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US-Militär finanziert Entwicklung eines fliegenden Autos

von - quelle: Tom's Hardware DE

DARPA, der Forschungsarm des amerikanischen Verteidigungsministeriums, vergibt Geld im Rahmen der Entwicklungs eines fliegenden Autos, das auf den Namen Transformer hört.

Das Robotics Institute der Carnegie Mellon-Universität hat kürzlich 988.000 Dollar erhalten, die für die Entwicklung des Flugsystems des Transformers verwendet werden soll.

Neben Carnegie Mellon sind an dem Projekt ebenso AAI Corp und Lockheed Martin beteiligt, die mit der Entwicklung des  Design und der Funktionalität des Flugautos beauftragt sind. Laut Vorgaben der DARPA muss der Transformer vier Menschen und zusätzlich zirka 500 Kilo last 250 Meilen durch die Luft oder auf dem Boden befördern können. Der Transformer soll dabei in der Lage sein, sich von einem fahrenden Auto in ein fliegendes Vehikel verwandeln zu können. Zudem soll sich das Auto äußerst einfach fliegen lassen.

Wann der Transformer fertig sein soll, ist unklar. Allerdings läuft der Vertrag zwischen der DARPA und Carnegie Mellon vorerst für 17 Monate. Zahlreiche Konzepte für Flugautos gibt es bereits - bekannt ist vor allem das Moller Skycar, das bereits seit den 80er Jahren durch die Medien geistert. Moller hat vor Kurzem bekanntgegeben, dass die Entwicklung des Vehikels wegen fehlender finanzieller Mittel quasi zum Stillstand gekommen sei, nun aber wieder an Fahrt gewinet. Erste Testflüge des Skycars sind für 2011 geplant.          

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noskill 12/11/2010 08:02
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Leider kann ein fliegendes Auto die militärischen Vorgaben an den Personenschutz aber nicht erfüllen.
Ein fliegendes Auto fordert eine möglichst hohe Gewichtseinsparung, während ein Aufklärungsfahrzeug einen möglichst guten Insassenschutz fordert.
Für asymmetrische Kriegsführung ist das Ding also schonmal unnütz und für einen herkömmlichen Krieg ebenfalls.
Höchstens die Polizei könnte an sowas Interesse haben.
Eventuell sollte man sich mal nach etwas Sinnvollen umsehen, z.B. etwas in der Art eines Carry-All.

bigreval 12/11/2010 08:13
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Für´n Aprilscherz entweder zu früh oder zu spät...

Derfnam 12/11/2010 09:27
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Militärische Intelligenz war immer schon ein hervorragendes Beispiel für ein Oxymoron :D

daimonion81 12/11/2010 09:30
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@Noskill: Denke ich auch. So ein Tiefflieger? müsste auch von unten sehr gut gepanzert sein. Denkbar wäre wohl eher ein Abwurf aus der Luft mit anschließendem Gleitflug. Aber gab es das nicht schon mal?

Ansonsten denke ich gerade eher an M.A.S.K. als an Transformers...

mieleman 12/11/2010 11:30
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Zu klobig, zu schwer, die Aerodynaik ist unter aller Sau, damit könnte man nur mit enormer Schubkraft abheben und das wiederum schließt ein Gebilde wie einen PKW aus.

Es gab schon in den fünfzigern Autos die fliegen konnten, nachdem man vom Hänger die Tragflächen ans Fahrzeug montierte konnte man tatsächlich damit fliegen. Militärisch, nicht nutzbar.

wernerrz 12/11/2010 12:50
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wir müssen uns von den fesseln der realität befreien! ;)

k-man 12/11/2010 13:11
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klar, für $988K können sie auch gleich ne Marsexpedition mitentwickeln, da ist ja noch finanzieller Spielraum.

Die moderne Kriegsführung geht eher in Richtung Remote Control, Drohnen, Roboter usw ... tote Soldaten kann man der Öffentlichkeit schlecht verkaufen, mit denen verdient man auch kein Geld. Menschliche Soldaten dürften zukünftig für Spezialsituationen eingesetzt werden

derGhostrider 12/11/2010 13:16
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Das Bild sieht aus, als wäre es aus einem schlechten Computerspiel entnommen. Also wenn das das Modell sein soll, dann frage ich mich bereits, wo der Platz für einen hinreichend starken Motor geblieben ist.

Aber davon abgesehen, auch in Anbetracht der Tatsache, daß ich erstmal kräftig schmunzeln mußte bei dem Artikel, verstehe ich die Einwände der Vorposter nicht so recht.
Nicht jedes Luft- oder Landfahrzeug beim Militär ist schwer gepanzert. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, daß die meisten der militärisch genutzten Fahrzeuge sogar überhaupt nicht gepanzert sind.
Für Erkundungs- und Aufklärungsmissionen könnte solch ein "fliegendes Auto" durchaus nutzbar sein. Es gibt ja immer mal Stellen, an denen man mit Fahrzeugen gerade nicht weiter kommt (Ein Fluß ohne Brücke, ein Sumpf, eine Schlucht...) und andererseits Gebiete, in denen die reine Luftauflärung auch nicht alles am Boden zeigt.

