Komponenten-Upgrade richtig gemacht
Inhaltsverzeichnis
- 1. Alt gegen Neu: Für welches Upgrade lohnt sich die Investition?
- 2. Szenario I: Motherboard/CPU/RAM
- 3. Szenario II: Grafikkarten-Upgrade
- 4. Szenario III: SSD-Upgrade
- 5. Testsysteme und Benchmarks
- 6. Ergebnisse: Szenario I – Synthetik-Benchmarks
- 7. Ergebnisse: Szenario I – Anwendungs-Benchmarks
- 8. Ergebnisse: Szenario I – Effizienz und Leistungsaufnahme
- 9. Ergebnisse: Szenario II – PCMark Vantage
- 10. Ergebnisse: Szenario II – 3DMark Vantage
- 11. Ergebnisse: Szenario II – Spiele und Leistungsaufnahme
- 12. Ergebnisse: Szenario III – PCMark Vantage
- 13. Ergebnisse: Szenario III – SYSmark 2007
- 14. Ergebnisse: Szenario III – Startup, Shutdown
- 15. Fazit
Nachdem wir uns bereits damit befasst haben, wie sinnvoll es ist einen älteren PC durch einen neuen Computer zu ersetzen, wollen wir heute verschiedene Upgrade-Möglichkeiten einzeln testen: Grafikkarte, Festplatte, Motherboard mit Prozessor und RAM.
Erst kürzlich haben wir uns überlegt, ob es sinnvoll ist, einen Upper-Mainstream-PC aus dem Jahr 2007 durch einen modernen Computer zu ersetzen. Wir haben eine P35-Plattform bestehend aus einem Core 2 Quad, einer GeForce 8-Karte und einem Raptor-Laufwerk mit einem funkelnagelneuen System verglichen, das auf dem MSI P55A Fuzion basiert und mit einem Core i7-870, einer Radeon HD 5870 und einem Sandforce SF-1200-SSD von G.Skill ausgestattet wurde. Die Ergebnisse haben bestätigt, was viele bereits vermutet hatten: Die Unterschiede sind deutlich spürbar, allerdings kommt der Austausch des Kompletten PCs nur für Enthusiasten und Profis in Betracht, die ihren Lebensunterhalt mit dem PC verdienen. Welches Ergebnis erhalten wir aber, wenn wir uns die verschiedenen Upgrade-Möglichkeiten einzeln ansehen? Wir haben wieder gleichen Komponenten verwendet und die Vorteile von drei verschiedender Upgrade-Optionen getestet:
- Motherboard/Prozessor/RAM-Upgrade
- Grafik-Upgrade
- HDD/SSD-Upgrade
Manchmal ist es nicht notwendig, das gesamte System zu erneuern. Wir haben für Sie getestet, bei welchen Komponenten sich ein Upgrade am ehesten lohnt.
Bei derartigen Artikeln wird meist kritisiert, dass neuere Hardware sowieso eine bessere Performance bietet als ältere Komponenten und/oder diese effizienter ist. Dem haben wir nichts entgegenzusetzen; es steht aber auch nicht zur Debatte. Stattdessen geht es uns darum, wie groß die Unterschiede sind und ob sich ein Upgrade tatsächlich lohnt oder nicht. In immer mehr Fällen stellt sich heraus, dass eine zusätzliche Performance nur wenig ins Gewicht fällt, immerhin ist für aktuelle Mainstream-Anwendungen heutzutage Performance im Überfluß vorhanden. Anwender, die mit dem Gedanken spielen ihren älteren 911er Porsche gegen ein neueres Modell einzutauschen, bekommen in der Tat mehr Performance und eine höhere Fahrleistung. Allerdings dürften sie nur dann richtig in den Genuß dieser Vorteile kommen, wenn sie mit dem Auto auf die Rennstrecke gehen oder zumindest außerhalb der Stoßzeiten auf der Straße unterwegs sind.
Das gleiche gilt für PCs. Seit es Dual-Core-PCs gibt, sind Verzögerungen durch Multitasking praktisch nicht mehr vorhanden. Letztlich bieten Anwendungen, die von mehreren Prozessorkernen profitieren, einen größeren Performance-Vorteil als man durch die Steigerung der Taktraten jemals hätte erzielen können. Das führt zu mehr als genug Performance für Mainstream-User, während es Enthusiasten und Profis auch weiterhin um die modernste Hardware gehen dürfte.
Es macht also nicht allzu viel Sinn, einen drei Jahre alten PC auszurangiern. Vielmehr gibt es in Sachen Performance Optimierungsmöglichkeiten, die deutlich preiswerter sind. Wir haben uns dazu entschieden, das Upgrade-Paket unseres Artikels «Ist es an der Zeit für einen neuen PC?» in einzelne Bestandteile zu zerlegen und die Vorteile, die jede einzelne Komponente mit sich bringt, separat zu bewerten.
Zur Erinnerung: Das Basis-System ist ein MSI P35 Platinum mit einem 2,66 GHz Core 2 Extreme QX6700 und 4 GB DDR2-Speicher mit einer GeForce 8800GTS und einem 150 GB Raptor-Laufwerk von Western Digital. Mehr zu den Upgrade-Komponenten auf den nächsten Seiten.
