
Der einzige Teilbereich, der uns beim 3DMark interessiert, ist der Physik-Benchmark, der die reine CPU-Performance misst. Der Core i7-3930K geht hier früh in Führung, gefolgt von den Quad-Cores Haswell, Ivy Bridge und Sandy Bridge. Bei AMDs FX-8350 und erst recht der A10-5800K wirkt sich die geringere CPU-Performance auf das Gesamtergebnis (den roten Balken) aus.

Als wir im März unseren Vorab-Bericht Core i7-4770K: Haswell im ersten Performance-Check veröffentlichten, versuchten uns viele Leute (auch Intel-Mitarbeiter) davon zu überzeugen, dass die Performance unseres Testexemplars nicht die endgültige Leistung der finalen CPUs widerspiegeln würde. Ein schneller Vergleich reicht aus um zu zeigen, dass unsere SSE3-Ergebnisse denen aus unserem ersten Artikel stark ähneln. Tatsächlich ist der Vorsprung des Core i7-4770K gegenüber dem 3770K in der neuesten Ausgabe von Sandra sogar ein wenig geschrumpft, und das obwohl Haswell mit AVX2-Support aufwarten kann.

Sandras Multimedia-Benchmark generiert ein Mandelbrot-Fraktal mit 255 Iterationen pro Pixel und stellt damit vektorisierten Code dar, der sich nahezu perfekt parallelisieren lässt.
Unsere AVX2-Ergebnisse stimmen beinahe exakt mit denen aus dem Performance-Check überein, während die AVX-beschleunigten Ergebnisse von Ivy Bridge und Sandy Bridge ebenfalls sehr ähnlich ausfallen. Zudem können wir jetzt beobachten, dass der Haswell Quad-Core dank AVX2 einen Sandy Bridge-E mit sechs Kernen ausstechen kann, der auf AVX beschränkt ist.
In Sachen Fließkommaperformance liefen derweil Core i7-3770K und -2700K nahezu gleichauf, wenn sie mit AVX-Code gefüttert werden. Wenn der i7-4770K dann aber im FMA3-Modus arbeitet, zeigt sich ein gemischtes Bild: Fließkommaberechnungen gehen schneller, doch Berechnungen mit doppelter Genauigkeit brauchen deutlich länger. Die Skalierung entspricht insgesamt mehr dem, was wir während unserer Tests für den Vorab-Check erwartet hatten.

Sandy Bridge-E zieht der Konkurrenz im Verschlüsselungs-/Entschlüsselungs-Test gnadenlos davon. Dieser Teilbereich profitiert vor allem von einem hohen Speicherdurchsatz, der die CPU-Kerne schnell mit Daten versorgt, und wie uns das nächste Diagramm kann Intels aktueller Sechskerner davon jede Menge aufbieten.
Das Problem mit dem niedrigen Speicherdurchsatz, mit dem unser Vorserien-Mainboard im ersten Test noch kämpfte, ist inzwischen größtenteils ausgebügelt, und nun liefert der Core i7-4770K in diesem per AES-NI beschleunigten Benchmark ein konkurrenzfähiges Ergebnis sowie sehr starke Hashing-Performance.

Die Länge der jeweiligen Balken hätte man schon anhand der AES256-Ergebnisse vorhersagen können.

