Fazit
Coolermaster Hyper 101
Wie unser Test zeigt, findet sich bereits für relativ wenig Geld der ein oder andere Kühler, der wirkungsvoll seine Arbeit erledigt. Im Falle des Coolermaster Hyper 101, der zu einem Preis von etwa 13 Euro angeboten wird, sollte man sich jedoch vorher gut überlegen, auf welcher CPU man ihn einsetzt. Zugelassen für Prozessoren mit einer maximalen TDP von 95 Watt macht der Kühler mit unserem Test-Setup, das eine TDP von über 130 Watt aufweist, keine gute Figur. Dieses Bild dürfte sich jedoch ändern, sobald man den CPU-Kühler als Ersatz für einen Boxed-Kühler auf einem älteren Core 2 Duo Prozessoren mit Wolfdale-Kern betreibt, die eine maximale TDP von 65 Watt aufweisen. Doch auch wenn sich der Hyper 101 von Coolermaster für solche Prozessoren gut eignet, könnte dem einen oder anderen Anwender der Spaß am Produkt durch die relativ hohe Geräuschkulisse verdorben werden.
Die hohe Lautstärke ist auch der Grund dafür, weshalb sich der Coolermaster Hyper 101 trotz seiner kompakten Maße und einer dem Preis mehr als angemessenen Verarbeitung für den Einsatz in einer leisen Umgebung, wie zum Beispiel in einem Home Theater PC, disqualifiziert. Für Systeme mit einer älteren CPU die etwas abseits stehen und bei denen der Lärmpegel keine Rolle spielt, ist der Coolermaster Hyper 101 nicht nur wegen des geringen Preises sondern auch durch seine einfache Montage dank Push-Pins eine lohnende Alternative zum Boxed-Kühler von Intel.
Nexus XiR-3500 Copper Edition
Der im Preisbereich von 33 - 40 Euro angesiedelte und damit teuerste Kühler im Testfeld, der Nexus XiR-3500 Copper Edition, lässt uns etwas ratlos zurück. Im Vergleich zum Schwestermodell XiR-2300, dessen Kühlkörper aus Aluminium besteht, liefert das Kupfer-Modell erheblich schlechtere Werte. Entsprechende Änderungen in den BIOS-Einstellungen zur Lüftersteuerung und eine erneute Montage des Kühlers auf der CPU haben an den erzielten Ergebnissen nichts geändert. Trotz unserer Bemühungen besteht natürlich noch die Möglichkeit, dass die im CPU-Lüfter integrierte Thermodiode falsche Werte liefert und dadurch eine höhere Lüfterdrehzahl verhindert wird, was sich wiederum negativ auf die Kühlleistung auswirkt. Daher verzichten wir an dieser Stelle auf eine abschließende Bewertung. Diese werden wir selbstverständlich nachreichen, sobald uns ein anderes Testmuster vorliegt, mit dem wir unsere Messungen wiederholen und überprüfen können.
Gelid Tranquillo
Mit etwa 25 Euro liegt der Tranquillo preislichen zwischen dem Coolermaster Hyper 101 und dem Nexus XiR-3500. Der Kühler aus dem Hause Gelid, der wegen seines Namens schon gewisse Erwartungen an einen ruhigen Betrieb weckt, kommt diesen voll umfänglich nach. Im Idle-Betrieb der CPU lässt sich der Lüfter kaum wahrnehmen und auch unter Last hält sich die Lärmbelästigung durch den Lüfter sehr in Grenzen. Obwohl die Montage nicht ganz so simple ausfällt wie beim Coolermaster Hyper 101, geht der Einbau schnell und einfach von der Hand. Auch die Kühlleistung kann durchaus überzeugen und macht den Gelid Tranquillo so zu einem echten Geheimtipp.
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Mist ich lese solche Berichte immer erst, wenn ich mir schon ein neuen Lüfter gekauft hab
da sind aber auch keine guten Kühler bei - eher randgruppen, die auch keine überzeugende Preis/Leistung/Lautstärke bieten
Ich empfehle einfach immer Scythe oder Noctua/Thermalright, je nachdem ob man totales High End (Noctua/Thermalright) oder ne sehr gute Budget-Lösung (Scythe) haben möchte.
