Der Patsburg-Chipsatz – denn so heißt der Chip, auf dem der X79 Express basiert – hätte in seiner ursprünglich von Intel geplanten Form nicht weniger als 14 Anschlüsse für diverse Laufwerke bieten sollen. Sechs davon wären SATA-Ports gewesen (2 x 6 Gb/s und 4 x 3 Gb/s), während bis zu acht andere von einem weiteren integrierten Storage-Controller bereit gestellt worden wären. In seiner Vollausstattung hätte dieser Controller sechs SAS-6Gb/s-Ports besitzen sollen. Außerdem hätte er sich vier der 40 PCIe-Lanes abgezweigt, um eine für den Datenverkehr von und zu den Laufwerken reservierte x4-Verbindung zu schaffen.
Offenbar werden wir diese High-End-Version des Patsburg auch noch zu Gesicht bekommen, allerdings erst 2012. In der vorliegenden Variante des X79 konnte oder wollte Intel die Vollausstattung jedenfalls nicht frei schalten. Damit kommt der Chipsatz auf die gleiche Kombination aus 2 x 6 Gb/s und 4 x 3 Gb/s, die wir seit der Vorstellung von Intels P67/H67-Chipsätzen Anfang des Jahres kennen.
Betrachtet man dann noch die restlichen Features des X79, dann beschleicht einen das Gefühl, dass man es hier mit einem P67-Chipsatz mit anderem Namen zu tun hat. Hier wie dort gibt es 14 USB-2.0-Ports, einen integrierten Ethernet-MAC, acht PCIe-2.0-Lanes und HD-Audio.
Andererseits gibt Intel seinem neuen Chipsatz einen Treiber namens Rapid Storage Technology Enterprise 3.0 mit auf den Weg. Der soll bei Servern und Workstations in Verbindung mit der für diesen Bereich entwickelten Patsburg-Version die zusätzliche Datensicherheit ermöglichen, die in diesem Segment verlangt wird. Für unsere Tests hat allerdings auch Microsofts AHCI-Treiber gute Dienste geleistet.
Unterm Strich gehen zumindest auf dem Desktop alle Änderungen, die die Kombination aus Sandy Bridge-E und X79-Chipsatz mitbringt, allein auf das Konto des Prozessors. Auf die Plattform mit erweiterter Funktionalität werden wir wohl bis zum nächsten Jahr warten müssen. Übrigens: Einige Mainboardhersteller haben uns gegenüber auch zugegeben, dass sie zur Zeit auch nicht wirklich wüssten, was sie mit der „besseren“ Patsburg-Version anstellen sollten.
Auch wenn sich das alles also nach einem größeren Streichkonzert auf Kosten der Funktionalität anhört, ist es letzten Endes alles andere als tragisch. Braucht man als Enthusiast wirklich SAS-Anschlüsse? Nein. Braucht man mehr als sechs SATA-Ports? Nicht wirklich. Schade ist allerdings, dass es Intel auch bei diesem Chipsatz nicht geschafft hat, einen USB-3.0-Controller zu integrieren.
- Das Status-Symbol unter den Desktop-CPUs
- Vier Speicherkanäle und PCI Express 3.0
- X79 Express: Mehr als ein Hauch von P67
- Kühlung und Übertakten beim Core i7-3960X
- Test-Hardware und Benchmarks
- Benchmarks: PCMark 7
- Benchmarks: 3DMark 11
- Benchmarks: Sandra 2011
- Benchmarks: Content Creation
- Benchmarks: Anwendungen
- Benchmarks: Media Encoding
- Benchmarks: Crysis 2
- Benchmarks: DiRT 3
- Benchmarks: World Of Warcraft
- Crysis 2 mit SLI
- DiRT 3 mit SLI
- World Of Warcraft mit SLI
- Battlefield 3 mit SLI
- Leistungsaufnahme
- Core i7-3960X vs. Core i7-990X
- Core i7-3960X vs. Core i7-2600K/Core i5-2500K
- Core i7-3960X vs. FX-8150
- Symbolischer Sieger in einem Feld guter Angebote


Der Preis ist im Geschwindigkeitswahn^^?
Ein Wort, 3 Silben: Bra-chi-al!
Das Fehlen von Quick Sync kann ich zwar nachvollziehen, ärgerlich isses trotzdem.
Früher habe ich immer die mittlere Preisklasse genommen und "musste" um aktuelle Sachen zu zocken fast jedes Jahr Prozessor und Grafikkarte wechseln was bei Wasserkühlung sehr nervig war wegen umbauen etc.
Da ist mir das so lieber, high end Zeug rein zu machen fertig und dann 4 Jahre Ruhe haben^^
http://www.tomshardware.de/sandy-bridge-core-i7-2600k-core-i5-2500k,testberichte-240702-4.html
Das beste Modell wäre für mich der I7-3930K, den müsste man auf 4,0-4,5ghz takten, und dann kann man schön rendern.
Beim Rendern zählt reine Performance, und wenn die CPU eine Brachiale Leistung hat, und dazu der Stromverbrauch schön hoch ist, ist dies auch wiederrum irrelevant, wenn man für den Verbrauch eine großaritge Leistung bekommt.
Abwarten was Ivy macht. Im moment rendert noch der Q9550 @ 3,4ghz. 3,91ghz kann ich mit der Ramvollbestückung vergessen.
Und bei dem Video brauchte der 3:15h, bzw. 2:50h mit 3,825ghz, ja hatte einen 1-Sekunden-Fehler im Video.
17:45min @ 16mbit
Auf jeden Fall ist der "No AA"-Balken des i7 2600K mit 68,8 FPS beschriftet, hinsichtlich des Diagramms liegt der Wert aber wahrscheinlich bei 48,8 FPS.
Sonnst alles Bestens .)
Ich muss dich enttäuschen, aber das war ein heftiger Fehlkauf. Ein i7 920/930 kostet ein Viertel davon und ist auf 3.6 GHz übertaktet, was in der Regel auch ohne große Probleme geht, mindestens genausoschnell. Sind ja im Grunde exakt die gleichen Chips ... Dass man früher vielleicht etwas häufiger neue Hardware brauchte, hat andere Gründe. Selbst mit einem 4 Jahre alten q9550 (damals ~230€) läuft heute noch jedes Spiel auf maximalen Details.
Mag sein allerdings haben die 920/930 auch nur einen QPI von
2,4 GHz bzw. 4,8 GT/s
und der 975XE
3,2 GHz bzw. 6,4 GT/s
Mal abgesehen davon das der freie Multi das Übertakten wesentlich angenhemer macht
das entsprechnde Board vorrausgesetzt.
außerdem ist die 3960x ihr geld überhaupt nicht wert...,also intel freut sich natürlich das es so viele dummies gibt und darauf reinfallen, echt zum lachen...MR.Silver