Einer unserer Kontakte überließ uns ein Vorab-Exemplar von Intels Core i7-4770K. Wir lassen ihn gegen Ivy- und Sandy-Bridge-CPUs antreten um zu zeigen, was man erwarten kann, wenn Intel die kommende Haswell-Architektur offiziell vorstellt.
Vor kurzem bekamen wir einen Core i7-4770K in die Hände, Intels Flaggschiff der nächsten CPU-Generation mit Haswell-Architektur. Es handelt sich zwar noch um ein Vorserienexemplar, also ein sogenanntes Engineering Sample, aber verglichen mit früheren Steppings (und früheren Treibern) erscheint uns die Performance dieses Exemplars solide genug, um damit eine kleine Vorschau zu wagen.
Von Intels Präsentationen auf dem letztjährigen IDF wissen wir schon eine ganze Menge über Haswell. Und je näher die offizielle Vorstellung rückt, desto mehr Details werden auch darüber bekannt, wie Intels neueste Architektur in finaler Form als Produkt im Markt erscheinen soll. Umso spannender für uns, dass unter den ersten Haswell-CPUs, die erscheinen sollen, auch die an Enthusiasten gerichtete Modelle sind.
| Übersicht: Intels Desktop-CPUs der vierten Core-Generation (Haswell) | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kerne/ Threads | TDP (W) | Nominal- takt | Turbo 1 Kern | Turbo 2 Kerne | Turbo 3 Kerne | Turbo 4 Kerne | L3 | GPU | Max. GPU Takt | TSX | |
| i7-4770K | 4 / 8 | 84 | 3.5 GHz | 3.9 GHz | 3.9 GHz | 3.8 GHz | 3.7 GHz | 8 MB | GT2 | 1.25 GHz | nein |
| i7-4770 | 4 / 8 | 84 | 3.4 GHz | 3.9 GHz | 3.9 GHz | 3.8 GHz | 3.7 GHz | 8 MB | GT2 | 1.2 GHz | ja |
| i5-4670K | 4 / 4 | 84 | 3.4 GHz | 3.8 GHz | 3.8 GHz | 3.7 GHz | 3.6 GHz | 6 MB | GT2 | 1.2 GHz | nein |
| i5-4670 | 4 /4 | 84 | 3.4 GHz | 3.8 GHz | 3.8 GHz | 3.7 GHz | 3.6 GHz | 6 MB | GT2 | 1.2 GHz | ja |
| i5-4570 | 4 / 4 | 84 | 3.2 GHz | 3.6 GHz | 3.6 GHz | 3.5 GHz | 3.4 GHz | 6 MB | GT2 | 1.15GHz | ja |
| i5-4430 | 4 / 4 | 84 | 3 GHz | 3.2 GHz | 3.2 GHz | 3.1 GHz | 3 GHz | 6 MB | GT2 | 1.1 GHz | nein |
| i7-4770S | 4 / 4 | 65 | 3.1 GHz | 3.9 GHz | 3.8 GHz | 3.6 GHz | 3.5 GHz | 8 MB | GT2 | 1.2 GHz | ja |
| i5-4570S | 4 / 4 | 65 | 2.9 GHz | 3.6 GHz | 3.5 GHz | 3.3 GHz | 3.2 GHz | 6 MB | GT2 | 1.15GHz | ja |
| i5-4670S | 4 / 4 | 65 | 3.1 GHz | 3.8 GHz | 3.7 GHz | 3.5 GHz | 3.4 GHz | 6 MB | GT2 | 1.2 GHz | ja |
| i5-4430S | 4 / 4 | 65 | 2.7 GHz | 3.2 GHz | 3.1 GHz | 2.9 GHz | 2.8 GHz | 6 MB | GT2 | 1.1 GHz | nein |
| i7-4770T | 4 / 4 | 45 | 2.5 GHz | 3.7 GHz | 3.6 GHz | 3.4 GHz | 3.1 GHz | 8 MB | GT2 | 1.2 GHz | ja |
| i5-4670T | 4 / 4 | 45 | 2.3 GHz | 3.3 GHz | 3.2 GHz | 3 GHz | 2.9 GHz | 6 MB | GT2 | 1.2 GHz | ja |
| i7-4765T | 4 / 4 | 35 | 2 GHz | 3 GHz | 2.9 GHz | 2.7 GHz | 2.6 GHz | 8 MB | GT2 | 1.2 GHz | ja |