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Anwender, die mit dem Gedanken spielen ihren älteren 911er Porsche gegen ein neueres Modell einzutauschen, bekommen in der Tat mehr Performace und eine geringere Fahrleistung.
Wirklich? Weiß man das bei Hedgef- äääh, Porsche?
Ich hab übrigens noch ein ungenutztes 'n' hier rumliegen, falls das wer braucht - einfach bedienen
Edith fiel auf, daß sowieso reichlich Freibschehler/fehende Bucstabn zu finden sind. Jaja, macht die Sache rein von der Aussage her nicht anders, aber tritzdom.
unterstützt die 8er serie nicht dx10?
der durchschitts gamer kauft erst dann wenn er die dopelte leistung in allen bereichen CPU/gpu/RAM bezahlbar erwerben kann
Core 2 Quad wahr bestimmt nicht für jeden so bezahlbar
homoho:unterstützt die 8er senicht dx10? dito:http://www.nvidia.de/page/geforce8.html
Ich hätte es schön gefunden, wenn das neue System aus dem letzten Test gleich in die Grafik der Benchmarks implementiert worden wäre.
So hab ich immer wieder zwischen den Tests switchen müssen.
Eine gewisse Zugehörigkeit wurde ja auch im Impressum des Tests genannt.
Des weiteren hätte ich die Option Aufrüstung durch neuen CPU Kühler und Übertaktung des CPU´s noch in Betracht gezogen.
Ist nicht all zu unüblich in der heutigen Zeit.
Aber es freut mich, daß auf diverse Anregungen des alten tests reagiert wurde.
mfg Pascha.
unterstützt die 8er serie nicht dx10?
Allerdings, die Aussage "während die GeForce 8-Serie DirectX 9 unterstützt." sollte unbedingt korrigiert werden.
Ich ziehe folgendes Fazit:
Was bleibt dem Upgrader von einem Sys aus 2007 als Basis?
Wenn er Glück hat, ein brauchbares Gehäuse mit Lüftern, ein Netzteil mit genügend Leistung, die optischen Laufwerke, ggf. ein Cardreader. Und dann die Knete von den zu verscherbelnden (Alt)Teilen aus der Bucht. Das mag so um 200 +/- 50 ausmachen. Viel Geld noch. Eine neue Basis zum Kauf der neuen Teile.
Wir lernen also: Ein gutes Gehäuse und ein brauchbares PSU sind längst kein herausgeworfenes Geld!
das macht meinen wunsch nach nem 1090t für meine rendermaschine nur größer...! aber prozzi+mb+8-16 gb ram+ssd - da müssen meine altteile richtig schotter bringen :-! so ein upgrade ist gerade wegen der aktuellen speicherpreise wirklich nur was für arbeitsgeräte...
Wenn man dann vor 3Jahren schon etwas mehr Knete dafür bereit war zu zuzahlen - Ein dickes Ja !
Ist nur die Frage, wer hat sich denn schon vor ein paar Jahren das richtige Netzteil zugelegt ??
Die heutigen PSUs schlagen locker die 3-4Jahre alten Teile in puncto Effizient und Leistung auf der 12V Schiene
Im Endeffekt kann man sagen, außer vielleicht das Gehäuse muss schon alles andere Neu, ob man das dann noch
Upgrade nennen darf ist mal dahin gestellt ^^
Das mit den Speicherpreisen ist -je nach Alter des vorhandenen PCs- unter Umständen falsch. Zwar nicht epic, aber trotzdem
.
Je älter dein jetziger PC ist, desto teurer war der RAM. Zwar hat sich die extreme Niedrigpreisphase, die ne ganze Weile dauerte, wieder beruhigt, trotzdem ist RAM zur Zeit vergleichsweise günstig, 3 Links dazu:
1. 2 x 512 GB DDR2-RAM Corsair:
http://geizhals.at/deutschland/?phist=150489&age=2000
2. 2 x 1 GB DDR2-RAM OCZ:
http://geizhals.at/deutschland/?phist=199801&age=2000
3. 2 x 2 GB DDR3-RAM OCZ (hochvoltig, ergo ein Kit, was schon länger auf dem Markt ist):
http://geizhals.at/deutschland/?phist=296163&age=2000
QED.
@ Dochurt
Also ich hatte in meinem Ende 2007 gebauten Rechner schon ein vernünftiges Gehäuse und PSU.
Das kann sich durchaus auch heute noch sehen lassen.
Sowohl das Lian Li PC7 als auch das Dark Power Pro 450W sind heute noch ein gutes Stück besser wie manche Teile die in Neuconfigs rein wandern.
Die 2 Teile hätten locker auch in mein 2010er System gepasst, allerdings bin ich halt kein Aufrüster sondern verhöker meine Alt Hardware immer als Komplett PC.
Da macht es sich natürlich dann auch gut wenn man sagen kann, da ist ein gescheites Netzteil drin und die Belüftung des Gehäuses langt auch für aktuelle Hardware.