Der Speicherdurchsatz des L1D-, L2- und des L3-Cache liegen beim Core i7-4770K durchweg höher als in der Performance Preview. Allerdings kommt es nur beim L1D zur erwarteten Verdopplung. Da Haswell mit 64 Bytes/Takt doppelt so viele Daten bewegen kann, wie Ivy Bridge (32 Bytes/Takt), sollte das Ergebnis hier höher ausfallen. Eine gute Erklärung haben wir dafür leider nicht.
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Selbst Ivybridge war damals schon fast eine Verschlimmbesserung von Sandybridge. So schnell kauf ich keinen Intel Desktop Prozessor mehr, das steht fest. So ein Bullshit echt.
Schon witzig (wenn nicht sogar traurig), dass eine APU für 110€ mit einer iGPU einer High-End CPU für 200€ mithalten kann!
Eher traurig, da Intel nichtmal Bemühungen in dem Bereich unternimmt, wenn sie ihr Topmodell (!) nicht mit ihrer besten integrierten Grafik ausrüsten. Ich frage mich, wie sich die GT3-Grafik bzw. die damit ausgerüsteten Prozesssoren gegenüber den APUs schllagen werden. Andererseits - wer benutzt eine integrierte Grafik in Kombination mit einem High-End Prozessor?
Sandy und Ivy Bridge sind einfach gute Dinger.
Der ständige Vergleich mit der APU ist aber irgendwie Unsinn: Die 100 € APU wird als "CPU" lebendig unter Sand begraben. - Die Grafikeinheit ist zwar um Welten besser, aber Intel sieht seine CPUs immer noch nicht als APUs sondern als CPUs mit IGPs. - Damit soll nicht in dem Umfang gespielt werden, wie man es mit den 5800Klern und bald 6800klern unternimmt. - Und selbst da erreicht man in Full HD + qualitätssteigeernden Features keine spielbaren Ergebnisse, jedenfalls nicht bei den dicken, neuen AAA-Titeln.
Eine ganz andere Hausnummer ist die APU-Generation in den neuen Konsolen, die bald aufschlagen werden, besonders die PS4 Variante mit GDDR5 Speicher.
Wer einen Haswell mit HD 4600er kauft, um "damit" zu spielen, der sollte mal für ein ernstes Gespräch bei Seite genommen werden.
Trotzdem hat Intel in Sachen Grafik schon was dazu gelernt.
Intel kann, will aber nicht. Der q6600 hatte einen 286 mm² Die, war in 65 nm gefertigt und hatte bereits 4 Kerne. Jetzt haben wir den 22 nm Fertigungsprozess und Haswell hat trotz igp nur einen 177 mm² Die und immer noch 4 Kerne. Dafür da einfach 2-4 weitere Kerne dazuzupappen braucht es wirklich keine Zauberei.
Geil finde ich auch wie Intel die Übertaktungseigenschaften von Haswell beworben hat und dann kommt so ein Mist bei raus. Das ist Beschiss, nicht mehr und nicht weniger.
Und apropos igp/apu und PC Spiele. Spielspaß und Hardwareanforderungen sind zwei paar Schuhe. League of Legends beispielsweise ist das meistgespielte Spiel der Welt (3 mal mehr aktive Spieler als World of Warcraft) und es läuft problemlos auf einer APU. Spiele wie Battlefield oder wie sie alle heißen, können da einpacken. Außerdem kann man davon ausgehen, dass die gegen Ende des Jahres erscheinenden Kaveri APUs mit Steamroller Kernen und GCN GPU leistungsmäßig noch eine ganze Schippe drauflegen. Im low power Bereich kommt GCN mit Kabini (xbox one/PS4) und temash ja jetzt schon zum Einsatz.
Auf dem Desktop hat man ja ohnehin kaum Alternativen im Augenblick.
Die Besserung liegt eher noch im neuen Chipset bei den Mainboards.
Aber ob das auch genug ist, um außer den Ersatzkäufern auch dringendst jene Leute in die Läden zu treiben, deren Altsystem nicht gerade verstorben ist, mag auch ich eher bezweifeln.
Intel legt hier mal quasi eine vom User teuer zu bezahlende leistungsmäßige Nullrunde ein. Wie es im Bericht zu lesen ist, liegt der Trend auf
der Mobilgerätenummer, und nebenbei gibts halt ein wenig produktiven "Abfall" für nen Desktop.
