Dell Vostro V130 470UM: Luxus-Office für Daheim

Dells Vostro V130 bringt schmucke Äußerlichkeiten, beste Verarbeitung und gute Leistung in einem flachen 13,3-Zoller zusammen. Alle Anschlüsse sind erstmals auf der Rückseite und das Kühlsystem arbeitet bestens. Der perfekte Office-Mobilist?

Lieber kurz vor knapp als gar kein Update. Wenige Wochen bevor es im Januar 2011 mit Intels Sandy Bridge Prozessor-Generation losgeht, präsentiert Dell ein generalüberholtes Vostro V130. Technisch ist es nun nicht mehr wie sein Vorläufer V13 mit einem Core 2 Duo CULV Prozessor ausgerüstet (Penryn), sondern mit einem brandaktuellen Arrandale Low-Voltage-Kern. Aber nicht nur die Plattform wurde überarbeitet, auch das Kühlsystem darf sich jetzt mit einem klingenden Namen benennen: Intel Advanced Cooling Technology - Hyperbaric Cooling.

Wir prüfen in diesem Test, ob sich die Neuerungen bei Komfort, Arbeitsgeschwindigkeit und Mobilität auswirken. Das V13 mit seinem Single-Core SU3500 (1,4 GHz) war Anfang 2010 eine mächtig lahme Kiste, Turbo-Boost und Hyper-Threading des Core i5-470UM (1,33 GHz) sollten deutlich mehr Performance zulassen, trotz Low Voltage.

Gehäuse – Perfekt in Style und Stabilität

Für abgeklärte Notebook-Redakteure gibt es selten ein Gerät, das man unbedingt haben will. Das V130 bringt den so genannten „Will ich haben“-Faktor allerdings mit. Schon der Vorgänger V13 von Anfang 2010 war eine äußerst attraktive und stabile Konstruktion – auch ohne Unibody-Chassis.

Dell hat sich für eine Design-Änderung bei seinen Notebooks entschieden (Abgrenzungsmerkmal), von dem  gerade kleine und flache Subnotebooks, wie das Vostro V130, profitieren. Die Deckel-Scharniere befinden sich nicht mehr an hinterster Position der Base-Unit, sondern je nach Notebook-Größe zirka einen Zentimeter davor. Dadurch entstehen Vorteile für die Stabilität, die Kühlung und die Arbeitsplatz-Ergonomie.

Fast alle Anschlüsse haben an der „Wulst“ hinter dem Deckel Platz, einzig Kartenleser und Audio-Ports befinden sich an der Seite bzw. der Front. Die hohe Gehäusesteifigkeit überzeugt und die Gelenke aus Metall halten den Deckel straff. Der Öffnungswinkel ist groß genug: 140 Grad.

Das Aluminium-Gehäuse besteht aus einer Bodenplatte (abnehmbar), einem Top-Cover (Einfassung der Tastatur) und dem Klapp-Deckel. Das Gewicht von 1.638 Gramm liegt im Subnotebook-Durchschnitt. MacBook Air (1,33 Kilogramm) oder Adamo XPS (1,43 Kilogramm) sind deutlich leichter, aber auch teurer. Der integrierte Lithium-Ionen-Akku, der nicht für den Tausch vorgesehen ist, ist ebenfalls ein Grund für die Stabilität.

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12 Kommentare
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  • Anonymous
    Für "Vielschreiber" eine gute Lösung!
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  • Haribo_74
    WoW non-glare Display ... scheint ja doch einen lernfähigen Hersteller zu geben. Schade das der Preis noch jenseits von gut und böse ist ....
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  • Anonymous
    Na, von "lernfähig" kann man hier meiner Meinung nach nicht reden. Die Vostro-Serie hatte schon immer matte Displays, da sie für Business-Kunden gedacht ist und nicht für den Home-Infotainment-Bereich.
    Gegenüber dem Vostro 1310, welches ich im September 2008 für 715€ kaufte, sehe ich große Nachteile: Das Display scheint nicht hell genug zu sein, um draußen in der Sonne arbeiten zu können und die Blickwinkel sind übel. Die Akkulaufzeit ist eine Sauerei (mein 1310 hielt im W-LAN mit leichtem Browserbetrieb 7 Stunden durch, als es neu war) und man muss sich mit einer lauten Festplatte herumärgern.
    Nur die Hülle finde ich gelungen und ein gutes Kühlsystem ist nicht zu verachten. Trotzdem bin ich enttäuscht. 500€ wäre ein fairer Preis für dieses Produkt.