Ich habe vor einer Woche meine alte 8800 GTX XXX gegen eine GTX 460 OC getauscht und die Gaming Performance hat sich verdoppelt.
Netzteil (550W), Q6600 (@3,24 Ghz) und 4 GB DDR2 Ram (800 Mhz) sind noch von 2007 und laufen Super, selbst die PCI-E 16x 1.0(oder 1.1 ka) skaliert problemlos mit der neuen Karte.
Ergo:
200€ für eine Neue Graka in ein vernünftiges Grundgerüst von 2007 und man hat wieder 2 - 3 Jahre seine Ruhe.
Greez Campi
Also ich finde diesen Beitrag iwie nichtssagend. Meiner Meinung nach kann man nicht mehr von einem Upgrade sprechen, wenn CPU, Mobo und RAM getauscht werden. Das ist ja vielmehr ein (fast) komplett neues System. Dass das dann viel schneller ist, als ein fast 4 Jahre altes System, sollte wohl eigtl. jedem klar sein. Dasselbe Spiel mit der Grafikkarte - sehr logisch, dass die neue viel schneller als die alte ist, sonst würde sich ja niemand eine neue kaufen, oder!? SSD schneller als "normale" HDD -> welch Erkenntnis! Worauf will der Autor denn hinaus? Neu ist schneller als alt
.
@Campi
Kann nur zustimmen.
Mein Q6600 @ 3Ghz 6 GB RAM läuft nun schon fast 4 Jahre ohne Probleme. Hab aber damals nicht gespart sondern nur gute Komponenten gekauft (Gigabyte Ultra Durable, Enermax 500W, Corsair Speicher 2 GB dann nochmal 4GB rein, Raptor 150 und Raptor 2 mit 300GB usw.).
Das einzig sinnvolle war kürzlich die Ersetzung meiner 8800 GTS 640, gegen eine GTX 460, das hat man richtig gemerkt.
Neue CPU oder Motherboard würde ich kaum merken, es sei denn man gibt Unsummen aus, bringt also nix.
SSDs sind mir noch zu teuer und bis die Kinderkrankheiten überwunden sind tuns die Raptoren noch ganz gut. obwohl mich der Performancesprung einer SSD schon reizen würde... .
@Campi
Kann nur zustimmen.
Mein Q6600 @ 3Ghz 6 GB RAM läuft nun schon fast 4 Jahre ohne Probleme. Hab aber damals nicht gespart sondern nur gute Komponenten gekauft (Gigabyte Ultra Durable, Enermax 500W, Corsair Speicher 2 GB dann nochmal 4GB rein, Raptor 150 und Raptor 2 mit 300GB usw.).
Das einzig sinnvolle war kürzlich die Ersetzung meiner 8800 GTS 640, gegen eine GTX 460, das hat man richtig gemerkt.
Neue CPU oder Motherboard würde ich kaum merken, es sei denn man gibt Unsummen aus, bringt also nix.
SSDs sind mir noch zu teuer und bis die Kinderkrankheiten überwunden sind tuns die Raptoren noch ganz gut. obwohl mich der Performancesprung einer SSD schon reizen würde... .
Bringt das Ersetzen einer GT8800 durch eine GTX460 bei nem Q6600 mit Standardtakt etwas?
Gewaltig sogar, in hohen Auflösungen kann es mit AA bis zu 200 % mehr sein.
Bringt das Ersetzen einer GT8800 durch eine GTX460 bei nem Q6600 mit Standardtakt etwas?
Wie schon 3D Mann es sagt, bringt es was, aber ob sie voll auslastest ist dann ne andere frage, evt. würd ich mir für paar euro eher ne zweite 8800GT besorgen ( ebay ;-) ) und die im SLI verbund betreiben, kostet weniger und nen schub an performance haste alle mal. Außerdem hast dann evt. das problem mit dem Netzteil nicht, da die 46nuller schon nen gescheites braucht.
Auf keinen Fall, (sorry, dass ich das so deutlich schreibe) außer es geht wirklich ums Geld, als günstige Alternative. Ich habe erst einen Test abgeschlossen, Artikel kommt bald, da wird ziemlich deutlich, wie Hardware genutzt wird. Nach diesen Erfahrungen würde ich nur eine neue Karte reinpacken (wenn mit hoher Auflösung gespielt wird).
Geht schon um Leistungsaufnahme, Lautstärke und bessere DX10 Performance, DX11 ist GTX 460 mit dicken Spielen auch nicht mehr so kräftig. Das kennen wir aber, dass erst die 2. Generation richtig Power hat. Die CPU reicht locker aus, da hat sich einiges geändert. GPU braucht CPU muss man neu bewerten, gerade mit Full HD Auflösung (+AA).
Leistungsaufnahme werden 8800 GT SLI ~10-20% mehr als eine GTX 460 haben.
Auf keinen Fall, (sorry, dass ich das so deutlich schreibe).
Hi, worauf bezieht sich das?
Ich hatte nur Angst, daß eine GTX-460 stark gebremst würde vom Q6600.
Hab leider n kastriertes Mainboard, wo ich nicht übertakten kann (evtl. mit Tapemod) und neuere CPUs für S775 sind verdammt teuer.