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Display und Lautstärke

Dell Vostro V130 470UM: Luxus-Office für Daheim
Von

Dimmen im Akkubetrieb

Für das Displaypanel gibt es beim Kauf keine Konfigurationsvarianten. Das 16:9 HD-Ready Display löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf. Der schwache Kontrast von 201:1 ist typisch für Office-Notebooks. Farben wirken eher ausgelaugt als kräftig.

Die Hintergrundbeleuchtung der 13,3-Zoll Anzeige hellt das Panel durchschnittlich bis 201 cd/m² auf. Das reicht dank des entspiegelten Panels für den Einsatz unter Tageslicht. Zumindest bei Bewölkung, müssen wir hier einschränken, denn Dell dimmt im Akkubetrieb auf 192 cd/m² (Mitte, keine BIOS-Option). Für die sommerliche Sonne ist das V130 daher nicht optimal. Die zwei Fotos entstanden bei Bewölkung.

Die eingeschränkten Blickwinkel deuten auf ein einfaches Consumer TFT hin. Horizontal erkennen wir schon bei 45 Grad Verfälschungen von Farben. Schrift bleibt jedoch bis 80 Grad gut ablesbar. Vertikal startet der Effekt schon bei 10 Grad. Hier dunkelt/blendet das Panel aber so stark ab/auf, dass Schrift schon bei 25 Grad nicht mehr gut lesbar ist.

Lautstärke – Ständiges Festplatten-Surren

Das Kühlsystem mit dem Namen Intel Advanced Cooling Technology (Hyperbaric Cooling) funktioniert bestens. Es saugt die Luft an (Öffnung rechts außen) und pumpt sie über einen Kanal (auf Mainboard) bis zum Wärmetauscher. Der Luftstrom kühlt zielgenau wichtige Bauteile. Eine Kupfer-Heatpipe für die Abführung der Wärme vom Prozessor führt natürlich wie üblich zu den Kühlrippen. Das Alu-Gehäuse hinter dem Deckel ist zudem mit dem Wärmetauscher verbunden. Diese Fläche genügt, um die Leerlauf-Abwärme komplett ohne Lüfter ab zu führen.

Leider spielt die schnelldrehende Festplatte (7.200 U/Min.) beim Projekt Silent nicht mit. Sie erzeugt ein konstantes Grundrauschen von 32,6 dB(A). Das ist nicht wirklich störend, aber das einzige stets präsente Geräusch. Eine SSD kann hier Abhilfe schaffen und ein nahezu lautloses System schaffen.

Wie hört sich der V130 bei hoher Last an? Per Prime95 und einen 3D-Benchmark treiben wir den Lüfter auf maximal 36,5 dB(A). Reine CPU-Last erzeugt konstant 33,9 dB(A). Nach Last-Ende schaltet sich die Kühlung binnen weniger Sekunden wieder ab bzw. rauscht leiser als die Festplatte.

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  • Anonymous , 13. Januar 2011 10:13
    Für "Vielschreiber" eine gute Lösung!
  • Haribo_74 , 13. Januar 2011 10:17
    WoW non-glare Display ... scheint ja doch einen lernfähigen Hersteller zu geben. Schade das der Preis noch jenseits von gut und böse ist ....
  • Anonymous , 13. Januar 2011 11:43
    Na, von "lernfähig" kann man hier meiner Meinung nach nicht reden. Die Vostro-Serie hatte schon immer matte Displays, da sie für Business-Kunden gedacht ist und nicht für den Home-Infotainment-Bereich.
    Gegenüber dem Vostro 1310, welches ich im September 2008 für 715€ kaufte, sehe ich große Nachteile: Das Display scheint nicht hell genug zu sein, um draußen in der Sonne arbeiten zu können und die Blickwinkel sind übel. Die Akkulaufzeit ist eine Sauerei (mein 1310 hielt im W-LAN mit leichtem Browserbetrieb 7 Stunden durch, als es neu war) und man muss sich mit einer lauten Festplatte herumärgern.
    Nur die Hülle finde ich gelungen und ein gutes Kühlsystem ist nicht zu verachten. Trotzdem bin ich enttäuscht. 500€ wäre ein fairer Preis für dieses Produkt.

    Aetius
  • amd64 , 13. Januar 2011 12:55
    AetiusNa, von "lernfähig" kann man hier meiner Meinung nach nicht reden. Die Vostro-Serie hatte schon immer matte Displays, da sie für Business-Kunden gedacht ist und nicht für den Home-Infotainment-Bereich.Gegenüber dem Vostro 1310, welches ich im September 2008 für 715€ kaufte, sehe ich große Nachteile: Das Display scheint nicht hell genug zu sein, um draußen in der Sonne arbeiten zu können und die Blickwinkel sind übel. Die Akkulaufzeit ist eine Sauerei (mein 1310 hielt im W-LAN mit leichtem Browserbetrieb 7 Stunden durch, als es neu war) und man muss sich mit einer lauten Festplatte herumärgern.Nur die Hülle finde ich gelungen und ein gutes Kühlsystem ist nicht zu verachten. Trotzdem bin ich enttäuscht. 500€ wäre ein fairer Preis für dieses Produkt.Aetius


