Corsair Voyager Air 2: Portable WLAN-Festplatte für mobile Nutzung

Unterwegs auf dem Smartphone Filme anschauen, die Fotos des letzten Urlaubs durchstöbern, auf die neuesten Dokuments zugreifen, die von einem Kollegen verschickt wurden – und all das, ohne den wertvollen Speicherplatz des Smartphones oder Tablets zu verschwenden. Das alles und noch viel mehr ist mit Corsairs WLAN-Festplatte Voyager Air 2 möglich.

Bei der Voyager Air 2 handelt es sich um eine 2,5 Zoll große WLAN-Festplatte mit einer Speicherkapazität von einem ganzen Terabyte, die sich auf zwei Arten betreiben lässt: Zum einen im klassischen Modus per USB 3.0, in dem die Voyager Air 2 wie eine normale externe Festplatte agiert. Die zweite Betriebsart ist aber viel interessanter: Die Festplatte kann einen WLAN-Hotspot nach dem b/g/n-Standard erzeugen, auf welchen bis zu fünf Klienten gleichzeitig zugreifen können.

Dafür braucht die kleine HDD noch nicht einmal einen Stromanschluss: Der integrierte Akku hält laut Corsair bis zu sieben Stunden beim Streamen von Filmen durch. Damit steht auch ein Einsatz am Strand oder bei einem gemeinsamen Abend am Kohlegrill nichts im Wege.

Als kleines Schmankerl kann die Corsair Voyager Air 2 auch das WLAN eines Hotspots oder des Heimnetzes anzapfen, um das Internet an die verbundenen Geräte weiterzugeben.

Corsair Voyager Air 2
Technische Daten
Maße
13,8 x 2,8 x 8,3 cm
Gewicht
327 Gramm
Kapazität
1 TByte, davon verfügbar 931GByte
Formatierung
NTFS
Firmware
Auslieferung: 2.0.7, Testversion: 2.1.2
Garantie
2 Jahre
Kompatibel mit
iOS, Android, Windows, Mac, Linux
Anschlussmöglichkeiten
USB 3.0 (abwärtskompatibel), WLAN 802.11 b/g/n
Stromversorgung
USB oder externes Netzteil (5V, 2A)
Preis
195,98 Euro (UVP), 156 Euro (Preisvergleich, Stand 11.08.)

Der Vorteil zu normalen Speicherlösungen liegt theoretisch klar auf der Hand: OTG-Lösungen - also USB-Sticks, die sich mit dem Smartphone verbinden lassen - benötigen ein Kabel. Die Corsair Voyager Air 2 dagegen ist kabellos und kann auch über größere Distanzen mit dem Empfänger-Smartphone kommunizieren.

Außerdem muss ein USB-Stick hin und her getauscht werden, um die entsprechenden Daten an alle Personen weiterzugeben. Die fünf Personen, die sich mit Corsairs WLAN-Festplatte verbinden, haben dieses Problem nicht.

Ob die Corsair Voyager Air 2 sich auch in der Alltag bewährt, sollen die folgenden Seiten unseres kurzen Praxistests zeigen.

Übrigens: Den Vorgänger dieser Festplatte, die Corsair Voyager Air, testeten wir letztes Jahr im Rahmen eines Vergleichstests.

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10 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    hm, ich finde die, wenn auch kleineren, Varianten mit SSD inside irgendwie sinnvoller, die sind schneller, kleiner, leichter und vor allem hält der akku mindestens genauso lange...
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  • QuFu
    und sturzfester! :)

    Jedoch auch teurer und dafür als Datengrab zu schade.
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  • Tesetilaro
    keine frage, daß die als Datengrab zu schade sind - aber als Datengrab reicht eine normale USB 3.0 platte -.-
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  • QuFu
    Externe Platten sind für mich eh nur Transportmittel, ein mobiles Datengrab wäre mir zu unsicher. Ich kenn ja mein Backupverhalten bei Daten die nicht völlig unwiederbrlinglich sind. :)

    Die angepeilte Zielgruppe (drahtloses Zugreifen auf Musik, Bilder, Videos) hat eh den WLAN-Flaschenhals, da erscheint mir eine SSD unnötig.

    Ich denke, wir beide gehören einfach nicht zur Zielgruppe. ;)
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  • Tesetilaro
    warum? ich benutze nur noch 2,5" usb 3.0 platten für backup - schneller als jedes NAS in der Preisklasse...

    man muß es nur auch durchziehen... ich hab mir dazu verschiedene farben gegönnt für die rechner und die "besonders wertvollen" Daten liegen einmal intern 2 mal extern gesichert ;)
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  • QuFu
    Aber der Schwerpunkt des getesteten Geräts liegt wohl nicht beim Backup. Für eine Backup-Lösung braucht man ja auch eher selten ein portables WLAN-Gerät.

    Verstehe schon wie du das meinst. Ist ja auch eine brauchbare Lösung. Aber sicherlich nutzt du deine Backup-Platten nicht so mobil, wie der Durchschnittsbenutzer sorglos sein Datengrab durch die Gegend schaukelt. ;)
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  • Tesetilaro
    jain - ich hab mir die robusten von transcend gegönnt - letztens ist mir bei einer hornalten die platine gestorben (nach 4,5 jahren) da hab ich die aufgemacht und mal rein geschaut... (platte läuft immernoch in einem studentenrechner im familienumfeld, ist ne seagate...)

    also die haben außen ne siliconschicht, dann halbwegs dickes plastikgehäuse, dann noch mal ne art siliconrahmen und da liegt die platte drin... das ist ziemlich sicher... diverse unfälle haben die platten bisher locker überstanden... aber ja normal trage ich die kaum rum - wenn doch, habe ich aber keine hemmungen die, zumindest mit ausgesteckter kabelage, einfach in den rucksack zu werfen, statt sie behutsam reinzulegen *g*
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  • Tesetilaro
    aber noch mal zurück zum mobilen austausch - was ich meinte, die voyager finde ich jetzt für ~ 160 € und habe 500 GB... soweit so gut...

    dann nehme ich doch lieber ne 64 GB ssd - storejet cloud (transcend) für 60 €

    gleiche funktionalität und normal reichen mir für das mobile umfeld 64 GB locker aus... wenn ich platz brauche dann eine externe USB 3.0 mit 1 TB für 80 € dazu... *grinz*
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  • quixx
    Zitat:
    hm, ich finde die, wenn auch kleineren, Varianten mit SSD inside irgendwie sinnvoller, die sind schneller, kleiner, leichter und vor allem hält der akku mindestens genauso lange...


    Wlan mit SSD schneller? Nicht wirklich :D

    Der Akku müsste wesentlich länger halten.
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  • Tesetilaro
    5 Nutzer die 5 verschiedene MP3s hören wollen? da wäre ich auf die leistung der Platte gespannt - wenn das WLAn mitmacht ;)
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