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Benchmarks: Audio-/Video-Konvertierung

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Da Apples iTunes nur einen Thread nutzt, bringen die beiden zusätzlichen Rechenkerne des Core i7-980X keine Punkte. Stattdessen wird in diesem Test die Taktrate die bestimmende Größe darstellen. Deshalb schiebt sich der Core i7-570 auch vor den teureren Core i7-920, der zwar Hyper-Threading beherrscht, aber nur eine konservativere Form des Turbo Boost nutzt. Natürlich ist der Core i7-980X auch hier schnell, doch lohnt sich der Aufpreis absolut nicht, wenn die Anwendungen, die auf ihm laufen, nicht alle sechs Kerne nutzen können.

Im Gegensatz zu iTunes kann MainConcept ganz offensichtlich die sechs Kerne des Gulftown voll auslasten. Die Anwendung ist geradezu ein Musterbeispiel für Skalierbarkeit: Bei gleicher Taktrate liegt der Core i7-980X dank seiner beiden zusätzlichen Kerne im gleichen Rahmen vor dem Core i7-975, wie dieser dank Taktvorteil vor dem Core i7-920 mit 2,66 GHz liegt. Der Core i7-920 zieht seinerseits dank Hyper-Threading dem ebenfalls mit 2,66 GHz getakteten Core i5-750 davon – und zwar praktisch um genau denselben Wert. Der Phenom II X4 kann sich knapp vor den etwas teureren Core i5-750 schieben, muss sich aber allen Core-i7-CPUs deutlich geschlagen geben.

Wie MainConcept bevorzugt auch das frei verfügbare Video-Konvertierungstool HandBrake Mehrkern-CPUs. Wer viele Videos konvertieren möchte, wird mit dem Core i7-980X einen geeigneten (wenngleich teuren) Unterbau finden. Die Sechskern-CPU ist deutlich schneller als Intels bisheriges Flaggschiff i7-975. Wenn man dann noch bedenkt, dass die beiden gleich viel kosten sollen, fällt die Entscheidung für den Core i7-980X in diesem Fall nicht schwer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird noch attraktiver, wenn man die Performance des ehemaligen und des neuen Spitzenmodells mit der des i7-920 vergleicht und merkt, wie viel mehr man fürs gleiche Geld bekommt.

Erneut kann der preiswertere Phenom II X4 den Core i5-750 um ein paar Sekunden hinter sich lassen.

Auch beim Konvertieren ins DivX-Format setzt sich Intels Core i7-980X an die Spitze und überholt das alte Spitzenmodell um mehr als 30 Sekunden. Der Xvid-Test wollte auf dem Sechskerner jedoch nicht durchlaufen und hängte sich kurz vor Ende des Transkodierungs-Jobs auf. Laut Intel liegt das an einem Bug im Xvid-Codec, der die Erkennung der Kernzahl beim Prozessor betrifft. Ein ähnliches Phänomen betraf auch AMDs Phenom II X3, als er frisch auf den Markt kam. Kein anderer Benchmark in unserem Parcours hatte Probleme damit, auf einem Prozessor zu laufen, dessen Core- und Thread-Zahl nicht durch eine Zweierpotenz zustande kommt.

Viel hätten wir vom Core i7-980X mit dem Xvid-Codec ohnehin nicht erwartet, da er ganz offensichtlich mehr auf Taktfrequenz als auf Kernzahl reagiert. Deshalb liegt hier zur Abwechslung der Phenom II X4 vorn, gefolgt vom Core i7-975 mit 3,33 GHz. Der Core i5-750 kann sich dank seines aggressiveren Turbo-Modus vor den nominell gleich schnellen Core i7-920 schieben, der das Schlusslicht markiert.

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Cris-Cros 11/03/2010 06:19
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-0+

Mir persönlich fehlt bei den Spiele Benchmarks eindeutig GTA IV. Das Spiel schreit ja nach Prozessorleistung.