Ein fliegender Panzer wird das wohl kaum werden.

jehaa 12/11/2010 16:35
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das fahrzeug dürfte von den anforderungen her eher auf spezialeinsatzkommandos zugeschnitten sein. wenn ich da an die relativ und teil garnich gepanzteren fahrzeuge, wie buggys oder quads, denke so macht dieses fahrzeug schon sinn. auch das us-militär wird sich bewusst sein, dass fliegen, fahren und panzerung zugleich absolut unrealistisch sind. des weiteren is das kein auftrag zur (klein)serienproduktion sondern nur erstmal ein "was ist möglich" auftrag.

bluray 12/11/2010 17:34
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Ich weiss nicht, worüber ich mehr lachen soll...

Über die absurde Idee, mit einem Budget von lächerlichen 988K Dollar ein neues Bewegungskonzept für Transportmittel zu erforschen oder dass die USA in Zeiten der übelsten Wirtschaftskrise immer noch so die Millionen verheizen kann. Beides ist tragisch.

derGhostrider 12/11/2010 17:40
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@Bluray:
Schonmal darüber nachgedacht, daß eine Uni über mehr Gelder verfügt als über sogenannte "Drittmittel"?
Das Geld geht zu einem Großteil direkt in die Materialien. Studenten sind meistens "kostenlos". Daher ist das gar nicht mal so wenig Geld. 17 Monate etwas austüfteln, erste Entwürfe, Festlegung der Materialien, vielleicht ein kleines (nicht-funktionierendes) Modell.
So ähnlich wird es doch aussehen. Dafür ist das Geld schon recht happig.

master snowman 12/11/2010 17:49
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@bluray: ganz meine worte :-/

tadL 13/11/2010 14:28
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Ich glaube langsam dass das US Militärbuget genauso geregelt ist wie unser Bugdet für die Straßeninstandsetzung. Wenn man nicht alles ausgibt wird es nächstes jahr weniger geben. Also reißt man Straßen aus die gar keiner Verbesserung nötig haben nur um nicht nächstes Jahr weniger zur Verfügung zu haben.

aconst 14/11/2010 12:38
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die meisten neuen Entwicklungen waren am Anfang Spaßideen und hinterher komisch-aussehende Prototypen.
Ich würde erst ein Paar Jahren warten und dann sehen was daraus geworden ist.
Ich würde die Studenten nicht unterschätzen.

anonymous 14/11/2010 12:59
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Im TV (glaube war N24) war mal ein Bericht über einen Amerikaner mit seinem fliegenden Auto. Hat der selber gebaut. Der konnte während der Fahrt die Tragflächen ausklappen (Auto hatte Überlänge) und dann damit fliegen.
Dann gab es noch so einen, der hatte einen Anhänger am Auto mit den Tragflächen die mußten dann aber manuell befestigt werden, fliegen konnte das auch allerdings ohne Anhänger! :D
http://www.n24.de/news/newsitem_4923029.html

dome94 14/11/2010 14:46
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sollten lieber mehr in Wissenschaft investieren
a la Transporter :D
wird bestimmt irgendwie möglich sein so ein Teil zu bauen aber wenn dies nich erforschen -.-

edit
http://www.wissenschaft.de/wissens [...] 42059.html

noskill 14/11/2010 18:17
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@derGhostrider

In einem asymmetrischen Krieg ist Panzerung alles, damit die Insassen IEDs und Heckenschützen überleben können. ;-)
Rate mal, warum die BW z.B. vermehrt den Dingo zur Aufklärung nutzt und der Wolf verzweifelt mit Zusatzpanzerung versehen wird.

Derfnam 14/11/2010 22:08
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Erste Tests sehen schon ganz gut aus:
http://senorgif.memebase.com/2010/ [...] prototype/

derGhostrider 14/11/2010 22:36
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@noskill:
Es gibt mehr Aufgaben beim Militär als die, für die man gepanzerte Fahrzeuge braucht.

