Die schwarzen Balken im Diagramm repräsentieren die Grafikleistung des Systems, die Futuremark bewusst vornehmlich von der GPU-Performance abhängig macht. Da durchweg die gleiche Grafikkarte zu Einsatz kommt, fallen die Benchmark-Werte auch recht ähnlich aus.
Der rote Balken kennzeichnet die Gesamtpunktzahl im 3DMark, die sowohl von der Grafikkarte als auch dem restlichen System abhängig ist. Die hier zu erkennende Skalierung korrespondiert mit den etwas größeren Unterschieden der blauen Balken, die die Leistung der CPU bei Physikberechnung abbilden.
Trotz des geringeren Takts dominieren hier Intels Octacore-CPUs. Es folgen die Sechskerner, obwohl der Core i7-4790K aufgrund seiner hohen Taktfrequenz beinahe am Core i7-5820K vorbeiziehen kann.
Die von uns genutzte Benchmark-Suite beinhaltet diverse durch OpenCL beschleunigte Durchläufe. Hier zeigt sich bereits eine Beobachtung, die wir im weiteren Verlauf des Artikels noch mehrfach machen werden: Ein schneller Prozessor, der zudem sehr viele Threads gleichzeitig verarbeiten kann, sorgt nicht zwingend für herausragende Messwerte in Testszenarien, die vor allem die GPU fordern.
Intels Core i7-4790K bietet nur vier physische Rechenkerne. Dennoch kann er sich aufgrund seiner hohen Taktfrequenz an die Spitze des Charts setzen. Die drei Haswell-E Prozessoren liegen zwar dicht beieinander, aber immer noch hinter dem Core i7-4960X.
Der Fritz Chess-Benchmark ist vielleicht ein besserer Indikator für die Rechenleistung eines Prozessors, wenn es um parallel ablaufende Berechnungen geht. Die beiden Achtkerner setzten sich an die Spitze des Testfeldes, es folgen die beiden Hexa-Core-CPUs und schließlich der Haswell-Refresh-Prozessor i7-4790K.
Als Ergänzung zu den drei bisherigen synthetischen Benchmarks nutzen wir SiSoftware Sandra, um verschiedene Bereiche der unterschiedlichen CPUs besser untersuchen zu können. Der Kryptographie- und Speicherbandbreitentest gehört dabei zu unseren Favoriten.
Dank AES-NI können alle getesteten Prozessoren den Verschlüsselungs-/Entschlüsselungs-Benchmark so schnell bewältigen, wie das Speicher-Subsystem Instruktionen verschicken kann. Wenig überraschend landen hier die Core i7-CPUs mit DDR4 auf den Spitzenpositionen, hinzu gesellt sich der Xeon E5 mit acht Kernen auf Basis von Ivy Bridge-E.
Der Hashing-Durchlauf fördert weniger einheitliche Resultate zutage … zumindest, solange man nicht genau weiß, wonach man hier eigentlich zu schauen hat: Die Prozessoren auf Basis von Intels Haswell-Architektur ermöglichen 256-Bit-Integer-Operationen über AVX2, daher rührt ihre doppelt so hohe Performance.
Eine etwas direktere Messung der Speicherbandbreite richtet sich nach der höchsten offiziell unterstützten Taktrate der jeweiligen CPU. In Hinblick auf die Haswell-E-Prozessoren ist das DDR4-2133. Der Xeon E5 bleibt dank viel schnellem DDR3-1866 am Ball, ebenso wie der Core i7-4960X. Der Core i7-3970X unterstützt nur DDR3-1600 und der Core i7-4790K verfügt nur über halb so viele Speicherkanäle und hat somit einen eindeutigen Nachteil.
- Drei neue CPUs für Enthusiasten
- X99, LGA 2011-3 und DDR4: Bereit für ein großes Update?
- So testen wir Intels Core i7-5960X, i7-5930K und i7-5820K
- Benchmark-Ergebnisse: Synthetische Benchmarks
- Benchmark-Ergebnisse: Real-World-Benchmarks
- Benchmark-Ergebnisse: Battlefield 4, Grid 2 und Metro: Last Light
- Benchmark-Ergebnisse: Star Swarm, Thief, Tomb Raider und WoW
- Leistungsaufnahme: Equipment und Standardtakt
- Leistungsaufnahme: Übertaktung auf 3,5 GHz - 8 vs. 6 Kerne
- Leistungsaufnahme: Übertaktung auf 4,0 GHz - 8 vs. 6 Kerne
- Leistungsaufnahme: Übertaktung auf 4,5 GHz - 8 vs. 6 Kerne
- Leistungsaufnahme: Übertaktung auf 4,8 GHz
- Leistungsaufnahme: Arbeitspeicher
- Energieaufnahme während des Benchmark-Parcours
- Fazit: Intels Haswell-E - Modernste CPU-Architektur für Enthusiasten





125 reicht aber.
Bevor ich es vergesse: Die geballt emsige Journalisten Power hat wieder mal eine gute Arbeit abgeliefert! Ebenfalls Danke!
Der "Graph", also diese drei gepfuschten in einem, lassen mir bittere Tränen über die Wangen laufen.
Das hätte EINE 3D-Fläche sein müssen, nicht drei 2D-Graphen in einer Zeichnung, wobei die Darstellung der Taktrate, die bereits die Achsenbeschriftung stellt, haarsträubend ist.
Gibt es denn bei euch KEINEN klassischen Naturwissenschaftler oder gar Mathematiker?
Der Test ist ganz nett - für mich jedoch zu OC-lastig.
Unterschiedliche Einheiten hätte ich bestimmt nicht vermischt.
EBEN! Das hätte man auch in einen Graphen stecken können, so, wie es die Überschrift zum Graphen auch erwarten lässt.
Drei Werte, drei Koordinaten pro Punkt
x,y,z -> Das hätte das Ergebnis gebracht. Ihr müsst ja immer einzelne Messpunkte mit sinnfreien Linien verbinden (damit es hübscher aussieht), aber so hätte es dann eine krakelige Linie im 3D-Koordinatensystem gegeben.
Das ist eine 3D-Fläche. Soviele Messpunkt hättet ihr gar nicht gehabt, bei euch wäre es noch einfacher gewesen.
Das stimmt! Also möchte ich hiermit offiziell den ganzen Test in Frage stellen! Aber: Derfnam ist Schuld!
http://www.computerbase.de/2014-08/intel-core-i7-5820k-5960x-haswell-e-test/5/