Gudi 11/03/2010 09:20
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-5+

Für so ein "trockenes" Thema wie einen CPU-Test, ist der Artikel erfreulich unterhaltsam geschrieben. :-)

Intel macht konsequent da weiter wo sie aufgehört haben. Eine klasse CPU, die aber wohl nicht viele Abnehmer finden wird. An den Empfehlungen bei zusammen zu stellenden Rechnern wird sich aus meiner Sicht nichts ändern. Für Zocker sind die PhenomII X4 nach wie vor die wohl interessanteste Variante, auf Augenhöhe bewegt sich der i5-750.

Es ist halt eine Spezial-CPU mit kleiner Zielgruppe aber hohem "Habenwollen-Faktor". (Ferrari lässt grüßen) Wenn der Weihnachtsmann zweimal klingelt :-)

wiemi 11/03/2010 09:29
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-10+

Bald braucht man beim Taskmanager einen Horizontalen Scrollbalken.

SolidSnake001 11/03/2010 10:10
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--2+

Bestimmt sitzen da einige Redakteure auf glühenden Kohlen wenn ausgeknobelt wird wer das Prachtstück behalten darf xD

avatar_87 11/03/2010 10:17
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-3+

Ich denke kaum, dass sich ein Spieler so etwas leistet. Es ist auch vollkommen unnütz. Im professionellen Einsatzbereich werden die 6 Kerne (12 Threads) offensichtlich ganz gut genutzt. Und da bleibt abzuwarten wie er sich gegen AMD's noch im März erscheinenden 12-Kerner (2.2GHz) schlägt.
Ich wünsch AMD auf jeden Fall viel Glück, denn Konkurrenz belebt das Geschäft.

anonymous 11/03/2010 11:11
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-4+

Wow, schön dass ihr positive Worte für den AMD findet und es eine vernünftige Empfehlung gibt, dass das Geld für Spieler eigentlich besser in der Grafikkarte angelegt ist. Dickes Lob dafür und Lob hab ich nicht oft für THG.
Der Prozessor ist natürlich schon der Wahnsinn, was Intel da hingestellt hat, wenn auch für die meisten ohne praktischen Wert. Die Software kann ja der CPU Entwicklung fast nicht mehr folgen, nicht so wie früher wo ne CPU nach einem Jahr schon veraltet war. Ich komm auch in Spielen immernoch wunderbar mit meinem X2 auf 3,45GHz aus. Keine Frage es gibt Leute, die mit der Leistung was anzufangen wissen, aber für eben so viele wird es doch einfach darum gehen beim Schwanzvergleich der Benchmarks nen Zipfel vorne zu sein, deshalb wird sich so ein absolutes Spitzenprodukt wohl auch zu so einem Preis verkaufen, bis dann AMD seinen X6 in 45nm und gesenktem Takt raus hat. Hoffentlich klappt es wirklich bis 2011 mit dem Wechsel auf 32nm bei AMD. Im High-End-Bereich mach ich mir trotz Thuban ernste Sorgen. Im mittleren und unteren Bereich jedoch nicht.

klomax 11/03/2010 11:25
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-6+

Shaggys "Mr Bombastic" ist mir spontan als Werbemelodie für den Rechenknecht hier eingefallen...:)

avaka 11/03/2010 11:56
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-3+

Schon ein nettes Spielzeug. So als Basis für ne Heimworkstation mit 2 Fermi-Quadros, 24GB RAM und super schnelles Festplattensystem und ab geht die Post. Für ne Bewegungsanalyse mit 100 bewegten (und kollidierenden) Teilen zuckt das Ding dann mal müde mit den Schultern und rotzt das in ner halben Stunden durch^^

Ich finds übrigens auch sehr nett, dass in dem Test öfter mal auf die Frage "Braucht man das?" hingewiesen wird. Dieser Punkt inklusive der unterhaltsamen Präsentation macht den Test echt lesenswert.

fffcmad 11/03/2010 12:22
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-2+

wiemi :
Bald braucht man beim Taskmanager einen Horizontalen Scrollbalken.