Während Gameherren, Power User und Office ehemals interessant waren, geht man heute für Handhelds und Brickelzick. Das mußte auch Mikel Dell merken, der auf dem falschen Pferd saß.
Was bedeutet das für Gameherren und "Better Office" Kunden?
Sich noch ein paar Tage länger am vorhanden Sandy or Ivy Bitch erfreuen und darauf hoffen, daß das Schmierfett im Ivy noch lange frisch bleibt. Neukaufen lohnt sich nicht. Da kann ich dem alten Sack gern zustimmen.
Wirklich große Schritte waren einst die Core Duos und Core 2 Duos und dann eben noch die Sandy. Danach nicht mehr wirklich viel. Ob Intel den Haswell wohl wirklich verkaufen will?
Ivy ist schon kritisch anzusehen, da kann ich den Vorpostern zustimmen und Haswell ist nix, das sehe ich genauso wie die Vorschreiber.. Vielleicht kommt ne bessere Revision oder sonstwas wieder zum Weihnachtsgeld abgreifen, aber jetzt neues Zeug für den Sommer zu bringen macht marketingtechnisch auch nicht gerade viel Sinn.
Aber gewissermaßen läßt man auch die am Endes (AMD) schon in der Preisgestaltung zufrieden, die sich den Markt ohnehin über den Preis suchen müssen und ohne das Abkassieren von Subventionsknete wohl in Dresden längst dicht gemacht hätten.
Keine Ahnung was Intel erwartet. Vielleicht dass Leute die keine Ahnung haben die Teile kaufen? Seit Sandybridge herrscht praktisch Stillstand. Minimal verbesserte pro mhz Leistung bei schlechterem OC Potenzial. Da kann auch die verbesserte IGP, die immer noch nicht viel taugt (zumindest die gt2 für desktops), nicht drüber hinwegtrösten.
Ich finde Übertakterei super. Macht Spaß und man kann einiges rausholen. Teilweise sind da ~30% Mehrleistung drin. Das ist mehr als Intel in den letzten 2-3 Generationen zu bieten hatte.
Keine Ahnung wozu Otto Normalverbraucher mehr Sata 3 oder USB 3 bräuchte. Sata 3 brauch ich einen für eine SSD. USB 3 brauch ich ebenfalls nur einen für meine externe Festplatte oder einen USB 3 Stick. Für alles andere reicht Sata 2 und USB 2.
Bezieht man das OC Potenzial mit ein ist der Sprung von Lynnfield zu Sandybridge schon ziemlich groß.
WTF! Schaut euch mal an, wie sich in den letzten beiden Jahren die Preise in Relation zum Performance-Zuwachs entwickelt haben.
Da fehlen mir echt dir Worte.
hab einen i5-750 drinn. Wollte auf Haswell updaten.
@Perique Ich würde nicht unterschreiben, dass ivy und haswell tatsächlich besser sind als sandy. Sandy bleibt schön kühl und hat gutes OC Potenzial. Ivy verbraucht weniger Strom als haswell und bleibt kühler.
Außerdem ist nahezu identische Leistung für nahezu gleiches Geld absoluter Beschiss. Die Herstellungskosten für Intel sinken nämlich. Sie machen sich nur die Taschen voll. Kein Fortschritt = Rückschritt.
Zur OC Sache. Intel verkauft OC (K) CPUs. Wer die kauft plant zu übertakten und OC Potenzial spielt da sehr wohl eine Rolle. Außerdem muss man nicht studiert haben um übertakten zu können.
Edit: Allerdings finde auch ich es schwach von Intel, dass der Zugewinn an Leistung in etwa nur dem Mehr an Stromverbrauch entspricht. Eigentlich ein No-Go für eine neue Prozessorgeneration. Vielleicht liegt das ja an der (stärkeren) iGPU, die immer Strom zieht, auch wenn sie deaktiviert ist (die Frage kam bei uns doch vor längerem mal auf, dass ich einen p Prozessor ohne iGPU empfehlen hab aus genau diesem Grund).
Nur, was bringt einem Multi 80, wenn das Ding schon bei 45 fast verglüht?!?
Naja, hoffen wir mal, dass Ivy-E besser wird...
Wieso bei Haswell ein höherer Stromverbrauch rauskommt steht im Test. Kann dir nur empfehlen ihn zu lesen.
Die igp braucht wenn sie nicht genutzt wird keinen Strom. Eine p CPU ist nicht effizienter.