Dell will künftig noch stärker auf Linux setzen

Dell gibt sich schon seit langem weit mehr von dem quelloffenen Betriebssystem Linux überzeugt als die anderen großen Fabrikanten von PC-Systemen. Nun wird das Angebot für Geschäftskunden ausgebaut.

Ab sofort werden die mobilen Workstations Precision 3520 und 5520 angeboten, die beide über ein 15,6-zölliges Display verfügen, das bei der Precision 3520 mit 1366 x 768 oder 1920 x 1080 Pixeln auflösen kann. Die Precision 5520 wird mit einem Full-HD- oder optional mit einem UHD-Display (3840 x 2160 Pixel) ausgestattet. Bei den Prozessoren wird auf Intels siebte Core-Generation gesetzt, die Grafikkarten stammen aus Nvidias Quadro-Serie.

Im März werden zudem die Precision 7520 und 7720 auf den Markt kommen, die nun auch mit Xeon-Chips bestückt werden können. Außerdem unterstützen sie einen 64 Gigabyte großen Arbeitsspeicher (bei den beiden kleineren Modellen sind es nur 32 Gigabyte) und der Datenspeicher wächst von maximal zwei auf drei (7520) bzw. vier Terabyte (7720) an. Außerdem verfügt die Precision 7720 über einen 17,3 Zoll großen Bildschirm. Neben Nvidia- können auch AMD-Karten bverbaut werden.

Ab dem 6. April will Dell verstärkt Desktop-Nutzer von Linux überzeugen. Mit der Precision 5720 nimmt der Hersteller einen All-in-One-PC mit einem 27 Zoll großen UHD-Display ins Programm, auf dem - wie auf den Klapprechnern - Ubuntu 16.04. LTS installiert wird. Der Rechner mit der Hardware hinterm Bildschirm kann mit aktuellen Core-i- wie auch Xeon-Prozessoren bestückt werden, die auf bis zu 64 Gigabyte RAM zugreifen können. Als Datenspeicher können eine M.2-SSD sowie zwei Laufwerke im 2,5-Zoll-Format mit SATA-III-Schnittstelle genutzt werden. Die Grafikkarten kommen von AMD.

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5 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Plitz
    Eine Möglichkeit mehr Geld zu sparen, aber nivhts von der Ersparnis dem Kunden weiterzugeben. Aber wie kriegt Dell die ganze Bloatware auf Linux? Ist der ganze vorinstallierte Mist etwa auch mit Linux kompatibel?
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  • drno
    Ich sehe die Nutzung von Ubuntu als eher positiv. Mikel wird die bunten Jungs richtig auf Zack bringen, und vielleicht wird noch ein sauber laufendes OS draus, daß sich vom GUI her ohne große Umstellung von bekannten OS bedienen läßt. Damit ist nicht das vercrapte Win 10 gemeint.
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  • Darius_1
    At PLITZ dell Computer mit Linux statt Windows sind etwa 80 Euro billiger für den Kunden.
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