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Benchmark-Ergebnisse: Star Swarm, Thief, Tomb Raider und WoW

Haswell-E ist da: Core i7-5960X, i7-5930K und i7-5820K im Test
Von , Chris Angelini, Kai Tubbesing, Gerald Strömer

Star Swarm Stress Test

AMD nutzt die Star Swarm-Demo, um zu zeigen, wie sehr die CPU-Abhängigkeit über die Mantle-API verringert werden kann. Wir hingegen hofften darauf, die Demo durch Verwendung der DirectX-Version genau gegenteilig einsetzen zu können. Unsere Verlaufsgrafik zum Langzeitvergleich der Frameraten ist jedoch ein einziges, uneinheitliches Wirr-Warr aus unterschiedlichen Verlaufskurven. Es ist schwer zu sagen, ob ein 300 Sekunden langer Durchlauf überhaupt dazu ausreicht, die getesteten Plattformen angemessen gegeneinander antreten zu lassen.

Fairerweise muss hier auf die nicht-deterministische Natur des Stresstests von Oxide Games hingewiesen werden. Wir stoßen hier auf dieselben Probleme wie beim Benchmarken von Arma 3 oder dem Multiplayer von Bettlefield 4: Sobald man hier die KI-Berechnungen hinzunimmt, die nötig sind, um die CPU wirklich zu fordern, unterliegen die Messwerte Schwankungen. Schaltet man die KI-Berechnung hingegen ab, dann erweist sich die Grafikkarte als Flaschenhals.

Thief

Der Core i7-5820K platziert sich an der Spitze eines weiteren Gaming-Charts, erneut gefolgt vom Core i7-4790K. Es ist aber nicht so, dass die Benchmark-Resultate in Thief besonders aufschlussreich wären: Alle verwendeten CPUs sind schnell genug, um damit eine einzelne GeForce GTX Titan ohne Einschränkungen zu betreiben.

Tomb Raider

In Tomb Raider liegt der i7-4790K vor dem i7-5820K, obgleich sich beide Prozessoren hinter Intels Core i7-3970X einordnen. Im Alltagseinsatz wäre allerdings kein Unterschied zwischen den drei verschiedenen Plattformen spürbar – vor allem, wenn man sich einmal die geringen Frame-Zeit-Varianzen vergegenwärtigt.

World of Warcraft

Mit WoW haben wir einen weiteren Spieletitel im Portfolio, der dafür bekannt ist, die Charakteristika einer Plattform übertrieben deutlich darzustellen. Auch dieser Titel kann der Liste jener Spiele zugefügt werden, in denen Intels Core i7-5820K extrem gut abschneidet, wobei der i7-4790K nicht weit zurückliegt. Der Langzeitvergleich der Frameraten zeigt, dass in diesem Benchmark alle CPUs nahe beieinander liegen.

Wenn man das angesichts der geringen Auswirkungen überhaupt so sagen kann, dann beeinflusst die geringere Taktrate des Core i7-5960X die Frame-Zeit-Varianzen negativ. Das gilt allerdings auch für jeden anderen Gaming-Benchmark.

