Schluss mit Gerüchten und Legenden! Wir haben 20 aktuelle Spiele mit einer Intel Core i5 CPU und einer Nvidia Geforce GTX 460 getestet, um zu sehen, wie stark aktuelle Hardware tatsächlich ausgereizt wird.
Unser Test soll typische Fragen beantworten, die immer wieder zu den Themen Hauptprozessor (CPU) und Grafikprozessor (GPU) gestellt werden: Werden vier Kerne genutzt oder reicht eine Dual-Core-CPU? Kann man eine starke Grafikkarte mit einer schwachen CPU verwenden? Wie viel Leistung verliert man, wenn man eine schwache CPU benutzt? Soll man sein Geld in einen besseren Prozessor oder in eine schnellere Grafikkarte investieren? Wie viel Grafikleistung und CPU braucht man für Full HD? Sind 1 oder 2 GByte Grafikspeicher nötig?
Für diesen Test haben wir auf das übliche Benchmark-Procedere verzichtet und die Messungen während des Spielens vorgenommen. Beim Ablauf wurde versucht in allen Testläufen das Spielverhalten so identisch wie möglich nachzustellen. Damit können die Messergebnisse zwar etwas ungenauer sein, sie sind aber, da tatsächlich im Spiel und in Echtzeit entstanden, sehr praxisnah. Wichtigstes Ziel dabei war, dass CPU und GPU unter Realbedingungen zeigen sollen, was sie tatsächlich können, wie stark ihre Leistung Einfluss nimmt und wie gut sie sich gegenseitig unterstützen.
Um die oben gestellten Fragen zu beantworten haben wir die Intel Core i5 CPU per BIOS-Einstellungen mit verschiedenen Taktraten betrieben. Als Grundtakt haben wir 3 GHz gewählt, was von jeder gängigen CPU erreicht werden könnte und einen akzeptablen Mittelwert darstellen sollte. Um die verschiedenen CPU-Konfigurationen zu simulieren, wurde die Core i5 CPU mit einem Kern (Core), 2 Kernen und 4 Kernen betrieben. Das ist sicher kein authentischer Vergleich mit den entsprechenden CPU-Klassen, reicht aber für unseren Test aus, um die Optimierungen der Spiele zu zeigen. Zudem haben wir noch ein Szenario für den günstigsten Fall nachgestellt und unsere Core i75 CPU mit 4 Kernen auf 4 GHz übertaktet. In unserem Fall stellt dies die vernünftigste OC-Einstellung dar, da sich hier der beste Kompromiss aus Wärme, Leistungsaufnahme, Spannungserhöhung und Stabilität ergibt.
Die CPU haben wir zusammen mit einer Geforce GTX 460 (768 MB) betrieben, die eigentlich für alle gängigen Spiele in Full HD-Auflösung ausreicht. In ein paar Fällen haben wir noch die etwas stärkere Radeon HD 5870 hinzugezogen, um damit die Unterschiede bei der Grafikleistung deutlicher hervorzuheben. Getestet wird ausschließlich in der Auflösung 1920 x 1200 Pixel. Die Kantenglättung und anisotrope Filterung wird nach Möglichkeit auf 8AA und 16AF gestellt, wobei nur inGame-Einstellungen verwendet werden, damit es keinen Vorteil durch den Grafiktreiber gibt und die Ergebnisse für ATI und Nvidia neutral bleiben. Wir haben auch keine Spezialtreiber oder exe-Tweaks verwendet, um Kantenglättung zu erzwingen. Wenn es das Spiel nicht unterstützt oder die Grafikkarte durch Mangel an Speicher nicht kann, dann wurde es auch nicht verwendet. Die Auswahl der 20 Spiele geht von DirectX 9 bis DirectX 11.
In diesem ersten Teil betrachten wir die Auslastung der Hardware anhand von zehn Spielen. Im zweiten Teil folgen zehn weitere Spiele sowie die Gesamtergebnisse und das Fazit.

Außerdem versteh ich nicht was die CPU Leistung mit der Auslastung des GrakaSpeichers zu tun haben soll.
Wie du schon gesehen hast, Teil 2 ist bereits fertig. Mal sehen, wie die Geschichte ankommt und ob es einen Teil 3 geben wird
Gar nichts, dient nur zur Information. Der Wert ist nur ein Richtwert, da sich viele Games auch an den vorhandenen Grafikspeicher anpassen. Die Auslastung zeigt nur, ob noch Luft wäre.
