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Intels Vitamin K: Mit Core i7-875K und Core i5-655K jenseits der 4 GHz

Intels Vitamin K: Mit Core i7-875K und Core i5-655K jenseits der 4 GHz
Von , Chris Angelini

Wer bei Intel einen offenen Multiplikator suchte, musste bislang 1.000 Dollar für eine Extreme Edition hinblättern. Mit der K-Serie bringt Intel Overclocking jetzt in den Mainstream. Können die neuen Modelle mit AMDs Black Editions mithalten?

Vor sieben Jahren hatte die Firma Intel eine klare Meinung zum Thema Übertakten: Sie war strikt dagegen und wollte es nach aller Möglichkeit unterbinden. Immerhin stellte Overclocking eine Möglichkeit für skrupellose Händler dar, preiswertere Prozessoren als High-End-Modelle zum entsprechenden Preis zu verkaufen.

Die Wende kam, als Intel den Pentium 4 Extreme Edition mit Gallatin-Kern auf den Markt brachte, der mit 3,4 GHz getaktet war. (Interessant: Vom reinen Takt her lief er damit schneller als das aktuelle Spitzenmodell Core i7-980X Extreme Edition, der es ohne Turbo auf 3,33 GHz bringt.) Für damalige Verhältnisse ein Alleinstellungsmerkmal war der 2 MB große L3-Cache, der für zusätzliche Performance sorgte.

Mit der Zeit differenzierte Intel seine 1.000 Dollar teuren Extreme Editions zunehmend von seinen anderen Desktop-Prozessoren. Der größte Unterschied war, dass die teuren Schwergewichte mit einem offenen Multiplikator ausgeliefert wurden. Das vereinfachte das Übertakten immens, erlaubte es Intel aber gleichzeitig, die Methode offiziell nach wie vor nicht zu unterstützen. Der Haken: Für dieses praktische kleine Feature musste man schon eine ganze Menge Kohle hinblättern – und wer hat schon mal eben 1.000 Dollar oder Euro für eine CPU übrig?

Um die Enthusiasten (trotz des nach wie vor bestehenden Performance-Rückstandes) auf seine Seite zu ziehen, hat AMD im Laufe der Jahre einige Black-Edition-Prozessoren herausgebracht, die ebenfalls über einen offenen Multiplikator verfügen. Natürlich liegen preislich zwischen AMDs und Intels entsperrten CPUs auch Welten. Ein Phenom II X2 555 Black Edition kostet beispielsweise nicht einmal 90 Euro. Selbst AMDs aktuelles Flaggschiff, der Phenom II X6 1090T Black Edition mit sechs Kernen, bleibt noch deutlich unter der 300-Euro-Marke. Das ist nur etwa ein Drittel von dem, was Intels Extreme Editions kosten.

Eins darf man dabei aber nicht aus den Augen verlieren: AMDs Prozessoren kosten weniger, weil sie bei ihrem Standard-Takt langsamer sind. Sie sind also weniger Preisbrecher sondern tragen schlicht einen ihrer Performance angemessenes Preisschild. Dem Overclocker ist der Standard-Takt aber herzlich egal. Er will stattdessen wissen, was passiert, wenn man die Kernspannung erhöht, an der Frequenzschraube dreht und einem Prozessor so richtig Beine macht.

Intel entdeckt die Enthusiasten wieder

Wegen seiner Preisgestaltung und der offenen Multiplikatoren der Black Editions ist AMD vielen Enthusiasten, die gerne die volle Kontrolle über ihr System haben, die sympathischere Firma. Viele kaufen genau aus diesem Grund schon aus Prinzip AMD-Hardware. Das mag nicht jeder so sehen, doch spiegelt sich diese Meinung in vielen Leserkommentaren wieder.  

Inzwischen sieht auch Intel das Thema Overclocking und den Enthusiast Bereich sehr viel lockerer – man könnte sogar sagen: sportlicher. Das äußert sich nicht nur in den High-End-Prozessoren, sonder auch in flexibleren Mainboards und sogar der Skulltrail-Plattform mit ihren beiden Prozessorsockeln. Eins hat sich aber nie geändert: Nach wie vor sind die spannendsten Produkte gleichzeitig die teuersten. Das widerspricht eigentlich dem Grundgedanken des Overclocking, nämlich aus bezahlbarer Hardware das Maximum herauszuholen, so wie einst beim legendären Celeron 300A.

