DDR333 für Athlon: VIA KT333 vs. KT266A

Der taiwanesische Chipsatzhersteller VIA mausert sich. Selbst Kritiker stellen fest, es sei ihm eine Karriere quasi vom Mauerblümchen zum anerkannten Gegenspieler zu Ober-Goliath Intel gelungen. Dabei hat VIA in der Vergangenheit weniger durch Bahnbrechende Innovationen auf sich aufmerksam gemacht, sondern vielmehr die Bedürfnisse des Massenmarktes ausreichend befriedigt. Jedenfalls besser als die Konkurrenz um ALi und SiS, die weder auf hohe (verkaufte) Stückzahlen noch auf eine konsequente Firmenpolitik verweisen können. Nach wie vor gilt: ALi und SiS verkaufen sich nur über einen niedrigen Preis, der unterhalb dem von VIA-Chips liegt. Nach den besonders erfolgreichen Bausteinen KT133A und KT266A gibt es nun einen neuen Star für die AMD-Plattform: Den KT333 - der schon mit seiner Namensgebung auf eine Tatsache besonders hinweisen will: Es geht um den Support von neuem DDR-SDRAM-Speicher - seit kurzem bekannt unter der Bezeichnung DDR333. Damit ist das verfolgte Ziel ganz klar - die Anbindung des Speichers mit größerer Bandbreite an den Chipsatz. Denn: Das höchste Potenzial zur Leistungssteigerung bei PC-Systemen besitzt derzeit der Arbeitsspeicher. Da liegt es also mehr als auf der Hand, die Übertragung der Daten weiter zu optimieren und vor allem zu beschleunigen. Hinzu kommt: Der VIA KT333 Chipsatz bietet mehr neue Funktionen an, als sämtliche vorangegangenen Modelle des taiwanesischen Chipsatzherstellers.

Vergleich der beiden Bausteine VIA KT333 und VIA KT266A - oben ist die Northbridge und unten die Southbridge abgebildet.
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