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Energieaufnahme während des Benchmark-Parcours

Haswell-E ist da: Core i7-5960X, i7-5930K und i7-5820K im Test
Von , Chris Angelini, Kai Tubbesing, Gerald Strömer

Mit Ausnahme der Spiele laufen sämtliche in diesem Review verwendeten Benchmarks automatisiert ab. Dadurch ist es uns möglich, den Stromverbrauch beim Starten, Durchlauf und Ende eines jeden Einzelbenchmarks sowie beim Übergang zum nächsten Test über die gesamte Teststrecke hinweg mitzuloggen. Ferner können wir überprüfen, wie lange es dauert, bis alle Benchmarks nacheinander durchgelaufen sind, wie es um den durchschnittlichen Stromverbrauchwährend des gesamten Tests bestellt ist und wieviel Strom gemessen in Wattstunden insgesamt verbraucht wird.

Intels Core i7-3970K erweist sich hier als Ausreißer unter den LGA-2011-CPUs und treibt die TDP-Spezifikation mit 150 W auf die Spitze. Während des Testdurchlaufs liegt sein Verbrauch somit mehrfach über dem der Vertreter der beiden anderen Generationen an Core-i7-Flaggschiffen. Das schnellste Ivy-Bridge-E-Modell kann den Stromverbrauch ein wenig senken.

Haswell-E duelliert sich zwar in Sachen Energieaufnahme mit seinem Vorgänger, ist aber schneller mit seiner Arbeit fertig.

Der Core i7-4790K ist vergleichsweise sparsam, dafür aber auch weniger performant.

Unter den Ultra-High-End-CPUs der letzten drei Generationen verbraucht der Core i7-5960X im Durchschnitt knapp den wenigsten Strom. Am besten schneidet der Core i7-4790K ab. Allerdings hätten wir erwartet, dass die kleinste CPU im Testfeld noch einmal deutlich sparsamer ist: Die für diesen Prozessor angegebenen TDP liegt immerhin 52 W unterhalb der Angabe für die Haswell-E CPU.

Der letzte Prozessor, den wir der Analyse der Gesamtdauer des Benchmarkparcours unterzogen, war den Pentium G3258, der den Durchlauf in knapp drei Stunden absolvierte. Sämtliche Chips aus dem heutigen Test benötigen gerade einmal die Hälfte dieser Zeit. Trotz seiner geringeren Basistaktrate von nur 3 GHz kann der Core i7-5960X die Lorbeeren für den schnellsten Durchlauf einheimsen.

Multipliziert man den durchschnittlichen Stromverbrauch mit der Rechenleistung (an dieser Stelle gleichbedeutend mit der Zeit, die der jeweilige Prozessor für einen vollständigen Durchlauf aller Benchmarks benötigt), dann heißt der Sieger Intel Core i7-4790K. Das ist allerdings kaum überraschend: Der Vierkerner ist schnell und seine recht konservativ ausfallende TDP geht mit einem vergleichsweise niedrigen durchschnittlichen Stromverbrauch einher.

Demgegenüber können waschechte Ultra-High-End-CPUs in der Regel im Preis-Leistungs-Bereich sowie hinsichtlich der Effizienz nicht wirklich überzeugen. Aber gerade für jene Anwender, die die Anschaffung einer derartigen Top-CPU planen, ist auch viel eher die maximale Performance ausschlaggebend und genau diese bietet der Core i7-5960X. Als erster offizieller Octa-Core muss das performanteste Modell unter den Haswell-E-CPUs allerdings mit etwas weniger Basistakt auskommen, damit die TDP-Spezifikation von 140 W eingehalten werden kann. Dennoch bietet der Prozessor natürlich immer noch viel Spielraum für Übertaktungsvorhaben. Bereits mit werksseitig vorgesehenem Standard-Takt schlägt er den -4960X und -3970X sowohl in der Disziplin Rechenleistung als auch im Hinblick auf den niedrigeren durchschnittlichen Stromverbrauch.