Den Gelid bekommt man ab ca. 20€ - dafür ist das Teil quasi auf jeden Sockel verpflanzbar. Ich finde das Teil zudem besser als den fast genauso teuren Freezer 7. Netter Test, denn zumindest der Tranquillo von Gelid ist den Preis wert. Der Rest ist irgendwie Müll.
Gelid hab ich noch nie gehört.
Aber der Tranquillo schneidet ja sehr gut ab.
Sollte ich mir mal merken.
http://geizhals.at/deutschland/a486335.html
Bitte den nennen? Ihr nennt einen Prolimatech und den Noctua und zeigt daran dass gute,teure ab 70Euro+ losgehen?
Was ist bitte mit dem Scythe Mugen? Der kostet nur 35, liegt also genau in eurem Budget, und bietet die Leistung eines Noctua oder Prolimatech. Zumindest eine sehr ähnliche...
Der Cooler Master Hyper 212 Plus ist preiswerter als der Gelid Tranquillo und m.E. auch leiser und leistungsstärker.
siehe http://www.tomshardware.de/lga-115 [...] 92-16.html
Der Hyper 212 Plus kostet momentan gleich viel und ist unterm Strich von den Temperaturen her nicht besser, zumal der Hyper 212 ärgerlicherweise diese dämliche DirectTouch-Mode mitmacht. Es kommt am Ende wohl aufs Gleiche raus, nur dass der Gelid wesentlich leiser sein dürfte

Das Teil versägt sogar den EKL Großkotzner (und liegt nur 0,8K hinter dem Mugen):
http://www.frostytech.com/articlev [...] 512&page=4
@ichebem:
Es gibt dich nun mittlerweile genügend Tests, wo auch so hässliche Alu-Klopse wie der Mugen gemessen wurden. Hier gings ausnahmweise mal um unbekanntere Alternativen zum allgemeinen 0815-Mainstream. Das Budget lag bei 10-30€, bleibt nicht viel Auswahl abseits der bekannten Kandidaten
Leider mal wieder ein Test, der nicht zu gebrauchen ist, da niemand für eine CPU wie die verwendete Wattschleuder einen dieser Kühler kaufen würde.
Messungen mit 45W oder 65W-CPUs wären da sinnvoller gewesen. So aber zeigen die Ergebnisse eigentlich nur, dass sich ein Austausch des Boxed-Kühlers nicht lohnt, weder was die Lautstärke noch die Temps angeht (hier evtl. mit Ausnahme des Gelid).
Mich freut es mal wieder ein paar andere Kandidaten in nem Test zu sehen. Zu den üblichen verdächtigen kennen wir schon genug Tests.
Schließlich will sich auch nicht jeder ein Kilo Alu und Kupfer aufs Mainboard klatschen. Gerade für Lan Gänger die ihre Kisten oft transportieren oder das Gehäuse nicht den Platz bietet für Mugen und Co, ist sowas recht nice zu lesen.
Schade nur, dass es nur 3 Testmuster waren.
Es gibt dich nun mittlerweile genügend Tests, wo auch so hässliche Alu-Klopse wie der Mugen gemessen wurden. Hier gings ausnahmweise mal um unbekanntere Alternativen zum allgemeinen 0815-Mainstream. Das Budget lag bei 10-30€, bleibt nicht viel Auswahl abseits der bekannten Kandidaten
Naja von Scythe sind diverse Kühler unter 30Euro zu finden und bei 30 Euro tummelts sichs geradezu. Da es im Inneren des PCs im Normalfall scheiß egal ist wie die Optik ist, würd ich auch eher einen Scythe Mugen oder Ninja verbauen, auch wenn es Monster sind, passen sie zumindest auf fast jedes Mainboard bis micro-ATX. Scythe hat aber ja auch Produkte für kleinere Boards/Tower.
Xigmatek hätte auch noch einiges Gute im Angebot gehabt.
und viele viele weitere Firmen.
Also Auswahl findet man meeeeeehr als Genug.
Fände es gut, wenn ihr wie andere Seiten auch, Tests standardisieren würdet und damit Vergleichbarkeit zwischen aktuellen und vergangenen Tests schaffen würdet.