Beispiel:
Wenn die GPU-Last nur 79% beträgt und der Grafikspeicher mit 750 MByte voll wäre, könnte man auch von einem Engpaß beim Grafikspeicher ausgehen (wie dein Beispiel mit Ultra Doom). Das kann man aber erst mit steigender CPU-Leistung und einer höheren GPU-Auslastung bestätigen oder widerlegen. Deshalb sind alle Werte angegeben, da sie indirekt verknüpft sein können.
Genau das, was ich wollte.
Gruss Stefan
Somit hätte man auch einen besseren Vergleich zu den i3 und i5 Dual Cores gehabt.
Nein, nicht böse sein, das ist kein Gemecker. Ich finde den Test sehr aufschlussreich, welches Game was an Hardware ausnutzt. Ob nun die CPU-Cores besser genutzt werden oder die Graka bis zum Anschlag, wo es drann hängen kann, dass etwas nicht so läuft wie man es erwartet usw.
Als Info würde mich persönlich noch interessieren, ob die 6-Kerner generell schon unterstützt werden oder noch alles bei 4-Kernen sein Ende findet, gerade bei den Games, die mit der Kernzahl sehr gut skalieren.
Als Test um ein Gesamtbild zu finden, ist der Bericht Klasse! Aber die 6-Kerner fehlen noch. Egal ob AMD oder Intel, das Ergebnis an sich lässt sich ja auf jede Plattform portieren. Ob da nun bei Intel ein paar mehr FPS kommen als bei AMD spielt nicht die Rolle, sondern eher ob die "aktuellen" Engines halt mehr als Quadcore unterstützen...
http://www.tomshardware.de/GTA-IV-liberty-city-EFLC,testberichte-240557-4.html
Super! Mehr Infos kann man nicht erwarten!
Mehr kann ich jetzt nicht mehr dazu sagen... Perfekt!
Danke!
Also scheinen die 6 Kerne zumindest bei GTA nichts zu bringen.
Aber sehr schön zu sehen ist welche Auswirkung der Prozessorcache hat bei Athlon II X4 630 und Phenom II X4 945.
Weshalb ist die Grafikkarten-Auslastung nicht immer bei 100% ?
Sie könnte doch einfach mehr Frames produzieren solange sie nicht voll ausgelastet ist, oder irre ich?
Das selbst ein starker Vierkerner fast komplett ausgelastet ist überrascht mich schon.
Bei meinem kleinen Dual-Core (der bald rausfliegt) schwankt es so zwischen 94% und 100%.
Und bei 100% geht das geruckle erstmal los - 10fps Diashow
Und was sagt eigendlich so eine GeForce 8800GTS dazu???
Ich bin mir sicher die ist nicht voll ausgelastet, da sie nicht die Spitzentemp von FurMark erreicht.
Nett gefunden hätte ich übrigens auch eine Art normalisierter Framerate für die jeweiligen Einstellungen 1 Kern, 2 Kerne usw.
Ich meine, man misst die Frames bei 1 Kern und definierts z.B. als 100%. Dann die Frames bei 2 Kernen in entsprechender Prozentzahl angeben usw.
Oder kann ich davon ausgehen, dass die Framerate genau proportional zur Grafikkartenauslastung ist?
Denn wenn ich GTA anschaue, rechnet die CPU bei 4 Kernen theoretisch mehr als doppelt so viel als bei 2 Kernen. Trotzdem steigt die Grafikauslastung nur um etwa 30% an. Was hat sich da bei den Frames getan? Und was bitte rechnen 4 CPU-Kerne dann ohne Nutzen herum?
Dragon Age läuft bei mir öfter nicht flüssig und da frage ich mich dann schon ob meine Dual Core 8400 Intel CPU der Flaschenhals ist oder die 4870 Radeon Grafikkarte. Wahrscheinlich sind es wie immer: Beide Komponenten, da schon so alt...
Dragon Age soll ja sehr von einem 4-Kerner profitieren, trotzdem wird empfohlen, bei einer bestehenden 2-Kern CPU besser in eine schnellere Grafikkarte Geld zu investieren. Das ist irgendwie unbefriedigend. Und wenn ich mir so Tests ansehe, schein es derzeit noch keine Grafikkarte zu geben, die eine 100% Mehrleistung gegenüber meiner jetzigen 4870 bringt und kein GPU Sandwitch für 600,00 € ist.