Apple entwickelt neues Dateisystem APFS

In einer Entwicklerdokumentation erläutert Apple die Notwendigkeit eines neuen Dateisystems: Das HFS-System, Grundlage des aktuellen HFS+, ist über 30 Jahre alt und stammt aus einer Zeit, in denen Disketten und Festplatten Maß aller Dinge waren.

Das Apple File System (APFS) soll mit MacOS Sierra eingeführt werden und durch die 64-Bit-Architektur neun Trillionen Dateien auf einem Massenspeicher unterstützen.

Dateioperationen sollen sich durch Zeitstempel im Nanosekunden-Abstand deutlich besser nachvollziehen lassen - bei HFS+ liegt der Abstand hingegen bei einer ganzen Sekunde.

Eine verbesserte Datensicherheit soll unter anderem Copy-On-Write bieten, wobei die Daten bei einem Kopiervorgang nicht selbst dupliziert, sondern lediglich ein Verweis und eventuelle Veränderungen gespeichert werden.

Die finale Version des Dateisystems wird allerdings erst im nächsten Jahr verfügbar sein. 

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • kalzen
    Verbesserte Datensicherheit durch Verweise statt echte Kopie?
    Woha... die Gedankenakrobatik müsste mir mal jemand erklären.
    Ich lösche aus verstehen das Original und denk mir "kein problem, hab ne kopie im Backup-Ordner" und dann steht da nur n' defekter Verweis?
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  • derGhostrider
    Wenn Du bei einem solches System das "Original" löschst, löscht Du nur den Verweis auf das Original. Die "Kopie" behält den Verweis auf die Daten.
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