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Synthetische Benchmarks

Core i7-4960X im Vorabcheck: Erste Benchmarks von Ivy Bridge-E
Von , Chris Angelini

Im Testsystem steckt dieselbe GeForce GTX Titan, wie schon bei unserem Launch-Artikel zu Intels Haswell-Prozessor. Wie sich zeigt, kann Ivy Bridge-E eine einzelne Grafikkarte in 3DMark 11 nicht weiter beflügeln. Nichts anderes hatten wir erwartet, denn beide Plattformen stellen der Grafikkarte 16 Lanes zu je 8 GT/s zur Verfügung.

Im Prozessor-lastigen Physiktest kann sich der Core i7-4960X gegenüber dem 3970X leicht verbessern. Deutlicher fällt der Vorsprung des -4960X gegenüber dem Core i7-4700K aus, der satte 30 Prozent beträgt.

In der Arithmetik-Disziplin von SiSoftwares Sandra ist nur eine minimale Verbesserung gegenüber dem bisherigen Sandy-Bridge-E-Flaggschiff zu beobachten.

Dasselbe gilt auch für den Multimedia-Benchmark. Tatsächlich erreicht der Core i7-4770K dank seiner AVX2-Unterstützung im Integer-Durchlauf deutlich bessere Ergebnisse als die Konkurrenten.

Gut möglich, dass der Core i7-4960X noch mehr Speicherdurchsatz zur Verfügung gestellt hätte, wenn wir ihm ein Quad-Channel-Speicherkit mit DDR3-1866-Speicher zur Seite gestellt hätten. Leider befand sich zum Testzeitpunkt aber nur RAM mit einer Datenrate von 1600 MT/s im Labor, und so mussten wir diesen Test mit demselben G.Skill-Kit durchführen, dass schon beim Launchartikel zum Core i7-4770K zum Einsatz kam. Wir wussten aber ohnehin schon, dass diese Plattform im normalen Desktop-Einsatz nicht gerade an mangelndem Speicherdurchsatz krankt, weshalb wir im Praxiseinsatz auch keine wirklichen Vorteile von einer noch höheren Bandbreite jenseits von 41 GB/s erwarten.

Sortieren wir diese Ergebnisse nach dem Durchsatz des L1-Caches, dann schafft die Haswell-Architektur dank ihres verdoppelten theoretischen Maximalwertes beinahe 1 TB/s, während Ivy Bridge-E knapp unter 800 GB/s liefert. Auf dem Papier sollte Haswell auch einen doppelt so hohen L2-Durchsatz erreichen, doch in der Praxis konnten wir das bislang noch nicht beobachten. Die sechs Kerne des Core i7-4960X, jeweils mit 256 KB L2-Cache ausgestattet, erreichen dafür gemeinsam immerhin knapp 500 GB/s. Die zusätzlichen Kerne helfen auch bei der L3-Bandbreite, weil es auf dem Ringbus mehr „Haltestellen“ gibt.

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  • tkoerbs , 3. September 2013 11:04
    Leider haben alle getesteten Intel-CPUs Hyper-Threading.
    Mich würde der Unterschied mal interessieren, insbes. was Effizienz angeht.
    Ein i5-4670K, i5-3570K oder i5-2550K wären als nicht-Hyper-Threading-Modelle ein guter Vergleich gewesen.
  • FormatC , 3. September 2013 11:44
    Hypertreading lässt sich ja deaktivieren, so sehr unterscheiden sich die CPUs ja gar nicht. Im Vergleich von i5 2500K und i7 2600K habe ich je nach Anwendungszenario seinerzeit keine bzw. nur geringe Unterschiede feststellen können, wenn man es in Relation zu den Benchmarkergebnissen setzt.
  • fffcmad , 3. September 2013 13:09
    Das Hyperthreading macht sich nur mit dem richtigem Taskscheduler (Ab Windows 7, besser Windows 8) und bei vielen gleichzeitig laufenden Hintergrundprozessen etc bemerkbar. Das Benchmarks da kaum Vorteile messen ist logisch. Im Prinzip ists ja nur eine Moeglichkeit, moeglichst viele Threads parallel abzuarbeiten ohne einen Prozess komplett wegen eines ausgelasteten CPU-Kerns zu blockieren. Zum Beispiel I/O-Wait.
  • fffcmad , 3. September 2013 13:10
    Man erhaelt einfach nur ein reaktionsfreudigeres/ fluessigeres Arbeiten, solange nicht alle Kerne ausgelastet sind.
  • FormatC , 3. September 2013 13:40
    Ging ja um Effizienz und Leistungsaufnahme ;) 
  • derGhostrider , 3. September 2013 22:23
    In der ersten Tabelle: "4 GHz GHz". Interessante Größenordnung und Einheit.

    *g* 4 GHz GHz sind 4 * 10^9 * 10^9 * Hz * Hz = 4 * 10^18 * 1/(s^2). DAS ist.... äh... Merkwürdig.
  • jo-82 , 5. September 2013 16:17
    Haben die Leute mittlerweile wirklich mehr als zwei schnelle SSDs im Rechner, weswegen man unbedingt mehr SATA 6G-Anschlüsse braucht?
    Zumindest ist der X79-Chipsatz ausgereift, was man vom Z87 noch nicht behaupten kann.

    Was USB 3.0 angeht hatte ich mit dem Renesas-Chip auf meinem Board bis dato auch noch keine Probleme.

    Zumindest weiß ich jetzt, daß ich letztes Jahr Januar die richtige Entscheidung getroffen hab. xD Würde nur Nvidia mal in die Pötte kommen und eine Consumer-Titan rausbringen, dann könnte auch meine 280er GTX mal abdanken.
  • FormatC , 5. September 2013 17:47
    Zitat :
    Haben die Leute mittlerweile wirklich mehr als zwei schnelle SSDs im Rechner
    Ich habe 4 und ich bin gezwungen, zwei über Marvell zu nutzen
  • derGhostrider , 5. September 2013 21:52
    Sieh es positiv, FormatC: Es ist kein VIA-Chip... ;) 
  • FormatC , 5. September 2013 22:01
    Stimmt auch wieder :D 
  • jo-82 , 6. September 2013 16:41
    Warum dann keinen Nachrüstcontroller in PCIe? Soviel kosten die doch auch nicht mehr...:) 
  • FormatC , 6. September 2013 18:47
    Weil ich keinen Steckplatz mehr frei habe. Neben den zwei Grafikkarten kann ich doch nichts mehr rösten :D