Fazit
Mit allen vier Herstellern lassen sich Datensicherungslösungen auf die Beine stellen. Der Aufwand dabei ist vergleichsweise gering. StorCase bietet Wechselrahmenlösungen für 2,5" und 3,5" an. Die von uns getesteten USB-Varianten ermöglichen den Austausch von Laufwerken im laufenden Betrieb (Hot Swapping) ; eine brauchbare Softwarelösung ist auch gleich dabei. Wer Wechselrahmen für RAID-Arrays möchte, darf aufgrund der fehlenden Controller-Unterstützung nicht zu USB greifen.
Das REV-Laufwerk von Iomega glänzt durch ein schlüssiges Gesamtkonzept, sehr kleine Medien, ordentlicher Kapazität und hoher Performance. Die Medien sind nur leider nicht gerade günstig, so dass beim Einsatz zahlreicher Datenträger die Kosten einen Faktor darstellen, der einzukalkulieren ist. Positiv ist, dass das REV bestehende Streamer-Lösungen ohne Verrenkungen ablösen kann und das REV auch für Langzeitsicherungen interessant ist. Im Gegensatz
Wenn die Sicherungsmedien nicht regelmäßig von Hand getauscht werden sollen, empfiehlt sich das High Rely von Highly Reliable Systems. Das 19"-Speichersystem wird genauso per USB eingebunden und stellt bis zu sieben Laufwerke zur Verfügung - eines für jeden Wochentag. Sollte die Kapazität nicht mehr ausreichen, genügt der Tausch der Festplatten. Anstelle des Rackmount-Moduls bietet der Hersteller ähnliche Lösungen in Desktop- oder Minitower-Gehäusen. Interessant ist bei diesem Produkt die Tatsache, dass der Hersteller auf vergleichsweise simple Komponenten zurückgreift.
Das ARAID M100 von Accordance ist das einzige Gerät im Test, das bereits eine RAID-1-Implementierung mitbringt. Es benötigt keine Treiber und ermöglicht die Verwendung von 2,5"-Festplatten, doch auch Varianten für 3,5" sind erhältlich. Diese Produkte empfehlen sich dann, wenn auf gesicherte Daten häufig und möglichst schnell wieder zugegriffen muss.
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