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Benchmark-Ergebnisse: Synthetische Benchmarks

Haswell-E ist da: Core i7-5960X, i7-5930K und i7-5820K im Test
Von , Chris Angelini, Kai Tubbesing, Gerald Strömer

Die schwarzen Balken im Diagramm repräsentieren die Grafikleistung des Systems, die Futuremark bewusst vornehmlich von der GPU-Performance abhängig macht. Da durchweg die gleiche Grafikkarte zu Einsatz kommt, fallen die Benchmark-Werte auch recht ähnlich aus.

Der rote Balken kennzeichnet die Gesamtpunktzahl im 3DMark, die sowohl von der Grafikkarte als auch dem restlichen System abhängig ist. Die hier zu erkennende Skalierung korrespondiert mit den etwas größeren Unterschieden der blauen Balken, die die Leistung der CPU bei Physikberechnung abbilden.

Trotz des geringeren Takts dominieren hier Intels Octacore-CPUs. Es folgen die Sechskerner, obwohl der Core i7-4790K aufgrund seiner hohen Taktfrequenz beinahe am Core i7-5820K vorbeiziehen kann.

Die von uns genutzte Benchmark-Suite beinhaltet diverse durch OpenCL beschleunigte Durchläufe. Hier zeigt sich bereits eine Beobachtung, die wir im weiteren Verlauf des Artikels noch mehrfach machen werden: Ein schneller Prozessor, der zudem sehr viele Threads gleichzeitig verarbeiten kann, sorgt nicht zwingend für herausragende Messwerte in Testszenarien, die vor allem die GPU fordern.

Intels Core i7-4790K bietet nur vier physische Rechenkerne. Dennoch kann er sich aufgrund seiner hohen Taktfrequenz an die Spitze des Charts setzen. Die drei Haswell-E Prozessoren liegen zwar dicht beieinander, aber immer noch hinter dem Core i7-4960X.

Der Fritz Chess-Benchmark ist vielleicht ein besserer Indikator für die Rechenleistung eines Prozessors, wenn es um parallel ablaufende Berechnungen geht. Die beiden Achtkerner setzten sich an die Spitze des Testfeldes, es folgen die beiden Hexa-Core-CPUs und schließlich der Haswell-Refresh-Prozessor i7-4790K.

Als Ergänzung zu den drei bisherigen synthetischen Benchmarks nutzen wir SiSoftware Sandra, um verschiedene Bereiche der unterschiedlichen CPUs besser untersuchen zu können. Der Kryptographie- und Speicherbandbreitentest gehört dabei zu unseren Favoriten.

Dank AES-NI können alle getesteten Prozessoren den Verschlüsselungs-/Entschlüsselungs-Benchmark so schnell bewältigen, wie das Speicher-Subsystem Instruktionen verschicken kann. Wenig überraschend landen hier die Core i7-CPUs mit DDR4 auf den Spitzenpositionen, hinzu gesellt sich der Xeon E5 mit acht Kernen auf Basis von Ivy Bridge-E.

Der Hashing-Durchlauf fördert weniger einheitliche Resultate zutage … zumindest, solange man nicht genau weiß, wonach man hier eigentlich zu schauen hat: Die Prozessoren auf Basis von Intels Haswell-Architektur ermöglichen 256-Bit-Integer-Operationen über AVX2, daher rührt ihre doppelt so hohe Performance.

Eine etwas direktere Messung der Speicherbandbreite richtet sich nach der höchsten offiziell unterstützten Taktrate der jeweiligen CPU. In Hinblick auf die Haswell-E-Prozessoren ist das DDR4-2133. Der Xeon E5 bleibt dank viel schnellem DDR3-1866 am Ball, ebenso wie der Core i7-4960X. Der Core i7-3970X unterstützt nur DDR3-1600 und der Core i7-4790K verfügt nur über halb so viele Speicherkanäle und hat somit einen eindeutigen Nachteil.

