Intel Core i7-5960X bei 3,5 GHz und mit acht Kernen
1. Kernspannung (Vcore)
Zunächst betrachten wir erneut die Werte für die anliegende Kernspannung, die nun im Mittel bei 1,066 Volt liegt; also etwas höher, als noch bei der Werkseinstellung. Wir haben hierbei keine manuelle Spannungsanhebung im BIOS vorgenommen und belassen es bei der automatischen Anpassung:

2. Leistungsaufnahme
Stellen wir jetzt erneut die am Sensor der VR ausgelesenen Werte denen gegenüber, die wir parallel an der Zuführung zum Mainboard gemessen haben und kalkulieren daraus auch die entstehenden Verluste:

Mit durchschnittlich 18 Watt im Idle (mit Spannungswandlerverlusten 22 Watt) und 108 Watt unter Last (mit Spannungswandlerverlusten 121 Watt) liegt selbst der 8-Kerner bei festen 3,5 GHz Takt für alle Kerne noch recht gut im Rennen. Die 13 Watt Verlust durch die Spannungswandlung kann man angesichts der Gesamtperformance der CPU fast schon vernachlässigen.
| Power Consumption | Idle Average | 100% Load Max | 100% Load Average |
|---|---|---|---|
| CPU 12V-In: | 22 Watts | 141 Watts | 121 Watts |
| CPU Package: | 18 Watts | 110 Watts | 108 Watts |
| VR Loss: | 4 Watts | 31 Watts | 13 Watts |
3. Temperaturen
Die Temperaturen liegen im Idle immer noch gleich niedrig. Unter Last ergibt sich folgendes Bild:
Werfen wir nun noch einen Bick auf das Zeitraffer-Video:
| Temperature T | Idle | 100% Load Out Max. | 100% Load Average (heated-up) |
|---|---|---|---|
| Core: | 27°C | 53°C | 45°C |
| Package: | 29°C | 46°C | n/a |
| Water (In/Out): | 24°C/27°C | 32°C | n/a |
| VR: | 34°C | 47°C | n/a |
Wir emulieren den Core i7-5930K mit sechs Kernen
Da wir im deutschen Testlabor keinen Core i7-5930K für die Messungen nutzen konnten, deaktivieren wir kurzerhand zwei Kerne im BIOS und setzen die maximalen Turbo-Takraten zudem so an, als wäre unser Core i7-5960X ein ganz normaler Core i7-5930K. Bis auf den etwas kleineren Cache sind die CPUs ja vom Aufbau her ziemlich identisch, so dass sich die Werte dann doch recht gut vergleichen lassen.
1. Kernspannung (Vcore)
Diese liegt im Mittel aufgrund der höheren Turbo-Taktraten etwas höher bei 1,072 Volt:
2. Leistungsaufnahme
Erneut stellen wir die am Sensor der VR ausgelesenen Werte denen gegenüber, die wir parallel an der Zuführung zum Mainboard gemessen haben und kalkulieren daraus auch die entstehenden Verluste:
Mit 16 Watt im Idle (mit Spannungswandlerverlusten 20 Watt) und durchschnittlich 84 Watt unter Last (mit Spannungswandlerverlusten 94 Watt) ist der Sechskerner wesentlich sparsamer und für den Heimanwender sicher die interessantere Alternative. Ob sich dieser Trend bei höheren Takraten noch verfestigt, klären wir später.
| Power Consumption | Idle Average | 100% Load Max | 100% Load Average |
|---|---|---|---|
| CPU 12V-In: | 20 Watts | 113 Watts | 94 Watts |
| CPU Package: | 16 Watts | 86 Watts | 84 Watts |
| VR Loss: | 4 Watts | 27 Watts | 10 Watts |
3. Temperaturen
Unter Last ergibt sich folgendes Bild:
| Temperature T | Idle | 100% Load Out Max. | 100% Load Average (heated-up) |
|---|---|---|---|
| Core: | 27°C | 48°C | 43°C |
| Package: | 28°C | 43°C | n/a |
| Water (In/Out): | 24°C/27°C | 31°C | n/a |
| VR: | 33°C | 44°C | n/a |
Auch bei 3,5 GHz hinterlassen beide Varianten noch einen richtig guten Eindruck, wobei besonders die emulierte 6-Kern-CPU zu gefallen weiß.
Für den Enthusiasten, der eine potente Basis fürs Gaming sucht, dürfte sich hier eine gute Offerte herauskristallisieren, die mit Sicherheit auch gut mit Luft zu kühlen sein wird.
- Drei neue CPUs für Enthusiasten
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- Benchmark-Ergebnisse: Synthetische Benchmarks
- Benchmark-Ergebnisse: Real-World-Benchmarks
- Benchmark-Ergebnisse: Battlefield 4, Grid 2 und Metro: Last Light
- Benchmark-Ergebnisse: Star Swarm, Thief, Tomb Raider und WoW
- Leistungsaufnahme: Equipment und Standardtakt
- Leistungsaufnahme: Übertaktung auf 3,5 GHz - 8 vs. 6 Kerne
- Leistungsaufnahme: Übertaktung auf 4,0 GHz - 8 vs. 6 Kerne
- Leistungsaufnahme: Übertaktung auf 4,5 GHz - 8 vs. 6 Kerne
- Leistungsaufnahme: Übertaktung auf 4,8 GHz
- Leistungsaufnahme: Arbeitspeicher
- Energieaufnahme während des Benchmark-Parcours
- Fazit: Intels Haswell-E - Modernste CPU-Architektur für Enthusiasten





125 reicht aber.
Bevor ich es vergesse: Die geballt emsige Journalisten Power hat wieder mal eine gute Arbeit abgeliefert! Ebenfalls Danke!
Der "Graph", also diese drei gepfuschten in einem, lassen mir bittere Tränen über die Wangen laufen.
Das hätte EINE 3D-Fläche sein müssen, nicht drei 2D-Graphen in einer Zeichnung, wobei die Darstellung der Taktrate, die bereits die Achsenbeschriftung stellt, haarsträubend ist.
Gibt es denn bei euch KEINEN klassischen Naturwissenschaftler oder gar Mathematiker?
Der Test ist ganz nett - für mich jedoch zu OC-lastig.
Unterschiedliche Einheiten hätte ich bestimmt nicht vermischt.
EBEN! Das hätte man auch in einen Graphen stecken können, so, wie es die Überschrift zum Graphen auch erwarten lässt.
Drei Werte, drei Koordinaten pro Punkt
x,y,z -> Das hätte das Ergebnis gebracht. Ihr müsst ja immer einzelne Messpunkte mit sinnfreien Linien verbinden (damit es hübscher aussieht), aber so hätte es dann eine krakelige Linie im 3D-Koordinatensystem gegeben.
Das ist eine 3D-Fläche. Soviele Messpunkt hättet ihr gar nicht gehabt, bei euch wäre es noch einfacher gewesen.
Das stimmt! Also möchte ich hiermit offiziell den ganzen Test in Frage stellen! Aber: Derfnam ist Schuld!
http://www.computerbase.de/2014-08/intel-core-i7-5820k-5960x-haswell-e-test/5/