
Im Testsystem steckt dieselbe GeForce GTX Titan, wie schon bei unserem Launch-Artikel zu Intels Haswell-Prozessor. Wie sich zeigt, kann Ivy Bridge-E eine einzelne Grafikkarte in 3DMark 11 nicht weiter beflügeln. Nichts anderes hatten wir erwartet, denn beide Plattformen stellen der Grafikkarte 16 Lanes zu je 8 GT/s zur Verfügung.
Im Prozessor-lastigen Physiktest kann sich der Core i7-4960X gegenüber dem 3970X leicht verbessern. Deutlicher fällt der Vorsprung des -4960X gegenüber dem Core i7-4700K aus, der satte 30 Prozent beträgt.

In der Arithmetik-Disziplin von SiSoftwares Sandra ist nur eine minimale Verbesserung gegenüber dem bisherigen Sandy-Bridge-E-Flaggschiff zu beobachten.

Dasselbe gilt auch für den Multimedia-Benchmark. Tatsächlich erreicht der Core i7-4770K dank seiner AVX2-Unterstützung im Integer-Durchlauf deutlich bessere Ergebnisse als die Konkurrenten.

Gut möglich, dass der Core i7-4960X noch mehr Speicherdurchsatz zur Verfügung gestellt hätte, wenn wir ihm ein Quad-Channel-Speicherkit mit DDR3-1866-Speicher zur Seite gestellt hätten. Leider befand sich zum Testzeitpunkt aber nur RAM mit einer Datenrate von 1600 MT/s im Labor, und so mussten wir diesen Test mit demselben G.Skill-Kit durchführen, dass schon beim Launchartikel zum Core i7-4770K zum Einsatz kam. Wir wussten aber ohnehin schon, dass diese Plattform im normalen Desktop-Einsatz nicht gerade an mangelndem Speicherdurchsatz krankt, weshalb wir im Praxiseinsatz auch keine wirklichen Vorteile von einer noch höheren Bandbreite jenseits von 41 GB/s erwarten.

Sortieren wir diese Ergebnisse nach dem Durchsatz des L1-Caches, dann schafft die Haswell-Architektur dank ihres verdoppelten theoretischen Maximalwertes beinahe 1 TB/s, während Ivy Bridge-E knapp unter 800 GB/s liefert. Auf dem Papier sollte Haswell auch einen doppelt so hohen L2-Durchsatz erreichen, doch in der Praxis konnten wir das bislang noch nicht beobachten. Die sechs Kerne des Core i7-4960X, jeweils mit 256 KB L2-Cache ausgestattet, erreichen dafür gemeinsam immerhin knapp 500 GB/s. Die zusätzlichen Kerne helfen auch bei der L3-Bandbreite, weil es auf dem Ringbus mehr „Haltestellen“ gibt.
- Ivy Bridge-E: Core i7-4960X im ersten Test
- Test-Hardware und Benchmarks
- Synthetische Benchmarks
- Benchmarks: Adobe CS6
- Benchmarks: Content Creation
- Benchmarks: Büroanwendungen
- Benchmarks: Dateikomprimierung
- Benchmarks: Medienkonvertierung
- Leistungsaufnahme: Überraschungserfolg mit Ivy Bridge-E
- Ist Ivy Bridge-E der neue High-End-Liebling?
Mich würde der Unterschied mal interessieren, insbes. was Effizienz angeht.
Ein i5-4670K, i5-3570K oder i5-2550K wären als nicht-Hyper-Threading-Modelle ein guter Vergleich gewesen.
*g* 4 GHz GHz sind 4 * 10^9 * 10^9 * Hz * Hz = 4 * 10^18 * 1/(s^2). DAS ist.... äh... Merkwürdig.
Zumindest ist der X79-Chipsatz ausgereift, was man vom Z87 noch nicht behaupten kann.
Was USB 3.0 angeht hatte ich mit dem Renesas-Chip auf meinem Board bis dato auch noch keine Probleme.
Zumindest weiß ich jetzt, daß ich letztes Jahr Januar die richtige Entscheidung getroffen hab. xD Würde nur Nvidia mal in die Pötte kommen und eine Consumer-Titan rausbringen, dann könnte auch meine 280er GTX mal abdanken.