Ich finde, man sollte schon mal unbekanntere Firmen und Produkte vorstellen, denn nicht jeder will 1 Kg Alu mit sich rumschleppen. Mugen hin oder her, sowas mag für OC-Freaks ja ganz nett sein, praxistauglich ist sowas im Office- oder Portable-Betrieb (LANs) eher nicht. Ich finde es bemerkenswert, dass ein Kühler mit 300 Gramm weniger Gewicht nur 0,8K hinter den Mugen zurückfällt, dazu fast 15 Euro billiger ist und zudem noch besser aussieht und nicht so am Mainboard zerrt.
Scythe und Xigmatek hat man doch nun wirklich bis zum Erbrechen getestet, ich war echt froh, mal was anderes vor die Augen zu bekommen
Standardisieren wäre sehr wohl eine praktische Angelegenheit, denn dann fällt auch der Vergleich zwischen den Generationen und Preisgruppen wesentlich leichter.
sign Formatc
Ich habe den Coolermaster Hyper 212 schon oft als Austausch gegen den Boxed Dreck im Office Bereich eingesetzt, weil Kunden ja gern auch mal ein schnelleres und leises Sys als die Serienbestückung hergibt haben wollen. Im Vergleich liegen die Leistungen des 212 im Mittelfeld, es gibt eine stabile Backplatebestückung, einen passablen Lüfter und die Kosten sind günstig. Im Vergleich zum Rappelzappel und anderem Zeug ist das ein echtes Highlight. Die Montage mit den Fußabtreter Rippchen auf der Sockelplatte ist auch nicht das Wahre, aber hält bestimmt die Produktionskosten niedrig.
Naja aber das Ganze hat halt auch einen Preis und zwar die Drehzahl und damit Lautstärke. Ist halt immer die Frage was einem wichtig ist. Wem Optik, Baugröße oder Gewicht wichtig ist, der ist mit den kleinen gut beraten. Wers gern besonders schnell oder leise haben will, der kauft nen Dicken.
Ich persönlich hab meinen passiven und lautlosen PC schon verdammt lieb gewonnen und da bin ich froh, dass es Dickschiffe wie den Ninja2 gibt, die für passive Basteleien einfach super sind. Die Kleinen hier sind aber sicher ihr Geld wert. Keine Frage. Den meisten Desktop-Nutzer wird aber halt Größe, Gewicht und Optik ziemlich egal sein.
Der Gelid läuft angeblich mit 800-12xx U/min. Also nicht wirklich laut. Vergleicht man das mit einem Xigmatek Achilles, ist das bei fast gleicher Leistung sogar leiser. Die eigentliche Zielgruppe sind wohl dann doch die 65 Watt CPUs. Das wiederum sollte locker für (nahezu) einen lautlosen Betrieb reichen.

Ich habe meinen Kupferkloben 2006 gekauft, zweimal selbst umgebaut und er läuft immer noch mit im oberen Leistungssegment. Nur leiser als im Original
http://www.tweaknews.net/reviews/g [...] index4.php
Der Tranquilo hat nur! eine Höhe von 153 mm, das ist
1. Super für 185 mm Lost Cost Gehäuse, denn da bekommt man dann diesen
preiswerten und recht leistungsstarken Kühlturm mit 120 er Lüfter rein!
2. K.Ke für Rams mit Heatspreadern, an denen sich die Burgenbauer und Zackenbarsche richtig austascht haben.
Mein Fazit: Interessant für schmalere Gehäuse und Leute mit knapperer Knete, sollte zum neuen Standardcooler in der Lost Cost Abteilung werden!
Die Kühler sehen mir nicht sonderlich leistungsfähig aus. Des Weiteren wären mir, wenn ich bsp. 1000+ für einen Computer ausgäbe, die 15-20 EUR Unterschied zu einem richtig guten Kühler, wie dem Mugen II oder dem Brocken relativ egal.
Der Mugen II passt nun mal nicht in jedes Gehäuse (und sonderlich ästhetisch ist er auch nicht). Im Übrigen ist die Leistung des Gelid kaum schlechter als des Brocken. Muss den jeder Arikel, auch wenn er explizit eine andere Zielgruppe anspricht, auf Biegen und Brechen unter OC-Aspekten enden? Langweilig, es gibt wichtigere Dinge.