Deepcool Gamer Storm Lucifer im Test: Leistungsstarker Höllenfürst

Unter dem Sub-Brand „Gamer Storm“ vertreibt Deepcool seit einiger Zeit leistungsstarke Komponenten in ansprechender Optik, die vor allem um die Gunst von Spielern wirbt. Mit dem „Lucifer“ erreichte uns ein auffälliger und großer Tower-Gigant.

Deepcool verfügt nicht nur über viel Erfahrung in Sachen Herstellung von CPU-Kühlern, sondern gehört zudem auch zu den wenigen Marken, die eigene Produktionskapazitäten vorweisen können. Aktuell scheint es fast so, als wolle man die eigenen, internationalen Aktivitäten erheblich ausweiten und so präsentierte man unlängst neben mehreren Neuerscheinungen im Bereich CPU- und GPU-Kühlung auch Vorstöße im Bereich PC-Gehäuse sowie ganz aktuell auch erstmals eine eigene Netzteilreihe.

Unter der eigenen Unterkategorie „Gamer Storm“ bietet man derzeit eine Reihe von Prozessor- und Grafikkartenkühlern sowie Lüftern an, die sich insbesondere an den Bedürfnissen der Gaming-Gemeinde orientieren wollen und das bedeutet nach deepcoolscher Auslegung neben guten Leistungswerten vor allem auch ein auffälliges und ansprechendes Design.

Als erstes Produkt aus dieser Reihe erhielten wir nun mit dem „Lucifer“ titulierten CPU-Kühler einen massives Tower-Modell mit sehr großer Kühlfläche, das sich in die Modellklasse von Themralright Macho HR-02, Raijintek Ereboss und be quiet! Shadow Rock 2 einordnet und sich dabei erfreulicherweise zumindest optisch mit einer eigenwilligen Formgebung von der Konkurrenz unterscheiden kann. Dem entspricht auch die anzunehmende Preisgestaltung: Laut Herstellerinformation soll die Unverbindliche Preisempfehlung bei 40 Euro liegen.

Verpackung und Lieferumfang

In diesem Abschnitt gibt es normalerweise nicht viel zu berichten, aber die Verpackung des Deepcool Lucifer ist schon ein kleines Erlebnis.

Umhüllt von einem schwarzen und edel wirkenden Hochglanzcover,  das neben in metallicgrün gehaltener Produktbezeichnung, Gamer-Storm-Logo und dem Leitspruch „Devour The Heat In Silence“ weiter nichts zeigt, findet sich ein beidseitig aufklappbarer Karton für die einzelnen Komponenten.

Eine derartige Präsentation treibt zwar den Verkaufspreis ein wenig in die Höhe, weckt aber gleichzeitig Begeisterung und Leidenschaft des passionierten Hardware-Nerds.

Das Montagematerial liegt in einzeln beschrifteten Tütchen bei – das erspart den Abgleich mit der Montageanleitung und ermöglicht eine schnelle und zielgerichtete Auswahl der zu Montagezwecken benötigten Einzelteile. Deepcool setzt hier auf eine Universalbackplate für AMD- und Intel-Systeme, einen Halterahmen sowie eine Querstrebe zum Fixieren des Kühlkörpers. Zusätzlich ist der Höllenfürst bereits ab Werk mit vier Halteklammern für bis zu zwei Lüfter ausgestattet und bietet eine ungewöhnlich große Tube an Wärmeleitpaste, die ebenfalls unter dem Gamer Storm Logo firmiert. Die beiliegende Montageanleitung zeigt saubere schematische Zeichnungen mit verständlichen Hervorhebungen und ist insgesamt leicht nachvollziehbar.

Als Lüfter kommt eine überarbeitete Version der vom Grundaufbau her bereits von Deepcool bekannten 14-cm-Lüfter mit den Anschraubpunkten einer 12-cm-Modells zum Einsatz, der wie üblich über einen selbstentkoppelnden Gummirahmen verfügt.

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19 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    bin ich der einzige der ein Bild vom Macho im kopf hat beim Anblick dieses Kühlers...
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  • Myrkvidr
    Gehört halt in die Klasse der "quaderförmigen Riesentower", aber dafür haben sie ihm durch die Formgebung der Lamellen und den Aufbau als beinahe-zwei-getrennte-Tower-Kühler schon Eigenständigkeit mit auf den Weg gegeben.
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  • Tesetilaro
    jo, sieht halt aus wie macho rev 3 *g*
    ne handvoll kleine Details verbessert, geringfügig andere optik - war da auch ein schraubendreher mit drin?
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  • Myrkvidr
    Ne, den geben neben TR nur Raijintek dazu ;)
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  • Derfnam
    Wobei der Macho umkippt, wenn man den auf die Bodenplatte stellt.
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  • Tesetilaro
    14762 said:
    Wobei der Macho umkippt, wenn man den auf die Bodenplatte stellt.


    Deine sorgen möchte ich haben, warum sollte ich den so abstellen? der bleibt in der Verpackung bis ich die die folie abmache mit allohol reinige und anschließend drauf papse...

    oder meinst Du während der montage? da hatte ich am samstag keine probleme in der hinsicht...
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  • Derfnam
    Für ein Foto :P ?
    Die Kühler unterscheiden sich schon ziemlich deutlich, das wollte ich damit zum Ausdruck bringen, nix Macho Rev. 3, dazu ist der hier zu symmetrisch trotz der Schnitzarbeiten am Alu^^.
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  • alterSack66
    Mir gefällt der Boss optisch am besten. Sonst ist es ja ziemlich egal welchen von den 3 Kühlern man nimmt. Den be quiet! lassen wir mal außen vor :D
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  • Myrkvidr
    14762 said:
    Für ein Foto :P ?


    !!!

    Ist immer wieder schön, wenn man sich erst aus Papierschnipseln einen Behelfsständer bauen muss, ein ein Foto knipsen zu können.
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  • Derfnam
    S iss ech so *hicks*, dassas so ausiht daza dickn Mops 'soffen is *rülps* auffe annerswo Fottos :rolldings:
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  • Myrkvidr
    Prost xD
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  • Derfnam
    Das muß ein Macho aushalten, Lucifixnochermol :D
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  • alterSack66
    Wie bastelt man(n) sich nen Behelfsständer? :sarcastic:
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  • Derfnam
    Du machst versehentlich ne Spammail auf und der Rest ergibt sich?
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  • alterSack66
    Sowas mach ich nicht. Hab guten Spamfilter und so :D
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  • Myrkvidr
    Maaaaan xD Ich hab keinen Spamfilter, und deshalb ganz klar automatisch einen Behelfsständer. Logischer Schluss: Hätte ich einen Spamfilter, hätte ich niemals einen Macho fotografieren können!
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  • alterSack66
    [:altersack66:6]
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  • Derfnam
    Told ya^^
    Ist zwar n Entenfan, aber trotzdem:
    http://www.ringsgwandl.com/text25.htm
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