    Tja, das teuerste an dem Teil ist wohl die CPU. Alles andere muss auch nicht hochwertig sein, Hauptsache es klebt ein Core i5 Aufkleber drauf. Das der Speicher nur über einen 64 Bit (single channel) angesprochen wird stört da auch nicht weiter. Damit sollte die Grafikperformance der onboard Grafik noch weiter sinken. Ich persönlich finde, für das Geld kann man sich auch ein vernünftiges Notebook holen ;P
  • Anonymous , 13. Januar 2011 16:25
    Stimmt nicht!
    Ich habe ein Vostro 1400 und der hat definitiv clare! Also nicht so eine Grütze reden!
  • Anonymous , 13. Januar 2011 17:05
    Zitat :
    Die Vostro-Serie hatte schon immer matte Displays
    Das ist keine Grütze, sondern die Wahrheit. Der Satz schließt nicht aus, dass man Vostro-Laptops auch mit glare- (nicht "clare-") Display bekommen kann, sondern sagt lediglich, dass matte Displays nichts Neues in der Vostro-Serie sind.

    Aetius
  • stevez , 14. Januar 2011 10:24
    preis und Akkulaufzeit stoßen ab...
  • danio , 14. Januar 2011 13:09
    Für mich als Thinkpadnutzer ist der Preis für ein Subnotebook dieser Art alles andere als abschreckend, es gibt auch günstigere Konfigurationen. Bei einem allseits bekannten Versender geht es mit i3 ab ab 699 los und endet bei 999 mit UMTS, i5 und 128 GB SSD. Und hier getestete Version kostet da 849.
    Mich schreckt einzig und allein der nicht wechselbare Akku mir einer absolut idiotisch geringen Kapazität.

    Wer ein Subnotebook mit matten Display, leise und nicht zu warm, geringen Gewicht, gutem Gehäuse (und ein bisserl Hipp) haben will, wäre hier gut bedient, wenn die Laufzeit höher wäre. Ich kenne allerdings kein Gerät, dass es besser kann (evtl Sony Z13 Serie, teuer und halt von Sony, das schreckt ab)
  • Iceheart , 16. Januar 2011 08:54
    Kann mich Danio nur anschließen, optisch macht das Subnote einiges her, Preis ist ok. CPU, Graka, Speicher ... sind halt nicht alles, was bei einem NB zählt.
  • Diesel_im_Blut , 16. Januar 2011 12:10
    Ich habe seit einem knappen Jahr auch ein Dell Notebook, eines der Studio Serie. Was für mich der Hauptgrund war ein Dell zu kaufen, ist die lange Garantiezeit und der Service. Es gibt wohl Notebooks die etwas schöner aussehen, hier und da ein paar nette Details mehr bieten oder die äußerliche Verarbeitung qualitativ hochwertiger wirkt. Doch was nutzt das schönste Notebook wenn nach 2,5 Jahren was kaputt ist und der Mülleimer winkt weil nur 2 Jahre Garantie darauf waren... Bei meinem Dell greife ich in diesem Fall zum Telefon und rufe den Support an, denn ich habe 4 Jahre Garantie aufs Notebook.

    Mein Vorgängernotebook, ein Samsung, nutze ich 5 Jahre lang und jetzt nutzt es mein Bruder noch weiter, bis es den Geist aufgibt. Bei meinem Dell habe ich die Gewissheit, dass ich dieses Gerät 4 Jahre sicher nutzen kann, alles was länger ist, ist dann die Kür.

    Ich will damit sagen, bei Notebooks kommts nict nur auf die optischen Akzente und inneren Werte an, sondern auch auf den Service und die Garantien die ein Hersteller gewährt.
  • jayfkay , 11. März 2011 11:40
    Also ich nenne eben dieses Notebook mein Eigen, 849,-€ mit drei Jahren Garantie.
    Die Akkulaufzeit ist wirklich nicht der Oberhammer, das muss ich wirklich eingestehen. Allerdings ist die Verarbeitung und das Design halt sehr ansprechend.
    Seit meinem geliebten T41 habe ich nichts vergleichbares mehr in der Hand gehabt.
    Neben einem Collegeblock fällt das gute Stück garnicht auf...
    Und der Will Haben! Faktor, der ist nicht zu unterschätzen!
  • liquid_web2@guest , 16. Mai 2011 12:02
    Ich besitze das V13 und es ist für mich das perfekte Subnotebook,
    es verbraucht (trotz einer miserablen Akkulaufzeit von praktisch 3,5h-4h) sehr wenig Strom (habs daheim mittlerweile als Hauptarbeitspc am LCD), reicht für alle Officebelange und spielt selbst FullHD ohne Ruckler ab (wenn man nichts nebenbei macht), wenn man nicht viel 3D-Games spielt oder relativ große Dateien handlen muss (Photoshop oder Finalcut et.c) kommt man damit sehr gut zurecht wenn man es schlank und klein haben will (und nein für mich ist ein Netbook hier nicht das richtige wegen der zu kleinen Displays) mit minimalem Energieverbrauch.