| i5-4570T | 2 / 4 | 35 | 2.9 GHz | 3.6 GHz | 3.3 GHz | - | - | 4 MB | GT2 | 1.15 GHz | ja |
Intels aktuelle Pläne sehen vor, dass es Dual-und Quad-Core-Modelle für die LGA-1150-Plattform geben wird, und beide werden über die GT2-GPU mit 20 Execution Units verfügen. Den Mobilbereich will man mit den rPGA-Modellen mit der gleichen Grafikeinheit abdecken. Alle in der obigen Tabelle aufgeführten Modelle sind allerdings für das LGA-1150-Interface bestimmt. Für alle gilt, dass sie zwei Speicherkanäle mit maximal DDR3-1600 bei 1,5 Volt sowie einen minimalen Kerntakt von 800 MHz unterstützen. Allesamt bringen sie 16 PCIe-3.0-Lanes sowie die Befehlssatzerweiterungen AVX2 und AES-NI mit. Interessanterweise müssen vier der oben aufgeführten Modelle ohne Intels neue Transactional Synchronization Extensions (TSX) auskommen. Uns ist nicht klar, warum Intel seine Produkte mithilfe eins Features, das Synchronisationsprobleme besser angehen soll, voneinander absetzen will – aber genau das scheint die Firma hier zu tun.

Dann gibt es noch GT3, das mit Spannung erwartete Spitzenmodell mit 40 EUs. Allerdings wird es diese Grafikeinheit nur in BGA-Systemen mit aufgelöteter CPU geben. Mit anderen Worten: Sie lässt sich nicht aufrüsten. Jedenfalls plant Intel für den BGA-Einsatz Quad-Core-Modelle mit GT3, Quads mit GT2 und noch Dual-Cores, ebenfalls mit GT2. Zudem wird die GT3-auch in einem Multi-Chip-Package zu finden sein, das auch den Lynx-Point-Chipsatz umfasst. Dabei wird es sich allerdings um einen Doppelkernprozessor handeln.
Neben den Prozessoren die Intel in ein paar Monaten vorstellen will, wird es natürlich auch einen neuen Chipsatz geben, der intern Lynx Point heißt und offiziell den Namen 8-Series Platform Controller Hub trägt. Voll ausgestattet wird Lynx Point sechs SATA-6Gb/s-Schnittstellen, insgesamt 14 USB-Ports (davon sechs USB 3.0), acht PCIe-2.0-Lanes und VGA-Ausgabe mitbringen.
Dabei werden die Chips der 8-Serie-Chipsätze kleiner werden als ihre Vorgänger, denn nun sind es 23x22 mm anstatt 27x27mm. Zudem haben sie einen geringeren Pin-Count. Beides liegt vor allem daran, dass immer mehr Fähigkeiten direkt in der CPU integriert sind. Bislang waren Prozessor und PCH durch acht Flexible Display Interface (FDI) Lanes verbunden. Und obwohl der Prozessor-Die einen DisplayPort-Controller beinhaltete, steckten die Bausteine für VGA, LVDS, die digitalen Displayausgänge und die Audioausgabe im Chipsatz. Nun sind die Signalleitungen der drei digitalen Monitoranschlüsse ebenso in den Prozessor gewandert wie der Audioteil, wo sie dem DisplayPort-Controller Gesellschaft leisten. LVDS ist derweil komplett verschwunden, und auch sechs der FDI-Lanes sind im neuen Chipsatz nicht mehr zu finden.
