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Kräftiger Akku und matter Bildschirm

Wir dürfen vorstellen: Googles Chrome OS Notebook Cr-48
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Das Cr-48 ist ein 12,1-Zoll-Notebook mit einer Länge und Breite von etwa 24,9 cm x 15,5 cm und einer Höhe von etwa 2,3 cm. Mit 1,7 kg lässt es sich zudem gut transportieren bzw. tragen.

Der 12,1-Zoll-Bildschirm hat eine Auflösung von 1280x800 Pixeln bei einem Seitenverhältnis von 16:10, das es bald nicht mehr geben dürfte. Das LCD-Panel ist zwar nicht sehr hochwertig (um nicht zu sagen, es wirkt eher Low-End; allerdings verschickt Google diese Notebooks ja kostenlos), aber die matte Oberfläche des Bildschirms ist etwas, was wir bei anderen Notebooks schon oft schmerzlich vermisst haben. Da das Chrome OS-Notebook als leichter Reisebegleiter gedacht ist, dürfte die Wahl eines matten Displays für die meisten Umgebungen nicht die schlechteste sein.

Ein schlanker, silberfarbener Akku an der Unterseite nimmt fast die Hälfte des gesamten Platzes ein. Der Akku fügt sich gut ins Gesamtbild ein und lässt sich durch ein einfaches öffnen der Verriegelung entfernen.

Vor dem Einschalten des Notebooks wussten wir bereits, dass das Cr-48 durch einen Intel-Prozessor angetrieben wird. Davon hatte uns Google durch eine Karte mit der Aussage “Wer hier sucht, wird Intel finden” in der Verpackung in Kenntnis gesetzt.

Der Intel-Prozessor ist ein Atom N455 – ein Einkern-Prozessor, der zusammen mit dem CG82NM10 Chipsatz von Intel zum Einsatz kommt. Gerüchte besagen, dass die Produkte von Acer und Samsung, die im Laufe des Jahrs mit Chrome OS ausgeliefert werden sollen, mit einem Doppelkern-Atom N550 bestückt sein werden. Das Notebook bietet 2 GB RAM von Hynix sowie eine 16 GB SSD von SanDisk. Für 3G-Konnektivität sorgt eine Gobi2000 PCI Express Mini Card von Novatel. WiFi wird von einem AzureWave Atheros 9280 802.11 a/b/g/n-Chip bereitgestellt.

Alle 17 Kommentare anzeigen.
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  • YeKoMs , 21. Januar 2011 11:37
    Welche Spionageprogramme sind schon im System vorinstalliert ??? wahrscheinlich überhaupt schon am Motherboad oder ähnlichem integriert ...
    Jeder wie er mag... MfG
  • dickbaua , 21. Januar 2011 11:52
    Und kann man sich da an den Beta Test auch irgendwie selbst beteiligen oder anmelden?
  • $undancer , 21. Januar 2011 12:30
    Ich finde die Cloud geschichte auch nicht gerade gut, da ich nicht gerne meine Daten an jemandem gebe der irgendwas damit machen kann.
    Und wenn sie ein Problem mit dem Netz haben, dann komme ich nicht an meine Daten ran. Man macht sich immer noch mehr abhängig. Sollte nicht so sei. Kommt auf Dauer auch nicht gut.
    Von dem her ist das Betriebssystem für mich eh schon gestorben. Ich habe jetzt mein Notebook schon seid 5 Jahren und stell mal vor, es wurde noch nicht zerstört. Wenn man seine Daten sicher haben will, dann kann man ja ein Backup auf eine Externe Festplatte machen. Geht schnell und ist einfach. Sehr einfach.
  • ladykiller , 21. Januar 2011 13:12
    Warum noch mal?
    http://www.tomshardware.de/Cr-48,news-245094.html
    hier gab es den Test schon mal und ich dachte ich wäre Dement.
    Aufgewärmt und wieder rein, muss doch nicht sein oder?
  • Anonymous , 21. Januar 2011 13:53
    Die ganze Geschichte (Google OS) hier erinnert mich irgendwie an Linux oder teusche ich mich!
  • derGhostrider , 21. Januar 2011 15:14
    Zunächst mal ein "Danke" für den Artikel an sich.