    Aetius
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  • amd64
    AetiusNa, von "lernfähig" kann man hier meiner Meinung nach nicht reden. Die Vostro-Serie hatte schon immer matte Displays, da sie für Business-Kunden gedacht ist und nicht für den Home-Infotainment-Bereich.Gegenüber dem Vostro 1310, welches ich im September 2008 für 715€ kaufte, sehe ich große Nachteile: Das Display scheint nicht hell genug zu sein, um draußen in der Sonne arbeiten zu können und die Blickwinkel sind übel. Die Akkulaufzeit ist eine Sauerei (mein 1310 hielt im W-LAN mit leichtem Browserbetrieb 7 Stunden durch, als es neu war) und man muss sich mit einer lauten Festplatte herumärgern.Nur die Hülle finde ich gelungen und ein gutes Kühlsystem ist nicht zu verachten. Trotzdem bin ich enttäuscht. 500€ wäre ein fairer Preis für dieses Produkt.Aetius


    Tja, das teuerste an dem Teil ist wohl die CPU. Alles andere muss auch nicht hochwertig sein, Hauptsache es klebt ein Core i5 Aufkleber drauf. Das der Speicher nur über einen 64 Bit (single channel) angesprochen wird stört da auch nicht weiter. Damit sollte die Grafikperformance der onboard Grafik noch weiter sinken. Ich persönlich finde, für das Geld kann man sich auch ein vernünftiges Notebook holen ;P
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  • Anonymous
    Stimmt nicht!
    Ich habe ein Vostro 1400 und der hat definitiv clare! Also nicht so eine Grütze reden!
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  • Anonymous
    Zitat:
    Die Vostro-Serie hatte schon immer matte Displays
    Das ist keine Grütze, sondern die Wahrheit. Der Satz schließt nicht aus, dass man Vostro-Laptops auch mit glare- (nicht "clare-") Display bekommen kann, sondern sagt lediglich, dass matte Displays nichts Neues in der Vostro-Serie sind.

    Aetius
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  • stevez
    preis und Akkulaufzeit stoßen ab...
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  • danio
    Für mich als Thinkpadnutzer ist der Preis für ein Subnotebook dieser Art alles andere als abschreckend, es gibt auch günstigere Konfigurationen. Bei einem allseits bekannten Versender geht es mit i3 ab ab 699 los und endet bei 999 mit UMTS, i5 und 128 GB SSD. Und hier getestete Version kostet da 849.
    Mich schreckt einzig und allein der nicht wechselbare Akku mir einer absolut idiotisch geringen Kapazität.

    Wer ein Subnotebook mit matten Display, leise und nicht zu warm, geringen Gewicht, gutem Gehäuse (und ein bisserl Hipp) haben will, wäre hier gut bedient, wenn die Laufzeit höher wäre. Ich kenne allerdings kein Gerät, dass es besser kann (evtl Sony Z13 Serie, teuer und halt von Sony, das schreckt ab)
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  • Iceheart
    Kann mich Danio nur anschließen, optisch macht das Subnote einiges her, Preis ist ok. CPU, Graka, Speicher ... sind halt nicht alles, was bei einem NB zählt.
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  • Diesel_im_Blut
    Ich habe seit einem knappen Jahr auch ein Dell Notebook, eines der Studio Serie. Was für mich der Hauptgrund war ein Dell zu kaufen, ist die lange Garantiezeit und der Service. Es gibt wohl Notebooks die etwas schöner aussehen, hier und da ein paar nette Details mehr bieten oder die äußerliche Verarbeitung qualitativ hochwertiger wirkt. Doch was nutzt das schönste Notebook wenn nach 2,5 Jahren was kaputt ist und der Mülleimer winkt weil nur 2 Jahre Garantie darauf waren... Bei meinem Dell greife ich in diesem Fall zum Telefon und rufe den Support an, denn ich habe 4 Jahre Garantie aufs Notebook.

    Mein Vorgängernotebook, ein Samsung, nutze ich 5 Jahre lang und jetzt nutzt es mein Bruder noch weiter, bis es den Geist aufgibt. Bei meinem Dell habe ich die Gewissheit, dass ich dieses Gerät 4 Jahre sicher nutzen kann, alles was länger ist, ist dann die Kür.

    Ich will damit sagen, bei Notebooks kommts nict nur auf die optischen Akzente und inneren Werte an, sondern auch auf den Service und die Garantien die ein Hersteller gewährt.
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  • jayfkay
    Also ich nenne eben dieses Notebook mein Eigen, 849,-€ mit drei Jahren Garantie.
    Die Akkulaufzeit ist wirklich nicht der Oberhammer, das muss ich wirklich eingestehen. Allerdings ist die Verarbeitung und das Design halt sehr ansprechend.
    Seit meinem geliebten T41 habe ich nichts vergleichbares mehr in der Hand gehabt.
    Neben einem Collegeblock fällt das gute Stück garnicht auf...
    Und der Will Haben! Faktor, der ist nicht zu unterschätzen!
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  • liquid_web2
    Ich besitze das V13 und es ist für mich das perfekte Subnotebook,
    es verbraucht (trotz einer miserablen Akkulaufzeit von praktisch 3,5h-4h) sehr wenig Strom (habs daheim mittlerweile als Hauptarbeitspc am LCD), reicht für alle Officebelange und spielt selbst FullHD ohne Ruckler ab (wenn man nichts nebenbei macht), wenn man nicht viel 3D-Games spielt oder relativ große Dateien handlen muss (Photoshop oder Finalcut et.c) kommt man damit sehr gut zurecht wenn man es schlank und klein haben will (und nein für mich ist ein Netbook hier nicht das richtige wegen der zu kleinen Displays) mit minimalem Energieverbrauch.
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