Cooler Master Hyper 103 im Test: Eyecandy im Budget-Bereich

Montage

Angesichts des günstigen Verkaufspreises von unter 20 Euro ist es umso erfreulicher, dass Cooler Master dem kleinen Hyper 103 sowohl für AMD- als auch Intel-Systeme eine stabile Montagelösung mittels Universal-Metallbackplate spendiert, welche Bohrungen zum Einsatz auf allen unterstützen Systemen bereitstellt. Lediglich bei Intels Sockel-2011-Plattformen wird wie in der Regel üblich auf die bereits vorhandene Verschraubungsmöglichkeit gesetzt.

Zunächst müssen vier lange Schrauben durch (je nach Sockel unterschiedlichen und in der Montageeinleitung einzusehenden) Löcher in der Backplate geschoben werden. Normalerweise gerät eine derartige nicht direkt verschraubte Lösung zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit, aber dem Hyper 103 liegen vier Plastikkappen bei, mit denen die Schrauben fest an der Backplate beklemmt werden können. Ein Verrutschen oder Herausfallen beim weiteren Montageprozess ist somit ausgeschlossen.

Am Kühlkörper selbst werden nun zwei Halteschienen angebracht und diese abschließend zusammen mit der Backplate und den daran befestigen Schrauben mittels Daumenschrauben befestigt (wahlweise können diese mit einem Schlitz-Schraubendreher nachgezogen werden). Insgesamt handelt es sich hier um eine einfache, aber durchdachte Montagelösung die dank universell einsetzbarer Bauteile mit einer sehr überschaubaren Menge an Einzelteilen auskommt und dennoch auf allen aktuellen Sockeln funktioniert.

Kompatibilitätshinweise

Dank der Biegung der Heatpipes und der damit einhergehenden Versetzung des Kühlkörpers nach hinten lässt der Hyper 103 alle RAM-Bänke frei. Speicherriegel mit hohen Heatspreadern sind somit problemlos einsetzbar.

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3 Kommentare
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  • drno
    Gutes Review, lieber Kai. Ich möchte hier noch aus der Praxis etwas beitragen. Coolermaster bietet m. Ea. bei gemäßigten Preisen ordentliche Mid-Class-Quality. Die Leistungen sind für einen Kühltum mit 92 mm Lüfter sehr anständig.
    Coolermaster hat sich, wie auch schon bei diesem Test der Kollegen von Computerbase
    http://www.computerbase.de/artikel/gehaeuse-und-kuehlung/2009/test-cooler-master-hyper-212-plus-cpu-kuehler/
    dafür entschieden, seine Cooler nunmehr mit Lüfterklammern auszustatten. Das war nicht immer so. Unlängst hatte ich das zweifelhafte "Vergnügen", bei einem Hyper 212 (Rev1. ohne "plus") anläßlich eines lediglichen Lüfterwechsels das gesamte Mobo aus dem Gehäuse auszubauen, den Turm von der CPU abzubauen, den sowohl von unten als auch von oben an einer Montageplatte angeschraubten Lüfter loszudrehen, Tauschlüfter dran, dann das Ganze wieder vorwärts einzubauen. Klammern hätten's damals bei dem 212 auch getan und es wäre eine Sache von Minuten gewesen. Zur Rettung von Coolermaster möchte ich erwähnen, daß der 120er Serienlüfter allerdings 15Tsd Betriebstunden gehalten hatte. Fazit: Wenn man keinen = sprich nur geringen Platz hat, ist ein kleiner Turm eine durchaus annehmbare Lösung, wobei CPU-Cooler mit größeren Lüftern ab 120 mm, gern auch 140 mm zu bevorzugen wären.
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  • Myrkvidr
    Definitiv! Wenn man übnerlegt, dass der Thermalright True Spirit 120M zwischenzeitlich für 23,50€ erhältlich war, wären das gerade mal 4,50€ mehr für deutlich mehr Leistung, als bei einem winzigen 92-mm-Tower. Es gibt aber immer reichlich Leute, die sich Preisgrenzen wie "mehr als 20,-€ gebe ich nicht aus" setzen, für die ist der Kleine dann sicher auch einen Gedanken wert.
    Aus der aktuellen Serie habe ich derzeit noch den Hyper 212 Evo und den 412S hier, um sie für die kommenden Charts aufzunehmen - die setzen auf eine sehr ähnliche Montagelösung für den Lüfter.
    Das Vorgehen beim alten 212 Rev. 1 ist natürlich Terror pur für jeden Anwender (ich wechsle meine Kühlerlüfter selbst ganz gern mal, um sie farblich dem Grundthema des PCs anzupassen, Spielkindtrieb...),
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  • drno
    Die Backplate - Montagelösung von Cooler Master ist mir vertraut und findet meine Zustimmung. Ist einfach gehalten - aber sitzt ordentlich fest.

    Ich hatte für Kunden eine Desktop-Lösung im POS als Kassen PC's mit einem A+ oder baugleichem Superflower Gehäuse zu realisieren. Hier guck mal, so eins.

    http://www.joachim-wilke.de/vdr-bilder3.htm

    Da ging von der Höhe her nur der Gemini II Downblower rein,
    und trotz der beiden bestückten Seitenlüfterplätze links und rechts kamen die Gehäusedeckel noch für 2x120 mm Löcher in die hiesige Blechstanze.
    Warum läßt sich denken. Die Kisten wurden die Abluft sonst einfach nicht los.
    Nach 3 Stunden Betrieb Stauhitze unterm Blechdeckel.
    Lösung war rechts ein Einlaßfilter zur Direktbeatmung vom Gemini Cooler drauf
    links permante Abluft nach oben raus mit einem Enermay Wharp..
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