    Nun zum vorgestellten Produkt...

    @YeKoMs:
    Es bedarf überhaupt keines Spionageprogramms auf dem Gerät. ALLE Deine Daten liegen bereits bei Google! Die müssen bei Dir nichts ausspionieren, da Du Ihnen die Daten bereits gegeben hast!
    Sofern Google seine Benutzungsbedingungen nicht komplett umstellt, werde ich mit Sicherheit niemals an einem solchen Gerät freiwillig sitzen. Wenn es ein Arbeitgeber verlangt, werde ich schriftlich darauf verweisen, daß ich auf die Risiken hingewiesen habe und nur gegen meine eigene Überzeugung ein solches System verwende.


    Weiter zum Artikel:
    Die Fotos des Gerätes sind meistens unterbelichtet. Der rustikale Hintergrund ist zwar ganz nett, aber einfach unpassend für ein derartig dunkles Gerät.
    Weichen Kunststoff mit der selbstheilenden Oberfläche alter IBM-Notebooks, nein, die waren nicht nur "gummiert", zu vergleichen finde ich zudem schon etwas dreist, da dazwischen Welten liegen.

    Schade, daß sogar 16:10 vom Aussterben bedroht ist. Das Gerät hat ja bereits eine winzige Auflösung, zukünftige Versionen werden also vermutlich nichteinmal mehr diese vertikale Auflösung mitbringen. Was bleibt dann noch übrig?
    Ein permanent maximierter Browser im Sehschlitz-Format, der restlos *alle* Daten direkt an Google sendet.

    Ich mag zwar schon Apple nicht, aber bevor ich mir soetwas jemals antuen würde, wäre ich "glücklicher" Apple-Kunde. Nicht, weil die Produkte so super toll wären, aber weil da bisher die Daten noch dort liegen, wo sie hingehören: Beim User.
  • Anonymous , 21. Januar 2011 15:16
    Wieso erinnert dich das an Linux, doll-by-doll? Ich kann nicht ganz folgen.

    Ich muss sagen, daß ich von der Hardware "begeistert" bin, aber mit ChromeOS wohl nicht viel anfangen könnte.
    Ich nutze neben dem Desktop noch ein Netbook und bin mit dieser Kombi sehr zufrieden. Ein bisschen mehr Display und Rechenpower beim Netbook und ich wäre noch zufriedener - das scheint mir das cr48 leisten zu können. (Meine Netbook-Festplatte ist sowieso fast leer). Aber der eine USB-Anschluss auf dem cr48 ist ein wenig enttäuschend.... da will Google mit dem Holzhammer versuchen, Benutzer davon abzuhalten, ihre Daten lokal zu benutzen. Sehr ärgerlich.
  • YeKoMs , 21. Januar 2011 17:10
    @derGhostrider:
    Wie kommst Du drauf das Google bereits alle meine Daten hat? Und Google gegeben hab ich auch nix!

    Weder ein G-Mail, Chrome, noch facebook oder sonstige "Big-Brother-Seiten" werden von mir benutzt... also alle Daten die Google von mir haben könnte, müssen somit ohne meine Zustimmung "besorgt" und gespeichert worden sein.
  • avaka , 21. Januar 2011 20:47
    Mit so einem Gerät würde ich niemals, absolut niemals etwas Wichtiges machen.
    Diese Cloudscheisse in jeglicher Form und vergoogelte Spyware ist doch der absolute Vollwitz. Wer für Freiheit ist und Google dieser Art und Weise benutzt hat den Knall nicht gehört.
  • klomax , 21. Januar 2011 21:44
    In welchen Slot kommt der Hamster nochmal rein? :D 
  • derGhostrider , 21. Januar 2011 21:48
    YeKoMs: Das nennt man Stilmittel. Es war ein Beispiel, was passiert, wenn Du ein solches Teil benutzt. Wenn Du es hast und benutzt, dann braucht Google kein Spionageprogramm mehr, damit sie an Deine Daten kommen könnten, die wären nämlich bereits bei ihnen gespeichert.

