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Benchmarks: Adobe CS6

Core i7-4960X im Vorabcheck: Erste Benchmarks von Ivy Bridge-E
Von , Chris Angelini

Wir nutzen zwei unterschiedliche Photoshop-Benchmarks, von denen einer dank Multi-Threading-Filter die x86-Kerne der CPU voll auslastet, während der andere dank OpenCL-Optimierung auch die Recheneinheiten der GPU mit einbinden kann. Die roten und schwarzen Balken lassen sich also nicht vergleichen; sie sind nur im selben Diagramm abgebildet, um Platz zu sparen und unseren Lesern ein wenig Scrollarbeit abzunehmen.

Im reinen CPU-Durchgang liegen der Core i7-4960X und sein Sandy-Bridge-E-Vorgänger gleichauf. Eigentlich würde man ja erwarten, dass der neuere Prozessor besser abschneidet, aber genau das gleiche konnten wir schon beim Launch der Ivy-Bridge-Generation beobachten: Der Core i7-3770K war in diesem Test vor gut einem Jahr auch nicht schneller als der Core i7-2770K. Andererseits liegen Intels Sechskern-CPUs auch recht klar vor den Vierkernern.

Beim OpenCL-beschleunigten Durchgang sind die Ergebnisse wechselhafter, denn hier scheint die Architektur schwerer zu wiegen als die Anzahl der Kerne oder die Taktrate. So belegt der Core i7-4770K mit Haswell-Innenleben beispielsweise den ersten Platz, gefolgt von den Ivy-Bridge-Halbgeschwistern Core i7-3770K und -4960X. Dahinter bilden die Vier-und Sechskern-Varianten der Sandy-Bridge-Familie eine dritte Gruppe. Die AMD-CPUs bilden die Schlusslichter.

Dank Upgrade auf die Ivy-Bridge-Architektur schafft es Intels Core i7-4960X auf den ersten Platz. Dennoch: Für nur 5 Prozent Mehrleistung wird wohl niemand auf die Idee kommen, von Sandy Bridge-E aufzurüsten. Wahrscheinlich würde eine anspruchsvollere Aufgabe die Unterschiede zwischen den CPUs besser herausstellen, und aktuell sind wir auf der Suche nach einem praxisnahen Filmprojekt, um diese Hypothese zu testen.

After Effects ist ein Sonderfall, da zusätzliche Kerne nicht immer auch mehr Performance liefern, wenn dabei die Menge an Arbeitsspeicher schrumpft, die pro CPU-Kern zur Verfügung steht. Deshalb landen der Core i7-3970X und -3930K auch im Mittelfeld. Dennoch gelingt es dem Core i7-4960X auch mit diesem Handicap noch, dank seiner Ivy-Bridge-Architektur und den 16 GB DDR3-1600-Speicher neben dem Core i7-4770K auf Platz Eins zu kommen.

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  • tkoerbs , 3. September 2013 11:04
    Leider haben alle getesteten Intel-CPUs Hyper-Threading.
    Mich würde der Unterschied mal interessieren, insbes. was Effizienz angeht.
    Ein i5-4670K, i5-3570K oder i5-2550K wären als nicht-Hyper-Threading-Modelle ein guter Vergleich gewesen.
  • FormatC , 3. September 2013 11:44
    Hypertreading lässt sich ja deaktivieren, so sehr unterscheiden sich die CPUs ja gar nicht. Im Vergleich von i5 2500K und i7 2600K habe ich je nach Anwendungszenario seinerzeit keine bzw. nur geringe Unterschiede feststellen können, wenn man es in Relation zu den Benchmarkergebnissen setzt.
  • fffcmad , 3. September 2013 13:09
    Das Hyperthreading macht sich nur mit dem richtigem Taskscheduler (Ab Windows 7, besser Windows 8) und bei vielen gleichzeitig laufenden Hintergrundprozessen etc bemerkbar. Das Benchmarks da kaum Vorteile messen ist logisch. Im Prinzip ists ja nur eine Moeglichkeit, moeglichst viele Threads parallel abzuarbeiten ohne einen Prozess komplett wegen eines ausgelasteten CPU-Kerns zu blockieren. Zum Beispiel I/O-Wait.
  • fffcmad , 3. September 2013 13:10
    Man erhaelt einfach nur ein reaktionsfreudigeres/ fluessigeres Arbeiten, solange nicht alle Kerne ausgelastet sind.
  • FormatC , 3. September 2013 13:40
    Ging ja um Effizienz und Leistungsaufnahme ;) 
  • derGhostrider , 3. September 2013 22:23
    In der ersten Tabelle: "4 GHz GHz". Interessante Größenordnung und Einheit.

    *g* 4 GHz GHz sind 4 * 10^9 * 10^9 * Hz * Hz = 4 * 10^18 * 1/(s^2). DAS ist.... äh... Merkwürdig.
  • jo-82 , 5. September 2013 16:17
    Haben die Leute mittlerweile wirklich mehr als zwei schnelle SSDs im Rechner, weswegen man unbedingt mehr SATA 6G-Anschlüsse braucht?
    Zumindest ist der X79-Chipsatz ausgereift, was man vom Z87 noch nicht behaupten kann.

    Was USB 3.0 angeht hatte ich mit dem Renesas-Chip auf meinem Board bis dato auch noch keine Probleme.

    Zumindest weiß ich jetzt, daß ich letztes Jahr Januar die richtige Entscheidung getroffen hab. xD Würde nur Nvidia mal in die Pötte kommen und eine Consumer-Titan rausbringen, dann könnte auch meine 280er GTX mal abdanken.
  • FormatC , 5. September 2013 17:47
    Zitat :
    Haben die Leute mittlerweile wirklich mehr als zwei schnelle SSDs im Rechner
    Ich habe 4 und ich bin gezwungen, zwei über Marvell zu nutzen
  • derGhostrider , 5. September 2013 21:52
    Sieh es positiv, FormatC: Es ist kein VIA-Chip... ;) 
  • FormatC , 5. September 2013 22:01
    Stimmt auch wieder :D 
  • jo-82 , 6. September 2013 16:41
    Warum dann keinen Nachrüstcontroller in PCIe? Soviel kosten die doch auch nicht mehr...:) 
  • FormatC , 6. September 2013 18:47
    Weil ich keinen Steckplatz mehr frei habe. Neben den zwei Grafikkarten kann ich doch nichts mehr rösten :D