Mit Ausnahme der Spiele laufen sämtliche in diesem Review verwendeten Benchmarks automatisiert ab. Dadurch ist es uns möglich, den Stromverbrauch beim Starten, Durchlauf und Ende eines jeden Einzelbenchmarks sowie beim Übergang zum nächsten Test über die gesamte Teststrecke hinweg mitzuloggen. Ferner können wir überprüfen, wie lange es dauert, bis alle Benchmarks nacheinander durchgelaufen sind, wie es um den durchschnittlichen Stromverbrauchwährend des gesamten Tests bestellt ist und wieviel Strom gemessen in Wattstunden insgesamt verbraucht wird.
Intels Core i7-3970K erweist sich hier als Ausreißer unter den LGA-2011-CPUs und treibt die TDP-Spezifikation mit 150 W auf die Spitze. Während des Testdurchlaufs liegt sein Verbrauch somit mehrfach über dem der Vertreter der beiden anderen Generationen an Core-i7-Flaggschiffen. Das schnellste Ivy-Bridge-E-Modell kann den Stromverbrauch ein wenig senken.
Haswell-E duelliert sich zwar in Sachen Energieaufnahme mit seinem Vorgänger, ist aber schneller mit seiner Arbeit fertig.
Der Core i7-4790K ist vergleichsweise sparsam, dafür aber auch weniger performant.
Unter den Ultra-High-End-CPUs der letzten drei Generationen verbraucht der Core i7-5960X im Durchschnitt knapp den wenigsten Strom. Am besten schneidet der Core i7-4790K ab. Allerdings hätten wir erwartet, dass die kleinste CPU im Testfeld noch einmal deutlich sparsamer ist: Die für diesen Prozessor angegebenen TDP liegt immerhin 52 W unterhalb der Angabe für die Haswell-E CPU.
Der letzte Prozessor, den wir der Analyse der Gesamtdauer des Benchmarkparcours unterzogen, war den Pentium G3258, der den Durchlauf in knapp drei Stunden absolvierte. Sämtliche Chips aus dem heutigen Test benötigen gerade einmal die Hälfte dieser Zeit. Trotz seiner geringeren Basistaktrate von nur 3 GHz kann der Core i7-5960X die Lorbeeren für den schnellsten Durchlauf einheimsen.
Multipliziert man den durchschnittlichen Stromverbrauch mit der Rechenleistung (an dieser Stelle gleichbedeutend mit der Zeit, die der jeweilige Prozessor für einen vollständigen Durchlauf aller Benchmarks benötigt), dann heißt der Sieger Intel Core i7-4790K. Das ist allerdings kaum überraschend: Der Vierkerner ist schnell und seine recht konservativ ausfallende TDP geht mit einem vergleichsweise niedrigen durchschnittlichen Stromverbrauch einher.
Demgegenüber können waschechte Ultra-High-End-CPUs in der Regel im Preis-Leistungs-Bereich sowie hinsichtlich der Effizienz nicht wirklich überzeugen. Aber gerade für jene Anwender, die die Anschaffung einer derartigen Top-CPU planen, ist auch viel eher die maximale Performance ausschlaggebend und genau diese bietet der Core i7-5960X. Als erster offizieller Octa-Core muss das performanteste Modell unter den Haswell-E-CPUs allerdings mit etwas weniger Basistakt auskommen, damit die TDP-Spezifikation von 140 W eingehalten werden kann. Dennoch bietet der Prozessor natürlich immer noch viel Spielraum für Übertaktungsvorhaben. Bereits mit werksseitig vorgesehenem Standard-Takt schlägt er den -4960X und -3970X sowohl in der Disziplin Rechenleistung als auch im Hinblick auf den niedrigeren durchschnittlichen Stromverbrauch.
- Drei neue CPUs für Enthusiasten
- X99, LGA 2011-3 und DDR4: Bereit für ein großes Update?
- So testen wir Intels Core i7-5960X, i7-5930K und i7-5820K
- Benchmark-Ergebnisse: Synthetische Benchmarks
- Benchmark-Ergebnisse: Real-World-Benchmarks
- Benchmark-Ergebnisse: Battlefield 4, Grid 2 und Metro: Last Light
- Benchmark-Ergebnisse: Star Swarm, Thief, Tomb Raider und WoW
- Leistungsaufnahme: Equipment und Standardtakt
- Leistungsaufnahme: Übertaktung auf 3,5 GHz - 8 vs. 6 Kerne
- Leistungsaufnahme: Übertaktung auf 4,0 GHz - 8 vs. 6 Kerne
- Leistungsaufnahme: Übertaktung auf 4,5 GHz - 8 vs. 6 Kerne
- Leistungsaufnahme: Übertaktung auf 4,8 GHz
- Leistungsaufnahme: Arbeitspeicher
- Energieaufnahme während des Benchmark-Parcours
- Fazit: Intels Haswell-E - Modernste CPU-Architektur für Enthusiasten




125 reicht aber.
Bevor ich es vergesse: Die geballt emsige Journalisten Power hat wieder mal eine gute Arbeit abgeliefert! Ebenfalls Danke!
Der "Graph", also diese drei gepfuschten in einem, lassen mir bittere Tränen über die Wangen laufen.
Das hätte EINE 3D-Fläche sein müssen, nicht drei 2D-Graphen in einer Zeichnung, wobei die Darstellung der Taktrate, die bereits die Achsenbeschriftung stellt, haarsträubend ist.
Gibt es denn bei euch KEINEN klassischen Naturwissenschaftler oder gar Mathematiker?
Der Test ist ganz nett - für mich jedoch zu OC-lastig.
Unterschiedliche Einheiten hätte ich bestimmt nicht vermischt.
EBEN! Das hätte man auch in einen Graphen stecken können, so, wie es die Überschrift zum Graphen auch erwarten lässt.
Drei Werte, drei Koordinaten pro Punkt
x,y,z -> Das hätte das Ergebnis gebracht. Ihr müsst ja immer einzelne Messpunkte mit sinnfreien Linien verbinden (damit es hübscher aussieht), aber so hätte es dann eine krakelige Linie im 3D-Koordinatensystem gegeben.
Das ist eine 3D-Fläche. Soviele Messpunkt hättet ihr gar nicht gehabt, bei euch wäre es noch einfacher gewesen.
Das stimmt! Also möchte ich hiermit offiziell den ganzen Test in Frage stellen! Aber: Derfnam ist Schuld!
http://www.computerbase.de/2014-08/intel-core-i7-5820k-5960x-haswell-e-test/5/