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[Kurztest] Dell Latitude 6430u: leises Business-Ultrabook mit langem Atem

[Kurztest] Dell Latitude 6430u: leises Business-Ultrabook mit langem Atem
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Das Latitude 6430u ist das erste Business Ultrabook aus dem Hause Dell. Mit Ivy Bridge an Bord soll es eine gute Balance aus Laufzeit, Leistung und Leichtigkeit bieten.

Dell Latitude 6430uDell Latitude 6430uLatitude, das bedeutet nach Dells Produktplatzierung ein Notebook im Business-Segment. Mit dem Latitude 6430u hat Dell sein erstes Ultrabook dieser Familie vorgestellt, und das 14-Zoll-Gerät passt mit seinen Dimensionen von 33,8 x 23 x 2,09 cm durchaus in diese Kategorie, wenngleich es nicht das dünnste und mit 1,8 kg auch nicht das leichteste Ultrabook auf dem Markt ist.

Der Businesscharakter spiegelt sich nicht nur in dem unaufdringlichen und gleichzeitig modern-zeitlosen Design des 6430u wieder. Auch das matte Schwarz des Gehäuses passt sich gut in das Gesamtbild des zurückhaltenden Ultrabooks ein. Nebenbei macht dies das Modell sehr gnädig wenn es um Fingerabdrücke auf dem Chassis geht. Die matt-silbernen Einsätze an den Seiten wirken wie eine optische Schlankheitskur und lassen es im Profil durch geschickte Linienführung ein wenig schmaler erscheinen, als es eigentlich ist. Das Display ist in einen sehr schmalen Rahmen eingefasst, der zudem, ultrabooktypisch, sehr dünn ist. In puncto Ausstattung ist das Dell besonders auf das unternehmerische Einsatzgebiet spezialisiert, wozu unter anderem Intels vPro-Funktionalität zählt - dazu aber später mehr.

Bei der Verarbeitung macht das Dell Ultrabook ebenfalls einen guten und stabilen Eindruck, auf Grund der Oberflächenbeschichtung entsteht ein sehr angenehmes Handgefühl mit hochwertigem Eindruck. Für eben diesen und ein einfaches Öffnen und Schließen sollen auch die verstärkten Metallscharniere des Ultrabkoos sorgen. Für die Fallstricke des Businesslebens ist ist das Latitude 6430 dank der flüssigkeitsresistenten Tastatur sowie der LCD-Versiegelung ebenfalls gewappnet, denn sie schützen das  Latitude vor Beschädigungen und Wettereinflüssen.

Die Tastatur des Dell Latitude 6430u ist hintergrundgeleuchtet und im Chiclet-Design. Sie macht im Anschlag einen sehr weichen Eindruck. Der Hub ist, notebooktypisch, kurz, der Widerstand mäßig bis weich. Es entsteht ein ruhiges, sanftes Tippgefühl, wie man es von Dell gewohnt ist. Beim Trackpad meint es Dell gut und deckt einfach jeden Geschmack ab. Ob Trackpad oder Trackpoint, beides ist im Latitude dabei. Dazu passend auch die Trackpadtasten, einmal ober- und einmal unterhalb der Trackpadfläche. Die Tasten haben alle ein sehr gutes Druckgefühl und lösen schnell und sicher aus. jedoch wirkt das Gesamtbild der Tastatur- und Handballenauflage mit all den tasten eher unruhig.

Wie eingangs erwähnt, verbaut Dell beim Latitude 6430u ein 14,1 Zoll großes Display, das bei unserem Exemplar die (aufpreispflichtige) Auflösung von 1600 x 900 Pixel zeigte. Passend zum Einsatzgebiet im Business-Bereich ist das Display dankenswerter Weise matt. Beim Blickwinkel kann das Dell überzeugen, so können gut und gerne mehrere Person gleichzeitig auf den Bildschirm schauen, da der Blickwinkel zu beiden Seiten sehr gut ist und kaum Farbveränderungen auftreten. Anders sieht es dabei bei den Blickwinkeln von oben/unten aus. Hier wird das Dell schnell blass. Die Auflösung ist zeitgemäß und passend. Das Bild ist klar und deutlich und der Kontrast subjektiv betrachtet hinreichend gut.

Leider sprechen die Messwerte eine andere Sprache: Bei der durchschnittlichen Helligkeit errechnet sich ein Wert von 238 cd/m². Der Schwarzwert liegt mit 2,16 cd/m² enorm hoch. Beim Kontrast kommt das Dell auf einen enttäuschenden Wert von 1:110 - das kennt man sonst eigentlich nur von Notebooks der 300- bis 400-Euro-Klasse. Das Fazit ist eindeutig. Die Helligkeit ist nicht das Problem beim Latitude, es ist der Schwarzwert, der am Ende den Kontrast verreißt.

Die Werte spiegeln sich im Übrigen auch beim Abspielen von Filmen wieder. Reines Schwarz gibt es nicht, bestenfalls zeigt das Panel ein verwaschenes Grau. Farbabstufungen könnten etwas klarer sein, gehen jedoch in Ordnung. Der Gesamteindruck des Displays ist gut, der größte Patzer bleibt der Schwarzwert, denn ausgeleuchtet ist das Dell rundherum gut. Im gegebenen Preisrahmen kann man eigentlich mehr erwarten. So bleibt das Urteil: Aufgabe erfüllt, es bleibt Potenzial nach oben.

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

3 Kommentare anzeigen.
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  • ebcBIOHAZARD , 30. August 2013 08:37
    "Auch hier kommt der zeitgemäße Charakter des Ultrabooks zum Vorschein und auch hier kann das Latitude mit entsprechender. ...und weiter? ^^
  • benkraft , 30. August 2013 09:54
    Danke für den Hinweis, der Satz sollte eigentlich schon gelöscht sein. Offenbar betreibt unser CMS ab und an Satzteil-Nekromantie...
  • Zwackel , 30. August 2013 18:40
    Es gibt eine USB und Wireless Docking Station, aber vollwertige Lösungen sind das nicht. Zum Einschalten muss das Gerät aufgeklappt werden, was nicht immer problemlos möglich ist.