[Gamescom] Talos Principle wird virtuell und auf iOS spielbar

Eigentlich war die VR-Umsetzung des Spiels schon früher geplant, aber das kroatische Team wollte erst noch Erfahrung bei der Umsetzung einiger anderer Spiele sammeln, bevor sie sich an dieser versuchten.

Für alle, die Talos Principle nicht kennen, es ist ein Puzzle-Spiel in der Tradition von Portal. Aus wahlweise Ego- oder Third-Person-Perspektive läuft man durch die Level, lenkt Lichtstrahlen um, schaltet mit Jammern Barrieren frei oder Wachroboter aus. Das Gehirn ist also stets gefragt. Unterstrichen wird dies von einer philosophischen Science-Fiction-Rahmenhandlung, die für die nötige Atmosphäre sorgt.

Auf der Messe konnten wir das Spiel mit der HTC Vive spielen. Die Sensoren der Vive wurden allerdings nur für Richtungsänderungen, Kopf und Armbewegungen verwendet. Jegliche Vorwärtsbewegung geschah über einen Controller. Da diese Form der Bewegung sehr seekrankheitsanfällig ist, verfügt das Spiel über eine Myriade an Einstellungen, um dem vorzubeugen. Im Zentrum stehen neben der Standardfortbewegung gleich drei verschiedene Teleportmodi, die der Beruhigung des Magens und des Gleichgewichtssinnes dienen sollen.

Möchte der Spieler ein Objekt in der VR-Welt greifen, kann er dies mit Bewegungen der Arme machen und muss dann per Trigger am Controller zugreifen (oder loslassen).

Einziges Manko in der angespielten Demo-Version war die Grafik, die insbesondere an harten Kanten stark flimmerte. Hoffen wir, dass diese Effekte noch in den Griff zu kriegen sind.

Außerdem durften wir einen Blick auf die iOS-Version von The Talos Principle werfen. Durch die höhere Pixeldichte sah sie deutlich besser als auf der Vive aus. Beide Versionen versprechen aber ebensoviel Spaß wie die klassische PC-Version. Eine Android-Version gibt es hingegen schon seit längerem.

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