Offenbar gab es bei Intel aber einen Sinneswandel: Die Firma tut etwas fast schon unglaubliches und bricht AMDs bisheriges Monopol, indem sie nun auch bezahlbare Prozessoren mit offenem Multiplikator anbietet, die das Potential haben abzugehen wie Schmidts sprichwörtliche Katze. Die beiden Neuen heißen Core i7-875K und Core i5-655K. Sieht man vom angehängten K, dem offenen Multiplikator und den wählbaren Speicherteilern ab, sind sie mit zwei bereits verfügbaren CPUs identisch, dem Core i7-870 (2,93 GHz) und Core i5-650 (3,2 GHz).

Der Core i7-875K baut natürlich auf Intels in 45 nm gefertigtem Lynnfield-Design, verfügt über vier Kerne, Hyper-Threading und Turbo Boost und besitzt 8 MB L3-Cache. Der Dual-Channel-Speichercontroller sitzt direkt im Prozessorkern, was den Datentransport beschleunigt. Laut Intel nutzt der Core i7-875K genau dieselbe Revision wie die bislang vorgestellten Lynnfield-CPUs.

Prozessor
Normaler Takt
Offene Multiplikatoren
Turbo Takt
Kerne/ Threads
L3 Cache
Speicher
TDP
Preis*
Core i7-980X
3,33 GHz
Core, DDR3, Spannungbis zu 3,6 GHz
6/12
12 MB
3 x DDR3-1066
130W
$999
Core i7-875K
2,93 GHz
Core, DDR3, Spannungbis zu 3,6 GHz
4/8
8 MB
2 x DDR3-1333
95W
$342
Core i7-860
2,8 GHz
DDR3 (bis zu 1.600 MT/s)
bis zu 3,46 GHz
4/8
8 MB
2 x DDR3-133395W
$284
Core i5-655K
3,2 GHz
Core, DDR3, Spannungbis zu 3,46 GHz2/4
4 MB
2 x DDR3-133373W
$216
Core i5-650
3,2 GHz
n.V.
bis zu 3,46 GHz2/4
4 MB
2 x DDR3-133373W
$176

*offizieller Listenpreis in US-Dollar, laut Intel

Im Core i5-655K steckt hingegen der Clarkdale-Kern in 32 nm. Er verfügt über zwei echte Prozessorkerne, die dank Hyper-Threading bis zu vier Threads parallel verarbeiten können. Der Turbo Boost ist auch hier mit an Bord, der L3-Cache aber mit 4 MB weit kleiner. Der Speichercontroller des Clarkdale befindet sich zwar auch auf dem Prozessorträger, aber zusammen mit einem Grafikkern in einem separaten Die. Erwartungsgemäß beherrscht die CPU außerdem die AES-NI Befehle.

Da beide CPUs Intels LGA-1156-Interface nutzen, bieten beide von sich aus nur 16 PCIe-2.0-Lanes. Das schränkt die Flexibilität der Plattform für Konfigurationen mit mehreren Grafikkarten durch CrossFireX oder SLI ein. Für diesen Test haben wir uns aber für eine Radeon HD 5970 entschieden, die auf ihrer Platine zwei GPUs trägt. Für dieses Grafik-Schwergewicht sind die 16 Lanes genau richtig.

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  • Derfnam , 28. Mai 2010 06:53
    Nette neue Chips. Aber der äußerst fade Beigeschmack, den AMDs BE schon seit einer ganzen Weile hat, bleibt (ja, den gestrichenen Dreikerner 720 BE mal außen vor). CPUs, die schon ziemlich am Limit laufen -speziell der 965er- tendieren in meinen Augen stark in Richtung Kundenverarsche. Von 3,4 auf 4 GHz. Wow. 600 MHz. Lächerlich.
    Was die zu Beginn gestellte Frage, ob die beiden K-CPUs mit AMDs BEs wohl werden mithalten können, ziemlich sarkastisch klingen läßt.
  • f1delity , 28. Mai 2010 07:36
    Du solltest aber nicht vergessen, dass 4GHz für so ziemlich alles im Privatbereich ausreichen, vor allem bei dem Hexacore ist das nicht schlecht.

