Corsair erneuert CX-M-Netzteile mit DC-DC-Technik

Unter der Haube steckt weiterhin Technik aus dem Hause CWT mit einer Double-Forward-Schaltung im Primärbereich und 80-Plus-Bronze-Effizienz. Im Sekundärbereich setzt Corsair jetzt hingegen auf DC-DC-Technik. So können +3,3-, +5- und +12-Volt Spannung unabhängig voneinander geregelt werden. Im Vergleich zur gruppenregulierten Technik der der älteren Builder Series CX- und CX-M-Netzteile kann die Spannungsregulierung so massiv verbessert werden.

Insbesondere das Verhalten bei asymmetrischer Belastung, wie sie beispielsweise in leistungsfähigen Gaming PCs mit nur einer SSD als einzigem Laufwerk oder umgekehrt in File-Servern auftritt, profitiert massiv. Technisch ähneln die neuen CX-M also eher den Deutschland-exklusiven Vengeance-Modellen als dem gleichnamigen Vorgänger.

Überstromschutz (OCP), Überlastungsschutz (OPP), Kurzschlussschutz (SCP), Über- und Unterspannungsschutz (OVP/UVP) sowie eine Sicherung gegen Überhitzung (OTP) sind an Bord. Das Schutzschaltungspaket ist damit vollständig, allerdings verzichtet Corsair bei allen neuen CX-M auf eine Aufteilung der +12-Volt-Leistung (Multi-Rail-Technik).

Die neuen CX-M kombinieren daher grob die Leistung der Vengeance-Netzteile mit Single-Rail-Aufbau und leicht günstigeren Preisen. Zudem kommt bei den jetzt in Europa angebotenen CX-M-Modellen auf der Sekundärseite eine Mischung aus 105-Grad-Elektrolytkondensatoren der Marken Nippon-Chemicon, Suscon und Samxon sowie Polymer-Feststoffkondensatoren zum Einsatz, während sowohl die Vengeance-Modelle als auch die erste Charge der neuen Builder Modular Series in den USA auschließlich mit japansichen Elkos und Feststoffkondensatoren bestückt waren.

Die Vengeance-Modelle bleiben daher überlegen, der Abstand zum CX-M ist jedoch deutlich geschrumpft. Bei der Entscheidung für die CX-M-Serie empfiehlt sich daher der Griff zu den aktuellen Modellen mit 450, 550, 650, 750 und 850 Watt. Die älteren Varianten mit 430, 500 und 600 Watt sollte man hingegen meiden.

Die nicht-modularen CX-Modelle sind bis dato noch nicht aktualisiert und setzten bis auf weiteres auf veraltete gruppenregulierte Elektronik, die insbesondere in schnellen Rechnern mit wenigen Laufwerken oft nicht die gesamte Nennleistung ohne massive Spannungsabweichungen bereitstellen kann.

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1 Kommentar
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  • capparezza
    Klingen interessant, preislich bleiben die sicher auch am Boden. Bin mal auf Tests gespannt ;)
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