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Coolpad: Weltweit siebtgrößter Smartphone-Hersteller kommt nach Westeuropa

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 0 kommentare

Chinesische Smartphone-Hersteller sind hierzulande längst keine Seltenheit mehr und dennoch drängt mit Coolpad nun noch ein weiterer Fabrikant aus dem Reich der Mitte auf den hiesigen Markt, der bisher in starkem Maße als ODM für andere Firmen fungierte.

Coolpad rühmt sich unter anderem damit, das erste chinesische LTE-Smartphone entwickelt zu haben und will den europäischen Markt nicht zuletzt aufgrund der Auftragsarbeiten kennen.

Dass dies nicht unbedingt für Deutschland – mit Nutzern, die oftmals zu vergleichsweise leistungsstarken Smartphones greifen - zu gelten scheint, legt zumindest die technische Ausstattung des bereits vor einigen Wochen vorgestellten Phablets nahe, das unter dem Namen Modena erhältlich ist.

Coolpad Torino S

Zum offiziellen Startschuss in München folgen gleich drei weitere Modelle. Doch auch hier wird auf vergleichsweise schlichte Hardware gesetzt, wenngleich das Torino S mit einer Reihe von Besonderheiten aufwartet.

Der Hersteller will auch im Einsteigersegment mit Design glänzen und setzt auf ein leicht nach außen gewölbtes 2.5D-Curved-Display mit einer Diagonale von 4,7 Zoll im acht Millimeter starken Gehäuse. Das hat allerdings wenig mit den abgerundeten Displayrändern eines Samsung Galaxy S6 Edge zu tun.

Hinter dem Bildschirm sitzt mit dem Qualcomm Snapdragon 410 ein eher schwachbrüstiges SoC, das vier 1,2 GHz schnelle Cortex-A53-Kerne bereithält. Dazu kommen ganz klassentypisch ein zwei Gigabyte großer RAM und 16 Gigabyte Festspeicher.

Untypisch für ein Smartphone, das für 199 Euro angeboten wird, ist jedoch der Fingerabdruckscanner, der hinsichtlich seiner Vielseitigkeit sogar der Oberklasse eine lange Nase machen will. Denn der Nutzer kann fünf unterschiedliche Funktionen festlegen, die allerdings jeweils einem Finger zugeordnet werden. Doch auf diese Weise soll sich der Sensor – neben dem Entsperren - dazu eignen, um Fotos auszulösen, Telefonanrufe anzunehmen oder auch den Anruf einer vorbestimmten Nummer zu initiieren.

Coolpad Porto S

Das Porto S ist ein Einsteiger-Gerät mit einem Fünf-Zoll-Display, das immerhin eine HD-Auflösung bewerkstelligt. Als SoC kommt ein Mediatek MT6735P zum Einsatz, das mit vier 1,0 GHz schnellen Kernen aufwartet. Außerdem an Bord: Ein Gigabyte RAM und acht Gigabyte zum Speichern von Daten.

Die Kamera löst mit acht Megapixeln auf und auch die Netzwerkausstattung ist nicht die leistungsstärkste: Es gibt zwar Bluetooth 4.0 und n-WLAN (802.11b/g/n), auf LTE muss jedoch verzichtet werden.

Wie auch beim Torino S hofft der Hersteller beim Porto S nicht zuletzt durch die Gestaltung der Außenhaut zu überzeugen. Auf ein gebogenes Display wird zwar verzichtet, doch mit einer Bauhöhe von lediglich 7,6 Millimetern ist es eines der schlanksten Smartphones, das für wenig Geld zu haben ist: Es soll für 129 Euro über den Ladentisch gehen.

Die beiden Smartphones - Torino S und Porto S - sollen Anfang April nach Deutschland kommen.

Coolpad Max

Das künftige Highlight des Herstellers ist jedoch das Coolpad Max, ein auf den ersten Blick sehr ordentlich verarbeitetes Phablet mit einem 5,5-zölligen Display, das mit Full-HD auflöst.

Auch wenn sich Coolpad noch mit offiziellen Angaben zurückhält, dürfte im Inneren ein Qualcomm Snapdragon 615 stecken, der auf einen vier Gigabyte großen Arbeitsspeicher zugreifen kann. Der Datenspeicher soll 64 Gigabyte groß sein und kann mit einer microSD-Karte erweitert werden, wobei dann die Nutzung einer zweiten LTE-Karte entfällt.

Die eigentliche Besonderheit in diesem Fall ist jedoch das Betriebssystem: Die installierte Android-Version (derzeit noch 5.1.1) verfügt über einen öffentlichen und einen privaten Modus, zwischen denen mit ein Tastendruck hin und her gewechselt werden kann. Im privaten Teil setzt Coolpad auf eine deutlich höhere Sicherheit: Sämtliche Kommunikationsdaten werden ausschließlich verschlüsselt übermittelt, gleiches gilt für die in diesem Bereich gespeicherten Daten.

Gerade für Nutzer, die ihr Smartphone sowohl geschäftlich als auch privat verwenden wollen, könnte das Coolpad Max interessant werden, zumal der anvisierte Verkaufspreis von knapp 300 Euro die Firmenkasse schont.

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