur Direktbeatmung vom Gemini Cooler drauf
    links permante Abluft nach oben raus mit einem Enermay Wharp..
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