- Core i7-4770K: Eine Vorschau
- Benchmarks: Sandra 2013
- Benchmarks: OpenCL Performance
- Benchmarks: Ein Performance-Teaser, Pro-MHz-Performance und Threaded Apps
- Benchmarks: Weitere beliebte Desktop-Anwendungen
- Benchmarks: HD Graphics 4600 in Hitman und DiRT
- Benchmarks: HD Graphics 4600 In Skyrim And WoW
- Eine Blick in die Zukunft – zumindest auf dem Desktop
Hätten die dann nicht einfach Ivy noch ein wenig tunen können? Oder Ivy Bridge-E bringen? Was ist eigentlich daraus geworden?
Schon klar, von AMD geht kein Druck aus. Aber anstatt was so langweiliges Neues zu bringen, könnten sie doch mal die bessere iGPU in Ivy stecken oder da weiter dran feilen.
23x33=759
27x27=729
?
Joda? Bist Dus?
ich denke mir also das es im notebook bereich wohl etwas konkurrenzfähiges geben könnte im desktop bereich eher weniger.. eine 7600er amd im notebook ist nicht im entferntesten vergleichbar mit einer 7600er amd im desktop bereich... das gleibe bei nvida..
und da man im desktop bereich eh meist ne kleine graka z.b nvidia 630 nutzt wäre eine integrierte von intel sicherlich nicht wirklich konkurrenzfähig..
genug der schwarzmalerei vielleicht hat intel ja wirklich was rel. gutes entwickelt
ansonsten eine gute CPU was anderes habe ich nicht erwartet.. und wieder intel üblich man brauch ein neues
mainboard..
Die CPUs ohne freien Multi bekommen VT-d. Das macht Sinn, weil man Produktivsysteme nicht übertakten sollte.
Ein neuer Sockel ist ja mittlerweile wirklich nichts neues. Und wenn kein neuer Sockel kommt, wie bei AMD, kommt sowieso immer ein neuer Chipsatz, den man braucht um alle Funktionen der CPU zu nutzen.
Als krasse Grafiklösung würde ich das nicht bezeichnen und wieso die besonders auf dem Desktop wichtig wäre, wüsste ich auch nicht. Außerdem hat es wohl technische Gründe wieso diese gerade auf dem Board verlötet wird.
Die GPU ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich schneller. Benötigt auch die doppelte Chipfläche im Vergleich zu ivybridge.
Die TDP geht hoch, was wohl in erster Linie an der größeren Grafikeinheit liegt. Trotzdem geht der Stromverbrauch runter, wegen deutlich verbesserten Energiesparfunktionen.
Sicher, in nem Officerechner sind die OK, aber da schnall ich in der Regel keinen i7 aufs Board, sondern ehr nen i3. Und da wiederrum mögen diese crap GPUs eine Daseinsberechtigung haben.
Außerdem sollte man nicht vergessen, dass Ivybridge, Haswell und Trinity Mainstream Plattformen sind. Highend sind Ivybridge-E und Vishera und die haben keine integrierte Grafik, sondern mehr Kerne.
Seit wann darf man die HW-Virtualisierungsfunktionen nur auf Produktivsystemen einsetzen?
Seit wann darf man die HW-Virtualisierungsfunktionen nur auf Produktivsystemen einsetzen?
Dürfen tust du alles. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass 99% der Kunden einer K-CPU sich nicht für Virtualisierung interessieren. Ich kann es jedenfalls nachvollziehen, dass Intel die Virtualisierungsfunktionen nur für nicht übertaktbare CPUs anbietet. Umgekehrt wäre es jedenfalls dämlicher.
a) sie in der Hinsicht kaum Land gegen AMD sehen
b) es genung Leute gibt, die kaum bis gar nicht Spielen und damit keine dedizierte Karte brauchen
c) weil sockel 1155 und 1150 nunmal Mainstream/Performance und nicht die Highendplattformen sind.
d) die CPU Architektur relativ ausgereift ist. Große Leistungssteigerungen gab es seit Einführung der core architektur eigentlich nicht mehr
e) Intel keine Konkurrenz hat. Intel hat schlichtweg kein Interesse daran den "normalen" Kunden mehr Kerne zu geben. Wer das braucht soll sich die teuren sandybridge-e oder ivybridge-e CPUs kaufen.