    Sind auch immerhin noch etwas über 20%, also gar nicht mal so schlecht, wenn man es mit CPUs von vor einigen Jahren vergleicht. Habe aber irgendwie das Gefühl, das jeder seit der Core2Duo/Core2Quad-Reihe ein Plus von mindestens 800MHz für selbstverständlich hält.

    Schöner Test, hätte allerdings im Chart der Leistungsaufnahme gerne noch den Vergleich mit den Standard-Clocks.
  • kevchen , 28. Mai 2010 09:08
    Intel hat mit der aktuellen Prozessorarchitektur echt ein goldenes Händchen. Es spricht (leider) nichts gegen diese Intel CPUs.
    Bleibt AMD nur zu wünschen, dass sie die 28 oder 35nm-Produktion in den Griff bekommen.
    Gruß
  • Derfnam , 28. Mai 2010 09:31
    Naja, f1delity, es geht demjenigen, der sich eine CPU mit offenem Multi kauft, selten um das, was ausreicht, oder?
    Der Hexa ist einigermaßen akzeptabel, aber ist es nicht so, daß du de facto jede Intel-CPU seit C2D/Q um die von dir genannten 800 MHz hast übertakten können? Mindestens?
  • grimm , 28. Mai 2010 09:33
    Für mich zeigt der Test eher, dass AMD Preis-Leistungs-mäßig weiterhin vorne liegt. Der "billige" 965 zieht den 875K teilweise ab und liegt ansonsten maximal 8 % hinter der deutlich teureren CPU.
    Aus Sicht der Daddelköppe führt eigentlich kein Weg an AMD vorbei.
  • Diesel_im_Blut , 28. Mai 2010 09:47
    Also ich finde den test interessant. Aber mein Favorit wäre aktuell immer noch der Phenom II X6 1090T. Einfach weil ich davon ausgehe, dass künftig 6 Kerne mehr bringen als 4.
    Vor 2 Jahren wars doch noch so, flotte 2-Kerner für viel Geld waren in Spielen schneller als 4-Kerner. Aber heute ist es anders rum. Man hat von einem 4-Kerner mehr, auch wenn dei CPU schin 2 Jahre alt ist. Bei meinem Q6600 @ 3 GHz verspüre ich noch nicht das Bedürfnis, ihn auszumustern.
  • avatar_87 , 28. Mai 2010 10:09
    DerfnamNette neue Chips. Aber der äußerst fade Beigeschmack, den AMDs BE schon seit einer ganzen Weile hat, bleibt (ja, den gestrichenen Dreikerner 720 BE mal außen vor). CPUs, die schon ziemlich am Limit laufen -speziell der 965er- tendieren in meinen Augen stark in Richtung Kundenverarsche. Von 3,4 auf 4 GHz. Wow. 600 MHz. Lächerlich.Was die zu Beginn gestellte Frage, ob die beiden K-CPUs mit AMDs BEs wohl werden mithalten können, ziemlich sarkastisch klingen läßt.


    Als Kundenverarsche würde ich das nicht bezeichen. Letztlich erkundigt sich ohnehin jeder Overclocker nach dem OC Potenzial der BE CPU's. Der Rest lässt die Finger vom Übertakten. Auch ohne freien Multi bzw. OC bieten die AMD CPU's ein hervorragendes Preisleistungsverhältnis. BE ist nur ein Zusatz den man gerne mitnimmt. Irgendwie muss AMD ja versuchen sich gegen den Giganten Intel zu behaupten.
    Als verarsche empfinde ich, dass Intel gleich 2 Sockel bringt die beide noch Ende des Jahres auslaufen sollen, ohne dass bis jetzt irgendetwas neues, interessantes (den schweineteuren 6-Kerner mal außen vor) dafür erschienen ist. Wenn ich zu einem neuen Sockel, speziell dem LGA 1156 greife, erwarte ich doch, dass ich zumindest ein Mal in der Lage bin sinnvoll aufzurüsten.
  • Anonymous , 28. Mai 2010 10:28
    Zitat :
    CPUs, die schon ziemlich am Limit laufen -speziell der 965er- tendieren in meinen Augen stark in Richtung Kundenverarsche. Von 3,4 auf 4 GHz. Wow. 600 MHz. Lächerlich.