    Nun klar?
  • YeKoMs , 21. Januar 2011 22:11
    Aso, ja klar ... auf das wollt ich ja eigentlich raus...
    schlecht geschrieben und obendrein auch noch schlecht gelesen von MIR.... tztztz ... ich glaub ich lass es heute sein! :-|

  • crazymath , 22. Januar 2011 01:03
    Also eigentlich gefällt mir das Notebook. Es ist so schlicht wie die alten Thinkpads und auf Funktionalität ausgetichtet. Sogar die Auflösung lässt sich sehen. Und dann sogar mattes Display...so ein Notebook würde ich mir kaufen:-(
  • holgiheftig , 22. Januar 2011 10:16
    ohoh.. und ich dachte chromeOS macht bald Windows, OSX und Linux konkurrenz. Das war wohl weit gefehlt.

    Meine Daten würde ich auch niemals auf fremden Servern speichern.

    Die sollten wenigstens mal schnell an einem offline fähigen Office arbeiten.
    Kann man überhaubt Software für dieses System entwickeln welche nicht gerade ein Browser-Plugin ist?
  • Anonymous , 22. Januar 2011 21:21
    Zitat :
    Diese Cloudscheisse in jeglicher Form und vergoogelte Spyware ist doch der absolute Vollwitz. Wer für Freiheit ist und Google dieser Art und Weise benutzt hat den Knall nicht gehört.


    Das ist ja die große Hybris der FL/OSS-Idealisten: Freiheit digital zu hypostasieren. Spielen Weltverbesserer (zumindest die "Theoretiker" unter ihnen) und ignorieren, daß eine verschwindend geringe Menge sich überhaupt dafür interessiert. Und geben die Schuld dafür dann auch noch dem bösen Microsoft. Denn wer will digitale Freiheit überhaupt? Der Entscheidung der User zufolge nicht viele...

    Was ich in dem obigen, etwas verquasten Absatz meine:
    Im letzten issue vom Time Magazine war (überraschenderweise) ein ganz brauchbarer Artikel über vier ehem. "Softwarepiraten" zu lesen (der Napster-, der Bittorrent-Erfinder und noch zwei, die ich vergessen habe). Die Autorin fragte sich im Kontext illegal downloadbarer Alben und Filme "how can one compete with free?" und gab wenig später die einleuchtende Antwort: "easy". Deswegen habe es lt. Artikel Apple auch so weit nach vorne geschafft. Enges Hard- und Softwarekorsett - also das Gegenteil von "Freiheit" - und dennoch erfolgreich, weil so simpel in der Usability. Das könnte auf google übertragen. Schert sich einen Dreck um "Freiheit" (was auch immer das meinen soll), ist aber damit mehr als erfolgreich.
  • manikend , 24. Januar 2011 00:54
    Schick ist das Design, auch die Idee die völlig überflüssiigeCapslocktaste wegzurationalisieren finde ich gut. Die Verpackung mit dem Hamster ist göttlich- und die Texte sind es auch. Die haben bei google offensichtlich tolle Konzepter /Texter/Grafiker angestellt.

    Was mir nicht gefällt ist das geschlossene Konzept und die Tatsache das ich die Kontrolle über meine Daten abgebe. Ich würde meine Dokumente ungerne in einer Wolke liegen haben und ich würde schon auch gerne auf meinem Rechner die Software lokal benutzen, die ich eben haben will.

  • Anonymous , 24. Januar 2011 21:05
    Weniger gut finde ich die zwangsverbindung zum netzwerk. Nur Amis in großstädten können auf solche ideen kommen.