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  • fffcmad , 29. August 2014 18:22
    Mich wuerde interessieren wie sich die neuen CPUs schlagen wuerden, wenn das Multithreading nicht durch den traegen RAM ausgebremst werden wuerde. Ich denke mal mehr als DDR4 2666 bekommt ihr wohl nicht hin, weil die Straps dafuer nicht hinterlegt worden sind. Man sollte vom ersten DDR4 Speichercontroller nicht erwarten, das er Berge sprengt.
  • FormatC , 29. August 2014 18:37
    Ich war weit über 3000 ;)  Aber nur just4fun.
  • Derfnam , 29. August 2014 18:44
    Kommen auch Grafiken?
  • FormatC , 29. August 2014 18:52
    Ja, sind im Anflug :D 
  • fffcmad , 29. August 2014 19:53
    Joa, aber nur indem du den BCL hochgezogen hast?
  • FormatC , 29. August 2014 20:00
    Das musst Du sowieso
    125 reicht aber.
  • fffcmad , 29. August 2014 21:14
    Deswegen haben die dann wohl funktioniert, weil die Straps vielleicht gepasst haben. Hat das Uebertakten des Speichercontrollers ueberhaupt was gebracht? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
  • alterSack66 , 29. August 2014 21:55
    Mich wundert das Ergebnis des i7-4790K bei BF 4 etwas. Aber grundsätzlich brauchts in nen Gamer-PC die teueren CPUs nicht.
  • numerobis , 29. August 2014 22:36
    Super Test! Danke!
  • drno , 30. August 2014 04:08
    Wofür das Ganze? Damit irgendwelche überflüssig fette Bloatware noch passabel den Hintern auf den Kisten schwingen kann? Leider - das ist hier nicht nur ausschließlich meine Befürchtung - läutet eine neue Runde an Hardware Power stets auch eine neue Runde an Software-Debakel ein, wobei das üppigst versionierte Debakel in spätestens 3 Jahren wieder gewonnen haben dürfte. Es lassen sich auch alte Kisten jahrelang in Betrieb halten, siehe E6600 und Co. wenn man seinen SW-Kram im Griff hält.
    Bevor ich es vergesse: Die geballt emsige Journalisten Power hat wieder mal eine gute Arbeit abgeliefert! Ebenfalls Danke!
  • tobinho , 30. August 2014 16:31
    Gott sei Dank ein Test mit allen drei "neuen" Varianten, damit die Gamer sehen können, dass der Takt bei Games nach wie vor wichtiger ist, als die Anzahl der Kerne. Je mehr ich zum Gaming dazunehme, also Streamen, Gameplay Editing und das am besten gleichzeitig, desto mehr Geld muss ich ausgeben und desto eher muss ich mich mit Flüssigkühlung auseinandersetzen.
  • Derfnam , 30. August 2014 17:42
    Das mit den Kernen ist weiterhin klar (ziemlich jedenfalls, HT zB kann durchaus was bringen, wenn auch noch selten), aber dem Taktargumernt möchte ich widersprechen, tobinho: der 4790K mit 4 GHz Werkstakt müßte demnach ja in allen Spielebenches vorne sein, recht weit sogar, aber dem ist bei weitem nicht so.
  • alterSack66 , 30. August 2014 19:38
    Wenn ich mir die min. FPS ansehe lohnt sich der Aufpreis eher nicht. Die max. FPS sind ja egal. Also mir zumindest.
  • drno , 30. August 2014 20:59
    Man soll schon genau überlegen ob man auf den 2011-3 Sockel draufsteigt und dafür dann überall ein Aufgeld akzeptiert. Immerhin sind die Kerne mit dem Die verlötet.
  • alterSack66 , 30. August 2014 21:01
    Mir reicht meine Sandy :love:  noch. Wüsste nicht wozu ich derzeit noch mehr Leistung brauche. Und wenn doch gehts halt auf 4,5 GHz.
  • derGhostrider , 31. August 2014 10:22
    Seite 12:
    Der "Graph", also diese drei gepfuschten in einem, lassen mir bittere Tränen über die Wangen laufen.

    Das hätte EINE 3D-Fläche sein müssen, nicht drei 2D-Graphen in einer Zeichnung, wobei die Darstellung der Taktrate, die bereits die Achsenbeschriftung stellt, haarsträubend ist.
    Gibt es denn bei euch KEINEN klassischen Naturwissenschaftler oder gar Mathematiker?

    Der Test ist ganz nett - für mich jedoch zu OC-lastig.
  • FormatC , 31. August 2014 12:00
    Es sind 3 ganz normale 2D-Graphen (alles Prozente), die lediglich eine Drehung bekommen haben. Viel mehr kann Excel auch nicht. Noch nicht mal individualisierte Achsenbeschriftungen im Winkel.

    Unterschiedliche Einheiten hätte ich bestimmt nicht vermischt. :) 
  • derGhostrider , 31. August 2014 17:11
    Zitat :
    Es sind 3 ganz normale 2D-Graphen

    EBEN! Das hätte man auch in einen Graphen stecken können, so, wie es die Überschrift zum Graphen auch erwarten lässt.

    Drei Werte, drei Koordinaten pro Punkt
    x,y,z -> Das hätte das Ergebnis gebracht. Ihr müsst ja immer einzelne Messpunkte mit sinnfreien Linien verbinden (damit es hübscher aussieht), aber so hätte es dann eine krakelige Linie im 3D-Koordinatensystem gegeben.

    Zitat :
    Viel mehr kann Excel auch nicht.
    Ach, bitte! Solche Behauptungen sind doch wirklich für die Füße! Hier, schnell zusammengefummelt:


    Das ist eine 3D-Fläche. Soviele Messpunkt hättet ihr gar nicht gehabt, bei euch wäre es noch einfacher gewesen.
  • tobinho , 31. August 2014 17:43
    Zitat :
    Das mit den Kernen ist weiterhin klar (ziemlich jedenfalls, HT zB kann durchaus was bringen, wenn auch noch selten), aber dem Taktargumernt möchte ich widersprechen, tobinho: der 4790K mit 4 GHz Werkstakt müßte demnach ja in allen Spielebenches vorne sein, recht weit sogar, aber dem ist bei weitem nicht so.


    Das stimmt! Also möchte ich hiermit offiziell den ganzen Test in Frage stellen! Aber: Derfnam ist Schuld! ;) 
  • Derfnam , 31. August 2014 17:51
    Maximal Schuldner^^. Bei CB sieht das übrigens ähnlich aus:
    http://www.computerbase.de/2014-08/intel-core-i7-5820k-5960x-haswell-e-test/5/
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