    ??? Kundenverarsche
    Der Kunde bekommt das was er wollte. Man kauft doch auch kein Auto, dass laut Hersteller 340km/h fahren kann und beschwert sich dann, dass es nur 400km/h schafft...
    Es ist schade, aber keine Kundenverarsche. 4GHz liegt eh oberhalb des Sinnvollen. Sinnvoll betrachte ich bei AMDs um die 3,5GHz danach explodiert langsam die Verlustleistung. Es ist immer noch erstaunlich, wie gut AMDs 45nm mit den Intels vor allem bei Spielen mithalten. Allein der Shrink auf 32nm wird AMD wieder nah an Intel ranbringen und dann noch die neue Architektur. Ich bin so gespannt.
  • drno , 28. Mai 2010 10:30
    Bewegen wir uns mal in Gedanken weg von der Computertechnik und dem TIC TAC TOE hinein in den Automobilbau der 80er. Wenn die Serie nach üblichen 4 - 7 Jahren Laufzeit abgeschrieben und die Entwicklungs-kotzen längst schon wieder drinne waren, aber der Verkauf dafür ein wenig lahmte, gabs den Opel Rekord "Olympia", den Käfer "Weltmeister" und andere mehr. Da hat man den schwachen Absatzzahlen dadurch Beine gemacht, indem man die Kiste mit guten Extras vollgepackt aber den Preis unten beim Basismodell gelassen hat. Das isses doch hier mit der Computerei genauso. Einen freien Multi = ohne Abregler einzubauen, kostet doch Intel keine Marie, holt aber sicherlich einige Leute, die schon einen Amende ins Kalkühl gezogen haben, zurück zum "BIGBLUE" Intel.

    Und: Der 1155 Sockel kimmt neu, vielleicht noch anderes mehr, jetzt werden die alten Bräute billig noch mal frischgemacht.
  • druffY , 28. Mai 2010 10:55
    Super, gefällt mir! Cool, dass Intel diesen Schritt gewagt hat.
    Ich hätte es toll gefunden, wenn man bei allen 4 Modellen wenigstens
    noch die Originaltaktungen mitgemessen hätte, um den Leistungsunterschied
    zwischen original und übertaktet vergleichen zu können.
  • klomax , 28. Mai 2010 11:39
    DerfnamCPUs, die schon ziemlich am Limit laufen -speziell der 965er- tendieren in meinen Augen stark in Richtung Kundenverarsche. Von 3,4 auf 4 GHz. Wow. 600 MHz. Lächerlich.


    Wenigstens wird man von AMD kostengünstig und im Hinblick des besseren Preisleistungsverhältnisses verarscht.

    So lässt man sich doch gerne verarschen, oder?


    Wer gehobene Anwendungen, nicht nur Spiele, nutzt, der kann und will auch deutlich mehr Geld für deutlich teuere CPUs ausgeben, und da kommt man an Intel sehr oft nicht vorbei.

    AMDs 1090T, das zeigte aber schon blurays schöner Praxisbericht, ist das für viele interessantere Produkt. - Und wegen ein paar Game-Frames weniger macht sich da keiner mehr ins Hemd und legt knapp 1000 Euronen auf'n Tisch. ;) 
  • Derfnam , 28. Mai 2010 12:43
    In meinen Augen wäre ein 945er mit offenem Multi die einzig Sinn ergebende Variante gewesen: geringe TDP (ja, kam auch erst später, ist bekannt) und hohe Ausbeute beim OC.
    Also so, wie Intel es jetzt macht.
    Eine CPU von Haus aus zu übertakten (und sowohl 955 als auch 965 sind nix anderes als hochgezüchtete 945er) UND noch als BE zu verkaufen, das ist in meinen Augen Kundenverarsche und das werde ich auch weiterhin so sehen. Zumal das Potential ja -wie schon angesprochen- schlecht bis erbärmlich ist.
    Wie schon Dieter Nuhr so richtig sagte (sinngemäß): 'Ich laß mich ja gern verarschen, aber n bißchen Mühe sollen die sich schon geben.'
    Die seh ich nicht. Die Kiddies sehen 3,4 GHz und machen dicke Backen, dabei wird das Dingen von einem i5-750 mit 2,67 GHz in die Schranken verwiesen, der auch noch ein sehr gutes Übertaktpotential bietet. D'oh.
  • avatar_87 , 28. Mai 2010 12:56
    So ist das halt. Wenn Intel hinter AMD stehen würde dann würden sie das selbe tun. Firmen sind nicht "nett". Ihnen gehts nur um Profit. Der 965 BE ist wirklich für Kiddies. Da stimm ich Manfred gerne zu. Aber wenn AMD damit ein bißchen mehr Geld verdient um Intel paroli bieten zu können, dann ist mir das recht. Letztlich sind allein die günstigen BE's daran "Schuld", dass Intel mit den K's nachzieht.
  • Pascha , 28. Mai 2010 16:32
    Schöner Test.
    Also ich finds mal wieder erstaunlich wie der kleine Dual Core mithält und den 965BE sowie teils den 1090t versägt.
    Auch wenn ich mir bei solchen Tests grundsätzlich Anno1404 und GTA4 dazu wünschen würde.
    Was mich aber immer noch wurmt, ist warum die Redaktion noch nicht auf den Gedanken gekommen ist den I3 530 gegen die dicken Jungs von AMD antreten zu lasssen. Wie oben im Test schon bemerkt ist es des Overclockers Seele, aus möglichst günstigen CPU´s viel raus zu holen.
    Der I5 655K ist schlichtweg zu teuer.


