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Corsair Vengeance: Multi-Rail-Netzteile exklusiv für Deutschland

Von , Philip Pfab - Quelle: Corsair | B 1 kommentare

Mit den vier Modellen der Vengeance-Reihe legt die US-amerikanische Marke Corsair erstmals eine eigene Netzteil-Serie mit Bronze-Effizienz speziell für den deutschen Markt auf – inklusive Multi-Rail.

Insgesamt sind ab sofort vier Modelle verfügbar: Vengeance 400 und 500 Watt verfügen über feste Kabel, Vengeance 550M und 650M sind teil-modular ausgeführt. Corsair konzentriert sich bei den neuen 80-Plus-Bronze-Modellen mit mindestens 82 bis 85 Prozent Effizienz  folglich auf den absatzstärksten Bereich von 400 bis 650 Watt. Im Vergleich zu den bisher in diesem Bereich erhältlichen CX-M-Netzteilen spendiert der Hersteller den Vengeance-Modellen einige bedeutende Verbesserungen.

Unter der Haube steckt weiterhin Technik aus dem Hause CWT mit einer Double-Forward-Schaltung im Primärbereich. Im Sekundärbereich setzt Corsair jetzt hingegen auf DC-DC-Technik. So können +3,3-, +5- und +12-Volt Spannung unabhängig voneinander geregelt werden. Im Vergleich zur älteren gruppenregulierten Technik des CX-M kann die Spannungsregulierung so massiv verbessert werden.

Insbesondere das Verhalten bei asymmetrischer Belastung, wie sie beispielsweise in leistungsfähigen Gaming PCs mit nur einer SSD als einzigem Laufwerk oder umgekehrt in File-Servern auftritt, profitiert massiv.

Die zulässige Umgebungstemperatur für den Dauerbetrieb bei Volllast steigt von 30 auf 40 Grad. Zudem investiert Corsair in die Qualität der Kondensatoren und verbaut nach eigenen Angaben ausschließlich Modelle japanischer Marken. Die Garantiezeit wird auf fünf Jahre erweitert. Für den notwendigen Luftstrom sorgt weiterhin ein 12-cm-Lüfter mit Gleitlager.

Das Interessanteste an der Einführung der Vengeance-Modelle ist, dass Corsair erstmalig Sondermodelle für den deutschen Markt mit seinen spezifischen Anforderungen auflegt. Während beispielsweise in den USA gegenwärtig die bisherigen CX-M-Modelle durch eine verbesserte Revision mit gleichem Namen ersetzt werden, werden hierzulande technisch sehr ähnliche Netzteile mit Anpassungen im Detail unter komplett neuem Namen eingeführt.

Corsair nutzt den Generationswechsel zudem, um zusätzlich zu den erwähnten Änderungen bei den deutschen Modellen die im deutschsprachigen Raum oft bevorzugte Multi-Rail-Technik einzusetzen. Corsair Vengeance 400, 500 und  550M verfügen über drei getrennt gesicherte +12-Volt-Leitungen, das 650-Watt-Modell sogar über deren vier.

Der integrierte Überstromschutz (OCP) kann daher durch den niedrigeren Schwellenwert zur Auslösung besonders wirksam gestaltet werden. Zusätzlich sind Überlastungsschutz (OPP), Kurzschlussschutz (SCP), Über- und Unterspannungsschutz (OVP/UVP) sowie eine Sicherung gegen Überhitzung (OTP) an Bord. Das Schutzschaltungspaket ist damit vollständig.

Corsair positioniert die Vengeance-Netzteile grob auf dem Niveau der direkten Konkurrenz des Marktführers be quiet!. Mit ähnlicher Effizienz, aber überlegener Spannungsregulierung und längerer Garantiezeit konkurrieren die Corsair Vengeance mit ihren unverbindlichen Preisempfehlungen von 54,90 Euro (Vengeance 400, 400 Watt), 62,90 Euro (Vengeance 500, 500 Watt), 67,90 Euro (Vengeance 550M, 550 Watt) und 74,90 Euro (Vengeance 650M, 650 Watt) direkt mit den Pure Power L8 (CM), die inzwischen seit über vier Jahren am Markt sind. Allerdings stehen auch bei be quiet! die Nachfolger in Form der Pure Power 9 bereits in den Startlöchern.

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  • samserious , 8. März 2016 22:20
    Vielleicht wird die Kondensatorqualität, -bestückung etc. auf Primär- und Sekundärseite diesal ja wirklich auf das hiesige Stromnetz und nicht den 110V-Quatsch angepasst :D 
  • Kommentieren 1 kommentare
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