Man nehme einen gut übertaktbaren Pentium G3258, lasse ihn auf einem preiswerten MSI H97M-G43 bei 4,4 GHz stabil und kühl laufen und kombiniere dies mit einer GeForce GTX 750Ti. Das Ganze wird dann noch in einem Deepcool Steam Castle verpackt - fertig!
Es ist noch gar nicht solange her, da haben wir in einem Nachbauprojekt einen Budget-PC mit einem Athlon X4 750K und dazu passenden Grafikkarten vorgestellt, die wir in ein attraktives Gehäuse verpflanzt haben. Immer frei nach dem Motto: Preiwert muss nicht hässlich sein.
Diesmal ist es allerdings noch etwas ausgefallener, denn wir verbauen alles in ein Steam Castle von Deepcool, das aktuell noch nicht in Deutschland erhältlich ist, aber sicherlich bald auch zu uns kommen wird.
Passend dazu haben wir mit der Deepcool Maelstrom 120 eine neue All-in-One Wasserkühlung verbaut und getestet, die ebenfalls demnächst auf dem deutschen Markt erhältlich sein wird und diesmal kein Klon mitt Alphacool- oder Asetek-Genen ist, sondern eine echte Eigenproduktion.
Herzstück unseres Projektes ist ein mit Preisen ab 70 Euro recht preiswertes Mainboard in Form des MSI H97M-G43 und der gut zu übertaktende Pentium G3258 mit offenem Multiplikator, den man ab 56 Euro bekommt.
Aber: Übertakten auf einem H97? Was Asus kann, das können wir auch, dachte sich wohl MSI, als man das BIOS so gestaltete, dass das Übertakten nunmehr nicht nur den Z97-Mainboards vorbehalten bleibt. Eine Garantie, dass später über das Windows-Update eingeschmuggelter Code dieses Feature nicht wieder killt, haben wir natürlich nicht, aber der aktuelle Protest aus Intels Richtung war bemerkenswert leise.
Wir wollen an dieser Stelle schon mal verraten, dass die CPU mit gehöriger Spannungsanhebung die 4,7 GHz locker geschafft hat, nur sinnvoll und vor allem praxistauglich war und ist dies in keinem Fall. Die 4,4 GHz, für die wir uns letztlich entschieden haben, sind jedoch allemal nachbausicher, denn man muss kaum etwas im BIOS ändern und so ziemlich jede CPU dürfte diesen Takt noch mitmachen.
Das Ganze kombinieren wir am Ende noch mit einer ab 126 Euro erhältlichen MSI GeForce GTX 750 Ti Twin Frozr Gaming und fertig ist ein nett verpackter Budget-PC, mit dem man durchaus selbst die aktuellsten Spiele ganz gut bewältigen kann, auch wenn man natürlich wegen des Preises den einen oder anderen Abstrich machen muss.
Aber nicht jeder braucht eine absolute High-End-Lösung und wir bieten deshalb einfach eine etwas ungewöhnliche Alternative als Kontrastprogramm zum ewigen "schneller, höher, weiter".
- Einführung und Projektbeschreibung
- Steam Castle: Unboxing und technische Daten
- Steam Castle: Ansichten und Features
- MSI H97M-G43 und Intel Pentium G3258
- Deepcool Maelstrom120: AIO-Wasserkühlung
- Laufwerkseinbau
- Netzeilmontage und Verkabelung
- Grafikkarteneinbau und Fertigstellung
- Übertaktung und Messergebnisse
- Zusammenfassung und Fazit

wobei mich das mit dem Frontlüfter echt verwirrt - wie bekommt man denn sowas hin? *g*
So verbaue ich, was ich gerade hier habe. Das DA500 ist nicht schlechter, als die ganzen anderen CWT-Dollies in dieser Preisklasse - bis hin zu den Budget-Büchsen von Corsair. Hochgehen wird da nichts, denn das haben sie zumindest mittlerweile gut im Griff.
(Bei den "Windturbinen" musste ich glatt an die Anzüge der Terraner in Starcraft denken...)
Für den Rechner gibt's bestimmt die ein oder andere Anwendung, die er durchziehen kann.
Jetzt wird klar, was der Gehäusedesigner vom StreamCastle früher gemacht hat.. :-)
Tja, nass rasieren... Eine übertaktete AIO als Heißwasser-Kompressor vielleicht?
Und wie bekommt Ihr Helden einen sauberen 3 Tage-Look mit Nassrasur hin?
Trimmens ist nicht rasieren. Ist wie Haare schneiden und nicht Glatze machen.