  • Derfnam , 28. Mai 2010 16:46
    Mangels i3-530K, schätz ich, Pascha. Es wurden bezahlbare Prozessoren mit offenem Multiplikator getestet.
    Wollt eh nur grimm fragen, welchen Test er gelesen hat. Der hier kann es nicht sein. 8 %? Und 'teilweise abziehen'? Außer in Dirt2 und einem Bench? Bring mal die Kirche ins Dorf zurück, bitte, es wundern sich schon 8% der Bewohner, wo die ist ;) .
  • grimm , 28. Mai 2010 17:57
    Deshalb schrob der grimm auch, dass aus Sicht der Daddelköppe kein weg an den AMDs vorbei führt. Von wegen Preis-Leistung. Ihr glaubt ja wohl selbst nicht, dass die hier getesteten Intels der Maßstab für dassind, was die im Markt erhältlichen leisten. 4,66 GHz mit Luftkühlung. Wozu dann überhaupt noch i5-750, i7-860 und Konsorten anbieten?
    Und beim Vergleich i5-750 und 965 BE ist nach meinem Infostand beinahe Gleichstand (mehr als 5-10% Abweichung findest du da nicht - bei Games). Siehe dazu die entsprechenden Benchs auf Computerbase, hier und in der vorvorvorletzten c't. Und deshalb kostet der i5-750 auch mehr. Wenn die gleich viel kosten würden, würd ich den Intel nehmen. Aber so...








  • Pascha , 28. Mai 2010 20:21
    Man braucht doch auch keinen i3 530 mit offenem Multi. Den kannste genauso gut übern QPI übertackten. Den bekommt man auf jeden Fall ähnlich hoch.
    Macht auf jeden Fall mehr Sinn wie die teureren i5 Duals. Den Turbo tut man eh deaktivieren wenn man über 4 GHz hinaus möchte.

    Das der nicht zur Überschrifft passt is mir auch klar, aber vielleicht liest das ja wer von der Redaktion der sich denkt: Hmnnnn, das könnte ein feiner Test werden mit dem I3 530 ;) 


  • Desolator , 29. Mai 2010 01:31
    Ich bin da auch mehr auf Derfnams Seite. Der 965 BE ist doch ein Witz für sich. Kommt genau so weit wie der 955 BE und der 945. Huch woran das wohl liegt.
    Wenn man einen i5-750 auf die Leistungsaufnahme des 965 BE taktet, sieht das Teil kein Land mehr. Deshalb ist der i5-750 teurer. Ganz zu schweigen vom besseren Fertigungsprozess.

    Sie hätten den i7-870 schon mit einem freien Multi machen sollen.
  • klomax , 29. Mai 2010 12:55
    lieb gemeinte Ironie AN

    Desolator und Derfnam sind schon regelrechte Teufelskerle: Stürmen immer an vorderster Front mit aufgepflanzten Intel-Bajonett in die Gräben der AMD-Stellung.

    Am Ende stellen sie irritiert fest, dass die AMD-Führung schon vor Jahren dieselbe Stellung aufgegeben hatte.

    lieb gemeinte Ironie AUS

    ;) 
  • Desolator , 29. Mai 2010 13:17
    Stürmt niemand vor ist die Stellung aber auch nicht eingenommen, selbst wenn sie leer steht. ;) 
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