Cooler Master Hyper 103 im Test: Eyecandy im Budget-Bereich

Cooler Master runden die Hyper-Kühlerserie mit dem kleinen Hyper 103 nach unten hin ab. Optisch macht der nur 138,5 mm hohe Winzling dank blau beleuchtetem LED-Lüfter durchaus etwas her und bietet eine solide Verarbeitungsqualität.

In der Hyper-Serie bietet Cooler Master mit den Modellen der Baureihe 212 und 412 seit einiger Zeit beliebte Mainstream-Kühler mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis an, die nun durch die kleineren Modelle 103 und 101 im Bereich von unter 20 Euro ergänzt werden sollen. Der Hyper 103 hat den Weg auf unsere Teststation gefunden und möchte all jene ansprechen, die eine günstige, aber nicht unattraktive Kühlmöglichkeit für den verwendeten Prozessor suchen.  Mit schlanken Maßen und geringer Bauhöhe eignet er sich auch für den Einsatz in günstigen Gehäusen, die oftmals nicht genug Platz für Tower-Kühler aus dem High-End- oder Midrange-Bereich bereitstellen können.

Dank seines blau beleuchteten Lüfters wendet sich der Cooler Master Hyper 103 auch an all jene, die ihrem PC für kleines Geld eine verspielte Optik verpassen möchten. Eine Backplate-Verschraubung für alle gängigen Sockel, die solide Grundkonstruktion sowie der 92-mm-Lüfter mit einem weiten Regelbereich zwischen 800-2200 U/min lassen den über drei 6-mm-Heatpipes verfügenden Kühlkörper als eine vernünftige Alternative im Einsteigerbereich erscheinen.

Verpackung und Lieferumfang

Ausgeliefert wird der Hyper 103 im für Cooler Master typischen einheitlichen Kartondesign, der Kühler selbst ruht sicher in einer Halterung aus geschäumtem PET-Kunststoff. Angesichts des niedrigen Anschaffungspreises überrascht das beiliegende Zubehör in Form der Montagemöglichkeit mittels einer Backplate aus Metall. Mehrsprachige und ordentlich bebilderte Montageanleitungen fehlen ebenso wenig wie eine kleine Tube der obligatorischen Wärmeleitpaste. Beim 92-mm-Lüfter vom Typen Cooler Master A9025-22RB-4BP-F1 handelt es sich hinsichtlich der Maße um ein Standard-Modell, dass somit bei Bedarf problemlos getauscht werden kann.

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3 Kommentare
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  • Gutes Review, lieber Kai. Ich möchte hier noch aus der Praxis etwas beitragen. Coolermaster bietet m. Ea. bei gemäßigten Preisen ordentliche Mid-Class-Quality. Die Leistungen sind für einen Kühltum mit 92 mm Lüfter sehr anständig.
    Coolermaster hat sich, wie auch schon bei diesem Test der Kollegen von Computerbase
    http://www.computerbase.de/artikel/gehaeuse-und-kuehlung/2009/test-cooler-master-hyper-212-plus-cpu-kuehler/
    dafür entschieden, seine Cooler nunmehr mit Lüfterklammern auszustatten. Das war nicht immer so. Unlängst hatte ich das zweifelhafte "Vergnügen", bei einem Hyper 212 (Rev1. ohne "plus") anläßlich eines lediglichen Lüfterwechsels das gesamte Mobo aus dem Gehäuse auszubauen, den Turm von der CPU abzubauen, den sowohl von unten als auch von oben an einer Montageplatte angeschraubten Lüfter loszudrehen, Tauschlüfter dran, dann das Ganze wieder vorwärts einzubauen. Klammern hätten's damals bei dem 212 auch getan und es wäre eine Sache von Minuten gewesen. Zur Rettung von Coolermaster möchte ich erwähnen, daß der 120er Serienlüfter allerdings 15Tsd Betriebstunden gehalten hatte. Fazit: Wenn man keinen = sprich nur geringen Platz hat, ist ein kleiner Turm eine durchaus annehmbare Lösung, wobei CPU-Cooler mit größeren Lüftern ab 120 mm, gern auch 140 mm zu bevorzugen wären.
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  • Definitiv! Wenn man übnerlegt, dass der Thermalright True Spirit 120M zwischenzeitlich für 23,50€ erhältlich war, wären das gerade mal 4,50€ mehr für deutlich mehr Leistung, als bei einem winzigen 92-mm-Tower. Es gibt aber immer reichlich Leute, die sich Preisgrenzen wie "mehr als 20,-€ gebe ich nicht aus" setzen, für die ist der Kleine dann sicher auch einen Gedanken wert.
    Aus der aktuellen Serie habe ich derzeit noch den Hyper 212 Evo und den 412S hier, um sie für die kommenden Charts aufzunehmen - die setzen auf eine sehr ähnliche Montagelösung für den Lüfter.
    Das Vorgehen beim alten 212 Rev. 1 ist natürlich Terror pur für jeden Anwender (ich wechsle meine Kühlerlüfter selbst ganz gern mal, um sie farblich dem Grundthema des PCs anzupassen, Spielkindtrieb...),
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  • Die Backplate - Montagelösung von Cooler Master ist mir vertraut und findet meine Zustimmung. Ist einfach gehalten - aber sitzt ordentlich fest.

    Ich hatte für Kunden eine Desktop-Lösung im POS als Kassen PC's mit einem A+ oder baugleichem Superflower Gehäuse zu realisieren. Hier guck mal, so eins.

    http://www.joachim-wilke.de/vdr-bilder3.htm

    Da ging von der Höhe her nur der Gemini II Downblower rein,
    und trotz der beiden bestückten Seitenlüfterplätze links und rechts kamen die Gehäusedeckel noch für 2x120 mm Löcher in die hiesige Blechstanze.
    Warum läßt sich denken. Die Kisten wurden die Abluft sonst einfach nicht los.
    Nach 3 Stunden Betrieb Stauhitze unterm Blechdeckel.
    Lösung war rechts ein Einlaßfilter zur Direktbeatmung vom Gemini Cooler drauf
    links permante Abluft nach oben raus mit einem Enermay Wharp..
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