Ein 3 bis 5 tonnen schweres Fahrzeug wird auf diese Weise / in dieser Bauart nicht fliegen.

noskill 15/11/2010 10:01
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@derGhostrider

Ließt du überhaupt die Beiträge? Was habe ich denn ganz oben geschrieben?
Und in einem asymmetrischen Krieg muss jedes Fahrzeug, das irgendwie durch die Gegend fährt, gepanzert sein oder dann eben entsprechend durch andere Fahrzeuge abgeschirmt werden.
Diese Gerät kann nur einen Zweck erfüllen: Helicopter durch ungepanzerte Tragschrauber-Vehikel ersetzen, die von jedem Soldaten leicht geflogen werden können und weniger Wartung als ein Helicopter brauchen. Es ist also lediglich eine Sparmaßnahme.

mf-tribun 15/11/2010 10:08
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jetzt mal ehrlich, ihr seid doch alle d**f. nur weil das militär das finanziert heist es nicht zwingend gleich das die leute ein kriegsgerät haben wollen. vieleicht ist das ding garnicht für millitär zwecke gedacht, schonmal an die möglichkeit gedacht? e ist auch nicht das 1. mal das das millitär ein "flugauto" projekt unterstützt

derGhostrider 15/11/2010 18:01
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@noskill:
Erweitere mal Deinen beschränkten Horizont. Du sprichst einem solchen Gerät jegliche militärische Nutzbarkeit ab. Deiner Argumentation nach dürfte es aber auch keine vergleichbaren Gefährte beim Militär geben - die gibt es aber.

Schonmal an das KRAD bei der Bundeswehr gedacht? Anscheinend nicht. Es gibt, mit ausnahme der Panzer, fast beliebig viele Fahrzeuge, die nicht gepanzert sind. Militärischer Einsatz heißt eben nicht immer "unter feindlichem Beschuß stehend". Soetwas wäre eventuell ein Ersatz für die Einsätze, bei denen bisher eine Cessna oder ähnliche kleine Flugzeuge verwendet wurden.
Oder vielleicht auch als Einsatzfahrzeuge für die Militäreinheiten der USA, die die Grenzen mit absichern bzw. die National Guard, Coast Goard, etc.

Es gibt viel mehr Einsatzmöglichkeiten als nun in Kriegengebieten wie Afghanistan, Irak oder von mir aus auch Somalia durch enge Straßenschluchten zu fahren und jeder Zeit aus dem Hinterhalt beschossen zu werden.

Ja, wer hätte das gedacht, dafür ist solch ein Projekt ungeeignet.
Für solche Begebenheiten sind aber auch Fallschirme, Klappspaten, U-Boote, Ski, Schneetarn, 50MT Atomsprengköpfe, Tankflugzeuge, SR71 und B-52D total ungeeignet. Und dennoch haben sie im militärischen Dienst ihre eigenen Verwendungsgebiete.
Selbst wenn damit nur bei Truppenübungen in Nevada eine besondere Mobilität für die leitenden Offiziere geschaffen werden soll: Es ist doch vollkommen egal. Es KÖNNTE in vielen Szenarien militärisch verwendet werden. Es MUSS nicht. Militärische Verwendung bedeutet eben noch lange nicht: "In den Kriegschauplätzen im Straßenkampf".
Und dann kann es durchaus mehr als einen Helicopter einfach nur ersetzen. Dann ist es sogar nicht nur billiger, sondern sogar besser: Bei der Landung muß man nicht erst wieder ein Fahrzeug auftreiben, man bringt es bereits mit.
Gerade bei der bereits genannten Grenzpatrouille könnte ich es mir extrem gut vorstellen. Auf dem Land "Spritsparend" als Fahrzeug, bei Bedarf aber auch die gute Sicht aus der Luft. Sofort - ohne erst einen Hubschrauber anfordern zu müssen. Eine phantastische Möglichkeit allein in diesem einen Bereich.

noskill 15/11/2010 19:07
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Zur Sicherung der Grenze ist es wegen schlechter Manövrierfähigkeit und Leistungsdaten im Vergleich zu einem Helicopter ungeeignet und auf der Straße werden die Leistungsdaten auch nicht an ein herkömmliches Fahrzeug heranreichen.
Wozu du bei der Grenzsicherung mit dem Aufklärungshubschrauber landen willst und dann rumfahren musst ist mir auch schleierhaft.
Der Helicopter klärt auf und den Rest machen die Bodeneinheiten!
Denn während du gelandet bist klärt niemand mehr die Grenze auf.
Zur schnellen Luftaufklärung gibt es ebenfalls bereits wesentlich geeigneteres Equipment: Drohnen!
Günstig, schnell einsetzbar, klein und unscheinbar, geringer Spritverbrauch...
Nur nochmal um das klarzustellen: es geht hier um ein Gemisch aus Fahrzeug und Tragschrauber und nicht einen Tragschrauber für sich, welcher bei der Grenzüberwachung durch niedrigere Betriebskosten durchaus Sinn ergeben würde.
Mit einem Krad kann man das Ding übrigens gleich mal garnicht vergleichen und mit Waffensystemen, die für symmetrische Kriegsführung oder Abschreckung gedacht sind auch nicht.

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