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  • fffcmad , 29. August 2014 18:22
    Mich wuerde interessieren wie sich die neuen CPUs schlagen wuerden, wenn das Multithreading nicht durch den traegen RAM ausgebremst werden wuerde. Ich denke mal mehr als DDR4 2666 bekommt ihr wohl nicht hin, weil die Straps dafuer nicht hinterlegt worden sind. Man sollte vom ersten DDR4 Speichercontroller nicht erwarten, das er Berge sprengt.
  • FormatC , 29. August 2014 18:37
    Ich war weit über 3000 ;)  Aber nur just4fun.
  • Derfnam , 29. August 2014 18:44
    Kommen auch Grafiken?
  • FormatC , 29. August 2014 18:52
    Ja, sind im Anflug :D 
  • fffcmad , 29. August 2014 19:53
    Joa, aber nur indem du den BCL hochgezogen hast?
  • FormatC , 29. August 2014 20:00
    Das musst Du sowieso
    125 reicht aber.
  • fffcmad , 29. August 2014 21:14
    Deswegen haben die dann wohl funktioniert, weil die Straps vielleicht gepasst haben. Hat das Uebertakten des Speichercontrollers ueberhaupt was gebracht? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
  • alterSack66 , 29. August 2014 21:55
    Mich wundert das Ergebnis des i7-4790K bei BF 4 etwas. Aber grundsätzlich brauchts in nen Gamer-PC die teueren CPUs nicht.
  • numerobis , 29. August 2014 22:36
    Super Test! Danke!
  • drno , 30. August 2014 04:08
    Wofür das Ganze? Damit irgendwelche überflüssig fette Bloatware noch passabel den Hintern auf den Kisten schwingen kann? Leider - das ist hier nicht nur ausschließlich meine Befürchtung - läutet eine neue Runde an Hardware Power stets auch eine neue Runde an Software-Debakel ein, wobei das üppigst versionierte Debakel in spätestens 3 Jahren wieder gewonnen haben dürfte. Es lassen sich auch alte Kisten jahrelang in Betrieb halten, siehe E6600 und Co. wenn man seinen SW-Kram im Griff hält.
    Bevor ich es vergesse: Die geballt emsige Journalisten Power hat wieder mal eine gute Arbeit abgeliefert! Ebenfalls Danke!
  • tobinho , 30. August 2014 16:31
    Gott sei Dank ein Test mit allen drei "neuen" Varianten, damit die Gamer sehen können, dass der Takt bei Games nach wie vor wichtiger ist, als die Anzahl der Kerne. Je mehr ich zum Gaming dazunehme, also Streamen, Gameplay Editing und das am besten gleichzeitig, desto mehr Geld muss ich ausgeben und desto eher muss ich mich mit Flüssigkühlung auseinandersetzen.
  • Derfnam , 30. August 2014 17:42
    Das mit den Kernen ist weiterhin klar (ziemlich jedenfalls, HT zB kann durchaus was bringen, wenn auch noch selten), aber dem Taktargumernt möchte ich widersprechen, tobinho: der 4790K mit 4 GHz Werkstakt müßte demnach ja in allen Spielebenches vorne sein, recht weit sogar, aber dem ist bei weitem nicht so.
  • alterSack66 , 30. August 2014 19:38
    Wenn ich mir die min. FPS ansehe lohnt sich der Aufpreis eher nicht. Die max. FPS sind ja egal. Also mir zumindest.
  • drno , 30. August 2014 20:59
    Man soll schon genau überlegen ob man auf den 2011-3 Sockel draufsteigt und dafür dann überall ein Aufgeld akzeptiert. Immerhin sind die Kerne mit dem Die verlötet.
  • alterSack66 , 30. August 2014 21:01
    Mir reicht meine Sandy :love:  noch. Wüsste nicht wozu ich derzeit noch mehr Leistung brauche. Und wenn doch gehts halt auf 4,5 GHz.
  • derGhostrider , 31. August 2014 10:22
    Seite 12:
    Der "Graph", also diese drei gepfuschten in einem, lassen mir bittere Tränen über die Wangen laufen.

    Das hätte EINE 3D-Fläche sein müssen, nicht drei 2D-Graphen in einer Zeichnung, wobei die Darstellung der Taktrate, die bereits die Achsenbeschriftung stellt, haarsträubend ist.
    Gibt es denn bei euch KEINEN klassischen Naturwissenschaftler oder gar Mathematiker?

    Der Test ist ganz nett - für mich jedoch zu OC-lastig.
  • FormatC , 31. August 2014 12:00
    Es sind 3 ganz normale 2D-Graphen (alles Prozente), die lediglich eine Drehung bekommen haben. Viel mehr kann Excel auch nicht. Noch nicht mal individualisierte Achsenbeschriftungen im Winkel.

    Unterschiedliche Einheiten hätte ich bestimmt nicht vermischt. :) 
  • derGhostrider , 31. August 2014 17:11
    Zitat :
    Es sind 3 ganz normale 2D-Graphen

    EBEN! Das hätte man auch in einen Graphen stecken können, so, wie es die Überschrift zum Graphen auch erwarten lässt.

    Drei Werte, drei Koordinaten pro Punkt
    x,y,z -> Das hätte das Ergebnis gebracht. Ihr müsst ja immer einzelne Messpunkte mit sinnfreien Linien verbinden (damit es hübscher aussieht), aber so hätte es dann eine krakelige Linie im 3D-Koordinatensystem gegeben.

    Zitat :
    Viel mehr kann Excel auch nicht.
    Ach, bitte! Solche Behauptungen sind doch wirklich für die Füße! Hier, schnell zusammengefummelt:


    Das ist eine 3D-Fläche. Soviele Messpunkt hättet ihr gar nicht gehabt, bei euch wäre es noch einfacher gewesen.
  • tobinho , 31. August 2014 17:43
    Zitat :
    Das mit den Kernen ist weiterhin klar (ziemlich jedenfalls, HT zB kann durchaus was bringen, wenn auch noch selten), aber dem Taktargumernt möchte ich widersprechen, tobinho: der 4790K mit 4 GHz Werkstakt müßte demnach ja in allen Spielebenches vorne sein, recht weit sogar, aber dem ist bei weitem nicht so.


    Das stimmt! Also möchte ich hiermit offiziell den ganzen Test in Frage stellen! Aber: Derfnam ist Schuld! ;) 
  • Derfnam , 31. August 2014 17:51
    Maximal Schuldner^^. Bei CB sieht das übrigens ähnlich aus:
    http://www.computerbase.de/2014-08/intel-core-i7-5820k-5960x-haswell-e-test/5/
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