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

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  • fffcmad , 29. August 2014 18:22
    Mich wuerde interessieren wie sich die neuen CPUs schlagen wuerden, wenn das Multithreading nicht durch den traegen RAM ausgebremst werden wuerde. Ich denke mal mehr als DDR4 2666 bekommt ihr wohl nicht hin, weil die Straps dafuer nicht hinterlegt worden sind. Man sollte vom ersten DDR4 Speichercontroller nicht erwarten, das er Berge sprengt.
  • FormatC , 29. August 2014 18:37
    Ich war weit über 3000 ;)  Aber nur just4fun.
  • Derfnam , 29. August 2014 18:44
    Kommen auch Grafiken?
  • FormatC , 29. August 2014 18:52
    Ja, sind im Anflug :D 
  • fffcmad , 29. August 2014 19:53
    Joa, aber nur indem du den BCL hochgezogen hast?
  • FormatC , 29. August 2014 20:00
    Das musst Du sowieso
    125 reicht aber.
  • fffcmad , 29. August 2014 21:14
    Deswegen haben die dann wohl funktioniert, weil die Straps vielleicht gepasst haben. Hat das Uebertakten des Speichercontrollers ueberhaupt was gebracht? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
  • alterSack66 , 29. August 2014 21:55
    Mich wundert das Ergebnis des i7-4790K bei BF 4 etwas. Aber grundsätzlich brauchts in nen Gamer-PC die teueren CPUs nicht.
  • numerobis , 29. August 2014 22:36
    Super Test! Danke!
  • drno , 30. August 2014 04:08
    Wofür das Ganze? Damit irgendwelche überflüssig fette Bloatware noch passabel den Hintern auf den Kisten schwingen kann? Leider - das ist hier nicht nur ausschließlich meine Befürchtung - läutet eine neue Runde an Hardware Power stets auch eine neue Runde an Software-Debakel ein, wobei das üppigst versionierte Debakel in spätestens 3 Jahren wieder gewonnen haben dürfte. Es lassen sich auch alte Kisten jahrelang in Betrieb halten, siehe E6600 und Co. wenn man seinen SW-Kram im Griff hält.
    Bevor ich es vergesse: Die geballt emsige Journalisten Power hat wieder mal eine gute Arbeit abgeliefert! Ebenfalls Danke!
  • tobinho , 30. August 2014 16:31
    Gott sei Dank ein Test mit allen drei "neuen" Varianten, damit die Gamer sehen können, dass der Takt bei Games nach wie vor wichtiger ist, als die Anzahl der Kerne. Je mehr ich zum Gaming dazunehme, also Streamen, Gameplay Editing und das am besten gleichzeitig, desto mehr Geld muss ich ausgeben und desto eher muss ich mich mit Flüssigkühlung auseinandersetzen.
  • Derfnam , 30. August 2014 17:42
    Das mit den Kernen ist weiterhin klar (ziemlich jedenfalls, HT zB kann durchaus was bringen, wenn auch noch selten), aber dem Taktargumernt möchte ich widersprechen, tobinho: der 4790K mit 4 GHz Werkstakt müßte demnach ja in allen Spielebenches vorne sein, recht weit sogar, aber dem ist bei weitem nicht so.
  • alterSack66 , 30. August 2014 19:38
    Wenn ich mir die min. FPS ansehe lohnt sich der Aufpreis eher nicht. Die max. FPS sind ja egal. Also mir zumindest.
  • drno , 30. August 2014 20:59
    Man soll schon genau überlegen ob man auf den 2011-3 Sockel draufsteigt und dafür dann überall ein Aufgeld akzeptiert. Immerhin sind die Kerne mit dem Die verlötet.
  • alterSack66 , 30. August 2014 21:01
    Mir reicht meine Sandy :love:  noch. Wüsste nicht wozu ich derzeit noch mehr Leistung brauche. Und wenn doch gehts halt auf 4,5 GHz.
  • derGhostrider , 31. August 2014 10:22
    Seite 12:
    Der "Graph", also diese drei gepfuschten in einem, lassen mir bittere Tränen über die Wangen laufen.

    Das hätte EINE 3D-Fläche sein müssen, nicht drei 2D-Graphen in einer Zeichnung, wobei die Darstellung der Taktrate, die bereits die Achsenbeschriftung stellt, haarsträubend ist.
    Gibt es denn bei euch KEINEN klassischen Naturwissenschaftler oder gar Mathematiker?

    Der Test ist ganz nett - für mich jedoch zu OC-lastig.
  • FormatC , 31. August 2014 12:00
    Es sind 3 ganz normale 2D-Graphen (alles Prozente), die lediglich eine Drehung bekommen haben. Viel mehr kann Excel auch nicht. Noch nicht mal individualisierte Achsenbeschriftungen im Winkel.

    Unterschiedliche Einheiten hätte ich bestimmt nicht vermischt. :) 
  • derGhostrider , 31. August 2014 17:11
    Zitat :
    Es sind 3 ganz normale 2D-Graphen

    EBEN! Das hätte man auch in einen Graphen stecken können, so, wie es die Überschrift zum Graphen auch erwarten lässt.

    Drei Werte, drei Koordinaten pro Punkt
    x,y,z -> Das hätte das Ergebnis gebracht. Ihr müsst ja immer einzelne Messpunkte mit sinnfreien Linien verbinden (damit es hübscher aussieht), aber so hätte es dann eine krakelige Linie im 3D-Koordinatensystem gegeben.

    Zitat :
    Viel mehr kann Excel auch nicht.
    Ach, bitte! Solche Behauptungen sind doch wirklich für die Füße! Hier, schnell zusammengefummelt:


    Das ist eine 3D-Fläche. Soviele Messpunkt hättet ihr gar nicht gehabt, bei euch wäre es noch einfacher gewesen.
  • tobinho , 31. August 2014 17:43
    Zitat :
    Das mit den Kernen ist weiterhin klar (ziemlich jedenfalls, HT zB kann durchaus was bringen, wenn auch noch selten), aber dem Taktargumernt möchte ich widersprechen, tobinho: der 4790K mit 4 GHz Werkstakt müßte demnach ja in allen Spielebenches vorne sein, recht weit sogar, aber dem ist bei weitem nicht so.


    Das stimmt! Also möchte ich hiermit offiziell den ganzen Test in Frage stellen! Aber: Derfnam ist Schuld! ;) 
  • Derfnam , 31. August 2014 17:51
    Maximal Schuldner^^. Bei CB sieht das übrigens ähnlich aus:
    http://www.computerbase.de/2014-08/intel-core-i7-5820k-5960x-haswell-e-test/5/
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