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Dell Latitude E7240 im Test: Touch-fähiges Business-Notebook

Dell Latitude E7240 im Test: Touch-fähiges Business-Notebook
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Dells neues Latitude E7240 präsentiert sich mit einer Bildschirmdiagonalen von 12,5 Zoll als klassisches Subnotebook mit Touch-Funktionalität und soll vor allem Business-Kunden ansprechen.

Die Oberfläche des Latitude E7240 erweist sich als sehr gefällig. Die Rückseite des Displays einschließlich des Rahmens ist dank vollständiger Gummierung sehr griffig. Die Karbonoptik des Deckels sorgt dabei nicht nur für ein attraktives Auftreten, sondern gibt sich gleichzeitig unanfällig gegenüber Schmutz und Fett.

Das in verschieden konfigurierbaren, aktuellen Ausstattungsvarianten erhältliche Subnotebook kommt für einen Vertreter des Business-Segments mit Maßen von 31,05 x 21,1 x 2 cm vergleichsweise schmal daher und bietet bei einem Gewicht von 1,5 kg einen guten Kompromiss aus Portabilität und Stabilität - vor allem wenn man bedenkt, dass es sich bei dem von uns getesteten Exemplar aufgrund des verbauten Touchscreens um ein entsprechend gewichtigeres Modell handelt.

Dells kleines Latitude bietet genau die Stabilität, die man sich von einem derartigen Business-Gerät wünscht: Einen verwindungssteifen Displaydeckel und ein nicht zum Durchbiegen neigender Tastatur- und Handballenablagebereich. Die Displayscharniere sind straff und wirken einem zu starken Nachwippen des Deckels effektiv entgegen, ermöglichen aber dennoch gerade so ein einhändiges Aufklappen des Geräts – genau so sollte es sein.

Da sich der Bildschirm um knapp über 180° aufklappen lässt, ist auch der Einsatz als Präsentationsmedium in kleiner Runde an einem Tisch problemlos möglich. Wählt man die Ausstattungsvariante mit Touch-Display, ist in dieser Position zudem eine entsprechend direkte Interaktion mit dem Gerät möglich. Mit der enormen Flexibilität eines Hybrid-Geräts, das sich bei Bedarf in ein echtes Tablet verwandelt, kann es dennoch nicht dienen.

Der Bereich der Eingabegeräte wurde schlicht und funktional gehalten. Auch hier wurde die Oberfläche im Bereich um die Tastatur und das Touchpad durchgängig mattschwarz gummiert und hinterlässt einen griffigen, schmutzunempfindlichen und robusten Eindruck. Die Tastatur selbst folgt weitgehend dem Standard-Layout und die Gleitfläche des Multitouch-fähigen Touchpads misst 9 x 4,6 cm.

Der Ein-/Austaster befindet sich oben rechts, auf der linken Seite gibt es Sondertasten zur Regelung der Lautstärke und zum Stummschalten. Laut Bedienungsanleitung kann auf Wunsch im Bereich rechts unter der Tastatur auch ein Fingerprint-Reader angebracht werden.

Der Großteil der Anschlüsse konzentriert sich auf die Rückseite. Hier finden wir zwei USB-3.0-Steckplätze, einen HDMI- und Gigabit-LAN-Port sowie den Netzteilanschluss.

An der linken Außenseite wurden der Luftauslass für den Notebooklüfter, ein Ein- und Ausschalter für das integrierte WLAN-Modul und ein kontaktloser Smartcard-Reader platziert. Letzterer war im Falle unseres Testgeräts ein Dummy, kann aber optional der Konfiguration hinzugeführt werden.

Die gegenüberliegende Seite bietet einen Mini-DisplayPort, einen dritten USB-3.0-Steckplatz, die Combo-Buchse für Kopfhörer und Mikrofon, ein Lesegerät für SD-Karten sowie den in dieser Geräteklasse zum Standard gehörenden Kensington-Sicherheitsverschluss.

Für eine leichte Wartung und Aufrüstung des Geräts sorgt die gute Zugänglichkeit der Innereien. Doch zunächst einmal sind an der Unterseite zwei Öffnungen für die an dieser Stelle verbauten Audioboxen sowie der Anschluss zum Einsatz an einer passenden Dockingstation zu finden.

Der Akku wird durch Umlegen eines Öffnungsschiebers automatisch angehoben und kann danach problemlos entnommen werden.

Darunter befindet sich ein Steckplatz zur Unterbringung von SIM-Karten für den mobilen Internetzugang ohne Smartphone-Nutzung. Hebt man die in diesem Bereich verklebte Schutzfolie an, dann kommt man sogar an die Batterie auf dem Mainboard heran, wenn mal ein Austausch nötig sein sollte.

Nachdem man zwei zusätzliche Schrauben der Wartungsklappe gelöst hat, kann man auf WLAN- sowie Mobile-Broadband-Modul, SSD im mSATA-Format, Arbeitsspeicher und Notebooklüfter zugreifen. Glücklicherweise verzichtet die Kunststoffklappe auf die zu leichtem Abbrechen neigenden Einrastnasen. Eine derart gute Erreichbarkeit der Komponenten würden auch so manchem Consumer-Notebook gut zu Gesicht stehen.

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