Du kannst alle drölf Balken zu Einen zusammenfassen. Oder du machst mal Doppelklick auf die Skala.

klomax 11/03/2010 12:36
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-0+

Es macht bestimmt mehr Spaß, 12 tänzelnde Blockdiagramme zu beobachten.:D


Sameneulmann 11/03/2010 15:38
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-4+

Freue mich jetzt schon auf die ersten Angebote in der Bucht:
"Der erste Prozessor mit fast 20Ghz und noch 12 CPUs". ;-)

kaan 11/03/2010 16:39
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-1+

Leistung beeindruckend, Stromverbrauch immer noch Katastrophal, INTEL und AMD müssen lernen Stromsparender zu werden. IBM und SPARC können es ja auch.

pescA 11/03/2010 16:46
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-0+

zum thema konkurenz ist gut für entwicklungen:
999$!!!

fffcmad 11/03/2010 16:52
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-3+

IBM und SPARC fertigen eine Andere Art von Prozessor. Aepfel und Birnen. Auch wenn sie identische Techniken verwenden, die Strukturen und Konzepte sind weltverschieden. Und nein, sie lassen sich nicht uebertragen. AMD und Intel tun ihr Moeglichstes. Solange es wirtschaftlich ist. Was nuetzt die ein Energiesparverfahren, was der Endverbrauchen nicht bezahlen will/ kann?

benzi 11/03/2010 18:12
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-0+

GTA IV fehlt in dem Test wirklich. Mit dem (inofiziellen) Graka-Speicher-Patch konnte ich mit meinem GTX280 SLI-System mit I7-920 in 2560x1600 mit den höchsten Einstellungen 40fps erreichen. Solch eine Prozessorlast hab ich vorher und nacher nie mehr gesehen. Für den vorgestellten Prozessor wahrscheinlich das einzige Spiel, das ihn wenigstens ein bisschen beschäftigen könnte, lol.

Levi88 11/03/2010 18:18
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-2+

Nettes Teil, für mich aber uninteressant ;).
Mit Surfen, Emails abrufen und ab und zu mal spielen krieg ich ja nichtmal einen Quad voll. Werd mir dennoch erstmal nochmals einen Quad aufs Board schnallen und abwarten, was die nächsten 2 Jahre so bringen. Die Mehrleistung ist mir zu gering, um einen kompletten Plattformwechsel zu vollziehen.

Zum Thema 999$, es ist wie meistens. Das erste Modell ist nunmal die EE. Das war schon immmer so. Bei dem Takt und 2 Kernen zuwachs muss ich ehrlich zugeben, finde ich das auch einigermaßen gerechtfertigt. Eher noch als bei einer neuen Architektur oder gar Shrink.
Man wird ja nicht gezwungen, dass Teil zu kaufen, aber auch hier im Forum gibts offensichtlich einige, die mit der Rechenpower was anfangen können und sich daher dafür interessieren.

Zusammen mit einem GTX 480 TripleSLI könnte man das Ding sicher auch in Spielen ausreizen ;). Ein günstiger Stromanbieter sollte aber schon vorhanden sein ;).

@ Taskmanager: Wäre ehrlich gesagt für mich der einzige Grund für dieses Stück Silizium :D, dass ist einfach geil wenn man da so 12 Bälkchen hat hehe.

Desolator 11/03/2010 19:15
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-0+

@Cris-Chros: ab 4 Threads bekommt man in GTA IV keine Mehrleistung mehr. Bei Hardwareluxx, haben sie den i7-980X auch mit GTA IV getestet: gleiche Performance wie i5-750.

foxtrot 11/03/2010 19:45
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-0+

was mir fehlt ist der I7 860 als verlgeich 4/8 core/thread bei den Lynnfields.

derGhostrider 12/03/2010 02:44
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-2+

GTA läuft auf keinem System mit mehr als 4 Kernen schneller als auf einem mit vier Kernen. Der Grund ist einfach: Es ist und bleibt eine unglaublich schlechte Konsolen-Portierung, die hardcoded für 3 Rechenkerne geschrieben wurde. Warum läuft es dann auf vier Kernen besser als auf dreien? => Die Hintergrundtasks werden auf den vierten Kern verschoben. Aber ob das nun vier, sechs oder 112 Kerne sind ist herzlich egal für dieses Spiel.

----

@kaan:

Zitat :IBM und SPARC können es ja auch.
Schau Dir bitte mal den Stromverbrauch eines POWER 6 oder POWER 7 an und dann wiederhole das nochmal.

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